Der Blog zieht um

05.10.2011

Die virtuellen Koffer sind gepackt, die Adressänderung bereits eingetragen: Nach einer Laufzeit von fast zwei Jahren und einer umfangreichen Berichterstattung rund um die Städel-Erweiterung verlässt der Städel Blog die Adresse www.das-neue-staedel.de, um ab sofort auf http://blog.staedelmuseum.de/ weitergeführt zu werden.

Eingegliedert in die Städel-Homepage präsentiert sich der Blog von nun an im neuen graphischen Erscheinungsbild des Städel sowie mit einer erweiterten inhaltlichen Ausrichtung. In Zukunft wird Sie der Blog nicht nur über das umfangreiche Erweiterungsprojekt auf dem Laufenden halten, sondern spannende Einblicke in den vielfältigen Alltag aller Museumsbereiche bieten. Natürlich informieren wir Sie weiterhin anhand des sich stetig füllenden Spendenstiefels über den Spendenstand der Erweiterung.

Wir freuen uns, wenn Sie mit uns umziehen und dem Städel Blog als Leser treu bleiben. Schauen Sie jetzt schon rein und erfahren Sie hier mehr über den Aufbau der Beckmann-Ausstellung oder sehen Sie in Kürze unserem jüngsten Film über die Sandmühle von Günther Uecker: abonnieren Sie ganz einfach den neuen Städel Blog per Email oder als RSS Feed.

Wir freuen und auf Ihren Besuch.

Ihr Städel-Team

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Gehrisch + Krack produzieren neuen Städel-Film

23.09.2011

Humorvolle Werbefilme, einfallsreiche Firmendarstellungen oder außergewöhnliche Dokumentationen – dafür steht G+K Film der Name der Frankfurter Filmproduktionsfirma bleibt dabei meist eher im Hintergrund. Die kreative Handschrift, die das Team um Jan Bauer, Sabine+Rainer Gehrisch und Thorsten Krack mit Erfolg stetig weiterentwickelt hat, ist allerdings unverkennbar. Seit fast 20 Jahren betreuen G+K nicht nur viele renommierte Großkunden wie die Deutsche Bank, Nestlé oder das ZDF, sondern engagieren sich auch bei nichtkommerziellen Projekten. So ist es für G+K Film selbstverständlich, innerhalb eines Jahres mehrere Filme ehrenhalber zu produzieren. Auch für das Städel arbeiten G+K Film pro bono – und das nun schon zum zweiten Mal!

Bereits der erste Film zur Städel-Erweiterung, der zum Spatenstichfest im September 2009 mit großem Erfolg uraufgeführt wurde, stammt aus dem Hause G+K. Im Film werden Bürgerinnen und Bürger befragt, was sie mit dem Städel verbindet oder warum sie sich persönlich für das Frankfurter Museum engagieren.

Zum Städel haben Rainer Gehrisch und seine Frau Sabine Gehrisch eine besondere Verbindung. Als überzeugter Sachsenhäuser sieht Rainer Gehrisch im Einsatz für das Städel auch eine Bereicherung für die Stadt Frankfurt: „Anlässlich des Erweiterungsbaus war und ist bürgerliches Engagement gefragt und das ist für uns alle Motivation genug. Darüber hinaus sehen wir unseren Beitrag auch als nachbarschaftliches Engagement, denn dass wir hier am Südufer des Mains so hochkarätige und in alle Welt strahlende Kultureinrichtungen wie das Städel Museum haben, das macht unseren Standort allemal noch reizvoller.“

Bereits der erste Städel-Film wurde aufwändig von G+K produziert.

19 feste Mitarbeiter aus den verschiedensten Bereichen – von Production Management über Regie und Schnitt bis hin zum Motion Graphic Design – arbeiten in den großzügigen Büroräumen, die sich nur zwei Straßen vom Städel entfernt befinden. Wer hier eintritt, bemerkt auch sofort die Liebe zur Kunst. Im ganzen Gebäude finden sich Arbeiten zeitgenössischer Künstler, mit einigen von ihnen verbinden Rainer und Sabine Gehrisch auch persönliche Kontakte, wie zum Beispiel zum Pop-Artisten James Rosenquist, über den G+K ein filmischen Porträt drehte, oder zum mallorquinischen Multimedia Künstler Amador Magraner. Mit einem internationalen Netzwerk von Regisseuren, Filmschaffenden und Spezialisten gelingt es dem Team immer wieder neue Ideen zu realisieren sowie der Bandbreite an Formaten und Themen mit Esprit und Authentizität zu begegnen. Ein kontinuierlicher Partner etwa ist Tom Tilliger von der Ideenschmiede ‚schmittilliger’, der das G+K-Team bereits beim ersten Städel-Film kreativ unterstützt hat und auch dieses Mal wieder mit dabei ist.

Aktuelle Dreharbeiten auf der Baustelle zum zweiten Städel-Film.

Jüngstes Beispiel der originellen Filmkonzepte von G+K ist das aktuelle „Poppkultur-Video“ zum 25. Jubiläum der Aids Hilfe Frankfurt. Der bunte Mix aus Pop-Art, Revue-Theater und Travestie-Show wirbt auf charmante Art für verantwortungsvollen Umgang und Safer Sex, ganz ohne erhobenen Zeigefinger.

Die Liste der Preise, die seit 1995 an G+K Film verliehen wurden, ist lang. Selbst von Hollywood-Regisseur Steven Spielberg und der von ihm gegründeten Shoah Foundation wurde die Produktionsfirma 1999 für zahlreiche von ihr geführte Interviews mit Holocaust-Überlebenden ausgezeichnet.

Rainer Gehrisch bei den Dreharbeiten für den ersten Städel-Film.

Mit dem zweiten, derzeit in Planung befindlichen Film, der zur Eröffnung des unterirdischen Städel-Neubaus im Februar 2012 Premiere feiern wird, setzen die Frankfurter Filmemacher ihr Engagement für das Städel fort. Wir bedanken uns herzlichst bei G+K Film für die großartige und vertrauensvolle Unterstützung und freuen uns auf die erneute Zusammenarbeit – und natürlich auf den zweiten Städel-Film zur Eröffnung.

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Miriam Fuchs, Filmredakteurin und Gudrun Herz, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

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Das InterContinental Frankfurt und Höhl freuen sich auf das neue Städel

16.09.2011

Schritt für Schritt und Euro für Euro füllt sich der Spendenstiefel für die Städel-Erweiterung. Dies hat das neue Städel vor allem seinen treuen und engagierten Unterstützern zu verdanken. Zu denen gehören auch das Hotel InterContinental in Frankfurt und Johanna Höhl von der Kelterei Höhl. Gemeinsam haben sie nun eine besonders genussvolle Förderung auf die Beine gestellt. Wer im Signatures Veranda Restaurant oder in der DAXx Bar im Hotel InterContiental ein Glas Pomp bestellt, unterstützt die Städel-Erweiterung mit einem Euro pro Glas.

Blick vom InterConti auf das Städel Museum.

Pomp wird „Frankfurts feinste Visitenkarte“ genannt und ist ein Schaumwein aus bestem Rheingauer Riesling-Sekt des Weinguts Allendorf und fruchtiger Champagner Reinette. Die Äpfel mit dem besonders edlen Geschmack werden auf den Streuobstwiesen rund um Hochstadt angebaut, die selbst jahrhundertealtes, hessisches Kulturgut sind. Auch das Getränk folgt einer alten Tradition: Apfelwein mit Rheingauer Rieslingsekt, den „Herrschaftsgespritzten“, trank die Frankfurter Gesellschaft schon zu Goethes Zeiten. Dass auch im Hause Städel mit diesem edlen „Stöffsche“ angestoßen wurde, ist mehr als realistisch.

In der DAXx Mainhattan's Bar ist Pomp ein beliebtes Getränk.

„Wahrer Luxus liegt also in unseren eigenen Wurzeln“, sagt Dr. Johanna Höhl, die sympathische Geschäftsführerin der Traditionskelterei, der die Marke Pomp eine persönliche Herzensangelegenheit ist. Und wer, wenn nicht das Städel selbst, könnte dem mehr zustimmen? Das InterConti jedenfalls war sofort begeistert von der Idee und hat seine Verbundenheit zum Museum einmal mehr unter Beweis gestellt, in dem es den stilvollen Rahmen für die Aktion bietet.

Schauen Sie vorbei und genießen Sie traditionsreiches Engagement!

InterContinental Frankfurt
Wilhelm-Leuschner-Straße 43
60329 Frankfurt am Main

Öffnungszeiten:
Signatures Veranda Hotel: 6:30 Uhr bis 22:30 Uhr
Die DAXx Mainhattan’s Bar: 10:00 Uhr bis 01:00 Uhr

Kristin Westermann, Fundraising Städel Museum

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„A-N-N-A! Wände“ in der Ausstellungshalle 1a

13.09.2011

Der Titel der aktuellen Ausstellung in der Sachsenhäuser Ausstellungshalle 1a ist vielversprechend und passend gewählt: „A-N-N-A! Wände“. Betritt man den lichtdurchfluteten Raum, kommt einem unmittelbar das bekannte Merz-Gedicht „An Anna Blume“ von Kurt Schwitters oder der gleichnamige Track der Hip-Hopper von Freundeskreis in den Sinn: „Du bist von hinten wie von vorne… A-N-N-A“. Dabei präsentieren die drei Frankfurter Künstler Ulrich Becker, Andreas Exner und Albrecht Wild ganz unterschiedliche strukturelle Anagramme im Raum. In der Ausstellung, die noch bis zum kommenden Sonntag zu sehen ist, kann man übrigens auch einiges über die Geschichte des Corporate Design des Städel entdecken – und zwar auf Bierdeckeln.

Noch bis Sonntag ist die Ausstellung in der Schulstrasse 1a zu sehen.

Die drei Künstler bespielen je eine Wand, die rein formal in ihrer Größe eine Entsprechung finden. Vorder- und Rückseiten sowie geometrische Strukturen sind weitere verbindende Elemente. Alle drei Frankfurter Künstler arbeiten dabei auf ganz verschiedene Art und Weise: Andreas Exner klebt Fragmente alter Ausstellungsplakate auf Sperrholz oder Aluminium, Ulrich Beckers markante Folien verbinden graphische Gestaltungsprinzipen und Farbfeldmalerei zu einem beeindruckenden allumfassenden Wandbild.

Albrecht Wild spricht über seine beermats-Installation.

Die All-Over-Struktur von Albrecht Wilds Bierdeckel-Objekten löst sich bei genauer Betrachtung der einzelnen „beermats“ in eine Forschungsreise auf. Die gestalterischen Details führen zurück in den eigenen Alltag und wecken Erinnerungen an lange Abende oder vergangene Sommerurlaube.

„Mein Museum am Main“, mit dem Städel-Logo von Gunter Rambow, VG Bild-Kunst, Bonn 2011.

Neben Bierdeckeln aus aller Welt finden sich unter den Arbeiten von Albrecht Wild auch solche, bei denen Bierdeckel aus dem Städel Museum kunstvoll transformiert wurden. Besonders bemerkenswert ist der Bierdeckel mit einem heute eher unbekannten Städel-Logo aus Mitte der 1970er-Jahre. Aber auch der aktuelle Streifenlook darf natürlich nicht fehlen.

Der transformierte Erweiterungsbierdeckel, VG Bild-Kunst, Bonn 2011.

Eine unbedingte Empfehlung! Bis 17. September 2011, Schulstraße 1a, Mi/Do 18-20, Fr-So 14-18 Uhr.

Gudrun Herz, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

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Neu im Städel: Sibylle Bergemann „DAS DENKMAL“

08.09.2011

Da schiebt einer einen hohen Tisch auf drei Rollen auf eine „Startbahn“ zu, die in den Feldern endet. Irgendwo in Deutschland. Auf der linken Seite stehen zwei Obstbäume, darunter eine Kuh, die zuschaut und sich fragt, was dieser ältere Mann da eigentlich treibt. Ludwig Engelhardt heißt der Herr. 1975 erhielt er den Auftrag, ein Denkmal für Berlin zu bauen. Eines, das von Karl Marx und Friedrich Engels, den Vätern des Sozialismus, künden und vor dem Palast der Republik stehen sollte. Das Marx-Engels-Forum wurde zusammen mit der Skulptur am 4. April 1986 eingeweiht. Da war das Ende der DDR schon fast in Sicht. Sybille Bergemann dokumentierte die Entstehung in 12 Fotografien. Jetzt kommt der Fotozyklus in die Sammlung des Städel Museums.

Sibylle Bergemann, Das Denkmal, 1975-86/1996 (1. Foto)

Dass dieses Denkmal am Ende nur drei Jahre als Ehrenmal der DDR-Geschichte an seinem Platz verharren sollte, war bei der Vergabe des Auftrages nicht bekannt. Das wissen wir heute. Und wenn man sich dem Zyklus nähert, der in drei Reihen à vier Bildern gehängt sein möchte, dann ist es gut wenn man sich vergegenwärtigt, zu welcher Zeit die Arbeit von Sybille Bergemann entstanden ist. Aber zurück. Schauen wir, was wir sehen.

Die Startbahn auf dem ersten Bild ist der Beginn der Arbeit von Ludwig Engelhardt. Es ist auch das erste von 12 Bildern, das Sibylle Bergemann über die Entstehung des Denkmals fotografiert hat. Sie bekam den Auftrag von Ludwig Engelhardt, die Entstehung des Denkmals zu dokumentieren. Es entstanden unzählige Bilder. Am Ende aber wählte sie für jedes Jahr der Entstehungszeit eines aus. Es dauerte so lange, weil die führenden Funktionäre der DDR mehrfach in die Entwurfsarbeiten eingegriffen hatten.

Sibylle Bergemann, Das Denkmal, 1975-86/1996 (2. Foto)

Das zweite Motiv aus der Reihe zeigt verschiedene Abbildung der beiden Protagonisten, und über den Portraits thronen die Köpfe, die zur Umsetzung der Figuren gewählt wurden. Auch das dritte Bild ist noch eine Skizze, ein Entwurf. Hier sitzen noch beide. Das vierte Foto zeigt die endgültige Lösung mit zwei Holzgestellen. Das linke sitzend und das recht stehend. Noch wissen wir nicht, wer von den beiden sitzen und wer stehen wird.

Sibylle Bergemann, Das Denkmal, 1975-86/1996 (5. Foto)

Das fünfte Bild zeigt zwei verhüllte Figuren. Sie sehen aus wie Menschen in Anoraks, die versuchen dem Regen Stand zu halten. Das nächste Motiv gehört zu den bekanntesten aus der Serie. Es zeigt zwei Figuren, deren Oberkörper fehlen. Hinter ihnen die Wolken in die sie sich aufgelöst zu haben scheinen. Dann geht die Geschichte des Aufbaus weiter bis zur verhüllten Figur vor dem Dom in Berlin. Auf der folgenden Abbildung schwebt Engels heran. Dieses Bild erinnert eher an einen Abbau eines Denkmals, was aber auch mit den Medienbildern zu tun hat, die wir in den letzen Jahren und Jahrzehnten zuhauf zu sehen bekamen: vom Fall der Mauer und der Auflösung der Sozialistischen Regime bis hin zu den Aufnahmen von den Aufständen in Nordafrika, die unlängst durch die Welt gingen. Erst jetzt können wir mit Gewissheit erkennen, dass der Stehende Friedrich Engels ist und Karl Marx zu seiner Rechten sitzt. Das wird auf dem letzen Bild zur Gewissheit. Vor Engels knien zwei Menschen. Fast so, als würden sie ihrem Herrn die Schnürsenkel binden. Im Hintergrund sieht man den Palast der Republik im Nebel liegen. Es ist April 1986.

Sibylle Bergemann, Das Denkmal, 1975-86/1996 (6. Foto)

Sibylle Bergemann hat zwischen den Bildern nicht immer ein Jahr verstreichen lassen. Das ist offenkundig. Die Aufnahmen vor dem Dom und der fliegende Engel(s) zeigen dies über deutlich. Auch ist vom Abgussvorgang der Skulptur kein Bild gewählt und man fragt sich, ob sie den überhaupt gesehen hat. Die Folge der Fotografien erzählt eine eigene Geschichte, die sich nicht unkritisch mit der DDR auseinandersetzt. Die Verhüllten oder die Wolken als Oberkörper, aber auch der fliegende Engels lassen es erahnen. Den Genossen ist es offensichtlich nicht aufgefallen. Anlässlich des Aufbaus eine Ausstellung, erzählte Sibylle Bergemann später lobte der Kulturminister ihre Arbeit ausdrücklich. Sie sagt das. mit einem Schmunzeln. Vielleicht hat sie den Untergang der DDR bereits erahnt.

Sibylle Bergemann, Das Denkmal, 1975-86/1996 (11. Foto)

Sibylle Bergemann wählte als Material Silbergelatine auf Barythpapier für ihre Serie. Ein Material, das in der DDR am häufigsten zur Anwendung kam, da Farbfotografien unerschwinglich teuer waren. Die Künstlerin lernte ihr Handwerk bei Arno Fischer, der selbst ein großer der Fotografie schon zu Zeiten der DDR war. Seit 1966 war Fischer ihr Lehrer an der Hochschule für Grafik und Buchkunst in Leipzig, und sie wurden bald ein Paar.

Die DZ BANK Kunstsammlung hat die Serie in zwei Etappen gekauft. Den ersten Teil bereits 1996 und den zweiten Teil 2003. Als wir sahen, dass das erste Bild des Tableaus beschädigt war, weil es Runzelkorn* aufwies, fragten wir Sibylle Bergemann, ob sie sich vorstellen könne, die Arbeit nachträglich zu bearbeiten, um das Runzelkorn zu entfernen. Sie sagte, dass Sie sich über den Schaden auf dem Negativ immer sehr geärgert habe und war froh über den Kontakt, den wir ihr zu unserer Restauratorin Marjen Schmidt herstellten. Sie verwies Sibylle Bergemann an einen Kollegen, der mit Hilfe digitaler Technik, zwar nicht das original Dia bereinigen konnte, aber ein digitales Bild zur Verfügung stellte, das vom Runzelkorn befreit war. 2007 bekamen wir den einzig existierenden Abzug ohne Runzelkorn.

Sibylle Bergemann, Das Denkmal, 1975-86/1996 (12. Foto)

Bis heute ist die Serie des Marx-Engels-Denkmals aus unserer Sammlung die einzige ohne ein schadhaftes erstes Motiv. Jetzt geht sie an das Städel Museum.

Sibylle Bergemann wurde 1941 in Berlin geboren und starb 2010 in Gransee.

Dr. Christina Leber, Leiterin der DZ BANK Kunstsammlung

* Runzelkorn ist ein Fehler, der bei der Entwicklung von Filmen auftreten kann. Es entsteht meist durch zu große Temperaturunterschiede zwischen den einzelnen Bädern des Verarbeitungsprozesses. Hierbei entstehen in der Gelatineschicht viele haarfeine Risse. Das Risiko für die Entstehung von Runzelkorn steigt mit der Höhe der Verarbeitungstemperaturen und mit der Länge der Verweildauer in den einzelnen Bädern, da dadurch die Gelatine stärker aufquillt und anfälliger wird.

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Tradition verbindet – Die Kelterei Höhl freut sich auf das neue Städel

02.09.2011

Apfelwein – daran scheiden sich die Geister der Zugezogenen und Touristen, für Frankfurter ist er ein Stückchen flüssige Heimat – dabei gehört das Traditionsgetränk einfach zur Mainmetropole, wie die Eintracht, der Römer oder das Städel. Diese Tradition pflegt die Kelterei Höhl seit acht Generationen unter dem Motto „Alles Gute vom Apfel“ und keltert verschiedenste hochwertige Getränke vom naturtrüben Apfelsaft bis zum Speyerling Apfelwein. Zur Unterstützung der Städel-Erweiterung hat sich das Familienunternehmen etwas ganz Besonderes einfallen lassen.

Eine mehr als 200 Jahre alte Geschichte verbindet die Kelterei Höhl mit dem Städel Museum. Fast zeitgleich gegründet, prägen beide seitdem die hessische Kulturlandschaft und sind aus Frankfurt nicht mehr wegzudenken. Die Unterstützung von Höhl wird das Museum bei seinen wichtigen Schritten in die Zukunft begleiten. „Der alte Hochstaedter“ ist deshalb nun in einer Sonderedition auf dem Markt und wirbt für die Städel-Erweiterung. Rund 300.000 Flaschen von „Deutschlands meist getrunkenem Speyerling“ sind mit einem besonderen Etikett versehen.

Sichern Sie sich Ihre Flasche der Städel-Edition und nehmen Sie am Gewinnspiel teil. Hier auf dem Blog oder auch direkt in verschiedenen Frankfurter Getränkemärkten.

Beantworten Sie einfach folgende Frage:

Seit wie vielen Jahren prägen das Städel Museum und die Kelterei Höhl die hessische Kulturlandschaft?

Ihre Antworten schicken Sie bitte per Email an info@das-neue-staedel.de

Einsendeschluss ist der 4. Oktober 2011.

Was gibt es zu gewinnen?

Eine Betriebsbesichtigung der Kelterei Höhl, Freikarten für das Städel Museum, das am 7. Oktober 2011 die Sonderausstellung „Beckmann & Amerika“ eröffnet, einen Kasten „Der alte Hochstaedter“ und vieles mehr!

Wir freuen uns auf Ihre Einsendungen!

Hanna Pahl, Marketing

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