Die Bilder der Schillerschüler

08.02.2010

Über 1000 Kunstwerke sind im Rahmen der von der Schillerschule initiierten Aktion „1000 Bilder für das Städel“ entstanden. 90 Bilder werden am 17. Februar zu Gunsten der Städel-Erweiterung versteigert. Vorab können Sie diese in einer flickr-Galerie online bewundern.

Schillerschüler im Städel Museum

Schillerschüler im Städel Museum

Im September 2009 hat die Schillerschule unter dem Motto „1000 Bilder für das Städel“ eine besondere Initiative zu Gunsten der Erweiterung des Städel Museums gestartet: Alle Schülerinnen und Schüler haben in den vergangenen Monaten eigene Kunstwerke geschaffen, um mit deren Erlös einen Beitrag zum Erweiterungsbau des Städel zu leisten. Nach Fertigstellung des Bildes hat sich jeder Schüler in seinem Verwandten-, Bekannten- oder Freundeskreis einen Sponsor bzw. Käufer für sein Kunstwerk gesucht. Jeder Schüler erhielt im Rahmen der Aktion eine Urkunde, die ihn als Stifter ausweist.

Darüber hinaus hat eine Jury mit Vertretern von der Schillerschule und dem Städel Museum aus den über 1000 Bildern neunzig ausgewählt, die in einer Auktion am 17. Februar versteigert werden. Der Erlös aus dieser Auktion sowie alle weiteren Erträge aus dem Bilderverkauf kommen dem Städel-Erweiterungsprojekt als Spende zugute. Die gesamte Schülerschaft der Schillerschule setzt damit ein kreatives Zeichen und zeigt, wie jeder einzelne – auch ohne große finanzielle Ressourcen – einen wichtigen Beitrag zu einem großen Projekt leisten kann.

Damit auch Sie sich einen Eindruck von den Kunstwerken der Schillerschüler verschaffen können, haben wir eine Galerie bei flickr eingerichtet. Hier können Sie sich alle 90 von der Jury ausgewählten Bilder anschauen.

Viel Spaß beim virtuellen Rundgang durch die Bilderwelt der Schillerschüler!

Julia Boberski, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

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Dritter Teil der Serie zur Baugeschichte des Städel Museums: Der Gartenflügel

04.02.2010

Die Anfänge des Städel Museums am Roßmarkt und in der Neuen Mainzer Straße sowie den 1878 entstandenen Neubau am Museumsufer haben wir Ihnen in den ersten beiden Teilen der Serie vorgestellt. Doch auch der Platz im Oskar-Sommer-Bau am Schaumainkai reichte Anfang des 20. Jahrhunderts nicht mehr aus. Die erste Erweiterung – den Bau des Gartenflügels – stellen wir Ihnen heute vor.

Der Gartenflügel, um ??

Historische Aufnahme vom Gartenflügel

Erste Erweiterung des Gebäudes am Schaumainkai

Seit 1878 befand sich das Städelsche Kunstinstitut nun in dem eigens für den Museumszweck errichteten Gebäude am Mainufer. Doch schon bald sollte die Ausstellungsfläche für die Präsentation der umfangreichen und wachsenden Bestände nicht mehr ausreichen. Zur stetigen Vergrößerung des Sammlung hatte nicht zuletzt der 1899 gegründete Städelsche Museums-Verein maßgeblich beigetragen. Durch die Gründung der in das Städel Museum integrierten Städtischen Galerie im Jahr 1907 wurde der Bestand zeitgenössischer Gemälde wesentlich vermehrt. Die erste Erweiterung des Gebäudes am Schaumainkai wurde unumgänglich.

Die Architektur des Gartenflügels

1912 schrieb die Administration des Städel den Wettbewerb für einen Anbau aus, den die Architekten Hermann von Hoven und Franz Heberer gewannen. Die Entwürfe sahen einen parallel zum Altbau platzierten Trakt vor, der sich an die Südseite des Mainflügels von Oskar Sommer zum Garten hin anschloss. Die Architekten gestalteten den Gartenflügel etwas zurückhaltender als den Sommer-Bau. Sie griffen klassizierende und altägyptisch inspirierte Formen auf und verblendeten die Fassade mit hellem und dunklem Stein.

Im Mai 1915 wurde mit dem Bau des Gartenflügels begonnen. Kriegsbedingt wurden die Arbeiten im Rohbau Ende 1916 eingestellt und erst nach 1918 erneut aufgenommen. Das Obergeschoß des neuen Gartenflügels wurde im November 1920 fertig gestellt und am 21. Mai 1921 mit der Präsentation von Gemälden des 19. und 20. Jahrhunderts aus dem Besitz der Städtischen Galerie und des Städelschen Kunstinstituts eröffnet. 1925/26 folgte der endgültige Ausbau des Untergeschosses mit Eingangshalle und Vortragssaal.

Julia Boberski, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

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Aktuelles von der Städel-Baustelle

27.01.2010

Die Erstellung der Bohrpfähle ist abgeschlossen. Anfang Februar beginnen nun die Vorbereitungen für das Gießen der Bodenplatte.

Blick auf die Baustelle mit dem Gartenflügel im Hintergrund

Blick auf die Baustelle mit dem Gartenflügel im Hintergrund

Die Erstellung der Bohrpfähle rund um das Baufeld, mit der im September 2009 begonnen wurde, ist abgeschlossen. Rund 300 Bohrpfähle bilden nun eine stützende, abdichtende Wand für die Baugrube, sperren seitliches Grundwasser ab und dienen zur Absicherung der bestehenden Gebäude. Aktuell werden die Bohrpfähle rückverankert sowie Brunnen für die Wasserhaltung in der Baugrube gebohrt. Anfang Februar werden ca. 100 Pfähle auf der gesamten Baufläche gebohrt, die zur Verankerung der Bodenplatte dienen werden. Im März und April folgen die Geothermie-Bohrungen zur zukünftigen Nutzung der Erdwärme für die Heizungsanlage des Erweiterungsbaus. Parallel zu diesen Arbeiten wird der Erdaushub fortgesetzt. Bis April 2010 wird die Baugrube für den unterirdischen Neubau, der eine Raumhöhe von 6 bis 8 Metern haben wird, auf dem gesamten Baufeld ihre endgültige Tiefe erreichen. Der Aushub muss schichtweise geschehen und geht mit der Absenkung des Grundwassers einher.

Im Vordergrund die Bohrpfähle

Im Vordergrund die Bohrpfähle

Nach Abschluss des Erdaushubs wird im nächsten Schritt die Bodenplatte gegossen. Abschnitt für Abschnitt findet daran anschließend die Erstellung der Wände und des Daches statt. Die Arbeiten an der Bodenplatte werden im Juli beendet sein, der Rohbau des Erweiterungsbaus wird voraussichtlich im September/Oktober 2010 abgeschlossen sein. Die Fertigstellung des Erweiterungsbaus ist für Mitte 2011 vorgesehen.

Blick vom Baucontainer an der Dürerstraße auf die Baustelle

Blick vom Baucontainer an der Dürerstraße auf die Baustelle

Die Sanierungsarbeiten im Main- und Gartenflügel des Altbaus beginnen im März. Über diesen wird der Erweiterungsbau erschlossen und angebunden werden. Im Zuge der Bauarbeiten wird der gesamte Altbau barrierefrei erschlossen und mit zusätzlichen Fluchttreppen und -wegen versehen. Weiter werden umfangreiche Brandschutzmaßnahmen im Altbau durchgeführt. Die Bauarbeiten am Altbau werden rund ein Jahr in Anspruch nehmen.

Dorothea Apovnik und Julia Boberski, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

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Radisson Blu unterstützt das neue Städel

22.01.2010

Das Radisson Blu Hotel Frankfurt unterstützt das neue Städel mit einem Benefiz-Tisch zur Veranstaltungsreihe „Literarisches Menü“. Los geht es am 8. Februar mit Jutta Fleck und „Die Frau vom Checkpoint Charlie“.

Radisson Blu liest das neue Städel

Das Radisson Blu Hotel Frankfurt lädt regelmäßig ein zum Literarischen Menü ein „Runder Genuss für Ohren und Gaumen“ mit einer Lesung und einem auf den Abend abgestimmten Menü. Im Rahmen dieser Veranstaltungsreihe unterstützt das Radisson Blu die Städel-Erweiterung mit einem Benefiz-Tisch. Literaturfans und Gourmets können den Abend am exklusiven Städel-Tisch genießen und damit das neue Städel unterstützen: Der gesamte Eintrittspreis der Gäste dieses Tisches wird vom Radisson Blu Hotel für das Städel-Erweiterungsprojekt gespendet. Auftakt für die Kooperation ist das 15. Literarische Menü am 8. Februar mit Jutta Fleck.

Jutta Fleck hat in den 1980er-Jahren durch den Kampf für ihre Töchter internationales Aufsehen erregt und wurde zu einem Symbol für das Unrecht in der DDR. Mit der Autorin Ines Veith hat Jutta Fleck die aufregenden und ereignisreichen Jahre in dem Buch „Die Frau vom Checkpoint Charlie“ verarbeitet, welches die Vorlage für den erfolgreichen Film mit Veronica Ferres lieferte. Jutta Fleck wird aus diesem Buch lesen und die Gäste des Literarischen Menüs an ihrer Geschichte teilhaben lassen. In einem anschließenden Gespräch mit Ingrid Pajunk, der Mitorganisatorin und Moderatorin des Abends, verrät sie, wie sie diese Zeit im Rückblick sieht und wie sie heute lebt. Küchenchef Oliver Schakow sorgt für den kulinarischen Part und wird gemeinsam mit seinem Team ein Drei-Gänge-Menü zubereiten – zusammengestellt nach den Vorschlägen von Jutta Fleck.

Das 15. Literarische Menü findet am Montag, den 8. Februar 2010 im Radisson Blu Hotel Frankfurt statt und beginnt um 18.00 Uhr. Im Preis von 61 Euro pro Person sind der Sekt-Empfang, das Drei-Gang-Menü, korrespondierende Weine, Bier, Mineralwasser und Softgetränke sowie Kaffee und Tee enthalten. Die Benutzung der Tiefgarage ist an diesem Abend ebenfalls im Gesamtpreis inbegriffen.

Sichern Sie sich einen Platz am exklusiven Städel-Tisch unter 069-770 155 3250 oder runder-genuss[at]radissonblu.com mit dem Stichwort „Städel“ (begrenztes Platzkontingent).

Wir wünschen Ihnen viel Spaß bei diesem besonderen literarisch-kulinarischen Erlebnis.

Julia Boberski, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

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LOTTO Hessen baut das neue Städel

13.01.2010

Die Lotterie-Treuhandgesellschaft mbH Hessen unterstützt die Erweiterung des Städel Museums. Zwei Wochen lang wird in 1200 Filialen über das Städel-Projekt informiert und zur Unterstützung der großen Spendenkampagne aufgerufen.

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LOTTO Hessen regt nicht nur zum Spielen und zum Überlegen an, was man mit einem Jackpot alles machen würde. Etwa zu einer Tour durch die Museen der Welt aufbrechen oder ein schönes Haus bauen. Aber auch wenn es nicht der Jackpot werden sollte, gibt es im Städel– sozusagen vor der eigenen Haustür – hochkarätige Kunstwerke aus sieben Jahrhunderten zu sehen und die Möglichkeit, sich an dem spektakulären Erweiterungsbau des Museums zu beteiligen.

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Im Januar können sich alle Lottospieler in den Filialen von LOTTO Hessen über die Erweiterung des Städel Museums informieren. Unter dem Motto „Frankfurt gewinnt das neue Städel“ unterstützt die Lotterie-Treuhandgesellschaft mbH Hessen die Spendenkampagne zur Finanzierung der Erweiterung. 1200 Filialen im weiteren Einzugsgebiet Frankfurts – vom Odenwald bis nach Gießen – rufen zur Spende auf. In der Kundenzeitschrift „glüXmagazin“ wird ausführlich über das neue Städel berichtet.

LOTTO Hessen baut das neue Städel. Bauen Sie mit!

Sophia Athié, Leitung Fundraising

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Frankfurt baut das neue Städel dank Ihrer Hilfe

08.01.2010

Ich spende für das Städel, weil… Jeden Städel-Unterstützer bitten wir im Spendenformular um Ergänzung dieses Satzes. Eine Auswahl der Beweggründe stellen wir Ihnen heute vor.

Nachtansicht des Erweiterungsbaus (Animation)

Nachtansicht des Erweiterungsbaus (Animation)

Zahlreiche Bürgerinnen und Bürger unterstützen die Städel-Erweiterung mit einer Spende. Was sind die Beweggründe der Spender? Diese Frage stellen wir allen Städel-Unterstützern, die das Spendenformular nutzen, und so haben wir in den vergangenen Monaten die verschiedensten Antworten bekommen. Diese wollen wir Ihnen natürlich nicht vorenthalten. Hier eine Auswahl:

Ich spende für das Städel, weil…

“…ich einfach muß!” Gabriele May, Dreieich

“…es ein tolles Ausstellungsprogramm bietet und ich mich über noch mehr zeitgenössische Kunst freue.” Christina und Otto Philipp Braun, Melsungen

“…ich ein Frankfurter Schlippchen bin.” Andrea M. Gust, Frankfurt

“…wir begeistert sind von dem neuen Projekt.” Evelyn und Mathias Lichtenhahn, Königstein

“…ich als Frankfurter Bürger dazu verpflichtet bin und ich es gerne tue!” Roland Thiele, Frankfurt

“…Städel einfach anders ist!”, Stefan Grellert, Offenbach

“…Frankfurt noch schöner werden soll!” Dr. Anselm Eggert und Evelin Voigt-Eggert, Frankfurt

“…das Städel einen tollen Beitrag für den Kulturstandort Deutschland leistet!” Hauke Christian Öynhausen, Frankfurt

“…es eine gute Sache ist!” dirschl.federle_architekten, Frankfurt

“… es für uns eine besondere kulturelle Bedeutung hat.” Alexander und Bettina Scheidler , Bad Homburg

“…die Kunst uns bindet.” Jens Arnold, Friedrichsdorf


Die Spende als Geschenk – dieses Miniatur-Modell des neuen Städel hat Ulrike Aschoff gestaltet und so die Spenden überreicht.

Die Spende als Geschenk – dieses Miniatur-Modell des neuen Städel hat Ulrike Aschoff gestaltet und so die Spenden überreicht.

Neben den direkten Spenden folgen viele Städel-Unterstützer der Idee „Frankfurt schenkt das neue Städel“. Sie wünschen sich zum Geburtstag statt Blumen und Geschenken eine Spende für das neue Städel. So auch Bärbel Kohl, die schon seit vielen Jahren Mitglied des Städelschen Museums-Vereins ist. Um die Spende als Geschenk zu visualisieren, haben sich ihre Freunde etwas Besonderes einfallen lassen: Sie überreichten ihr ein aufwändig gestaltetes Miniatur-Modell des neuen Städel. Auch dies ist ein schönes Beispiel für die Vielfalt und Kreativität der Städel-Unterstützer.

Ihre Spenden und Ideen sind gelebtes bürgerschaftliches Engagement wie es Johann Friedrich Städel sicherlich sehr gefreut hätte. Ein großes und herzliches Dankeschön an alle Spender!

Kristin Westermann, Fundraising, und Julia Boberski, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

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