Frankfurt trinkt das neue Städel

11.03.2010

Die Hotels Roomers, Bristol und The Pure sowie die Gerbermühle unterstützen die Erweiterung des Städel Museums mit einem speziellen Städel-Cocktail. Wir haben uns mit dem Erfinder des Cocktails getroffen und ihm bei der Zubereitung über die Schulter geschaut.

Seit Herbst 2009 unterstützen die Hotels Roomers, Bristol und The Pure sowie die Gerbermühle das neue Städel mit dem Verkauf des Städel-Cocktails. Bei den Gästen kommt der Drink gut an: Dauerhaft ist er unter den Top Ten der meist verkauften Cocktails zu finden – neben Klassikern wie Caipirinha oder Martini. Das freut nicht nur Branimir Hrkac, Bartender im Roomers und Erfinder des Drinks, sondern auch das Städel Museum. Denn ein Euro pro Cocktail geht direkt an das neue Städel.

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Bei der Entwicklung des Städel-Cocktails hat Branimir Hrkac zunächst mit Zutaten wie den Frankfurter Grüne Soße-Kräutern oder Apfelwein experimentiert. Die Überlegungen gingen dann jedoch rasch in eine neue Richtung: Das Städel zeigt einen Überblick über 700 Jahre europäischer Kunstgeschichte. Davon inspiriert wollte der Bartender mit dem Drink verschiedene Epochen der Cocktailkultur verbinden. Das Ergebnis ist ein von den 1910er-, 1920er- und 1980er-Jahren inspirierter Cocktail aus Gin, Wermut und Zitronensaft, abgerundet mit einem Hauch Pampelmuse und einem Rosenzuckerrand. Die Basis des Cocktails geht dabei sogar auf das Jahr 1862 zurück und ist geprägt von Jerry Thomas, einem amerikanischen Barkeeper und Cocktail-Pionier. Wir waren im Bristol und haben Branimir Hrkac beim Mixen des Städel-Cocktails zugesehen.

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Zunächst wird ein gekühltes Martiniglas am Rand mit einer Pampelmuse eingerieben und in Rosenzucker getaucht. So entsteht der in den 1980er-Jahren beliebte Zuckerrand. Anschließend werden zwei Teile Gin, ein Teil Wermut – ein für die 1920er-Jahre typisches Mischverhältnis – sowie etwas frischer Zitronensaft in ein Rührgefäß gegeben.

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Die Zutaten werden mit Eis verrührt und anschließend in das vorbereitete Glas abgeseiht.

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Abgerundet wird der Cocktail mit einem Spritzer aus der Schale einer unbehandelten Pampelmuse und einer in das Glas gegebene Pampelmusen-Zeste, einem hauchdünnen Streifen aus der äußersten Fruchtschale. Die Pampelmuse war als Cocktail-Zutat vor allem in der 1910er- und 1920er-Jahren sehr beliebt.

Zurzeit wird an einem neuen Städel-Cocktail gearbeitet. Bis Mitte 2011 sollen vier bis fünf verschiedene Drinks entstehen. Den Klassiker wird es natürlich weiterhin geben. Frankfurt trinkt das neue Städel – stoßen Sie mit an!

Julia Boberski, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, und Kristin Westermann, Fundraising

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Frankfurt trainiert das neue Städel

09.03.2010

Am Wochenende kamen Städel-Unterstützer ins Schwitzen: Im Studio „Premiumpilates“ in Sachsenhausen wurde für das neue Städel trainiert.

Die Kursteilnehmerinnen testeten die gelben Benefiz-Stiefel im Einsatz.

Die Kursteilnehmerinnen testeten die gelben Benefiz-Stiefel im Einsatz.

Als Mitglied des Städelschen Museums-Vereins und Inhaberin eines Pilates-Studios in der Holbeinstraße hat sich Uta Gotschlich einen sportlichen und zugleich entspannenden Weg einfallen lassen, um das Städel Museum zu unterstützen: Am vergangenen Sonntag bot sie Pilates-Stunden zugunsten des Städel-Erweiterungsprojekts an. Über den Tag verteilt wurden 75-minütige Kurse angeboten – vom Pilates-Schnupper-
Training bis zum Fortgeschrittenenkurs. Die Kosten von 25 Euro pro Teilnehmer gingen komplett als Spende an das neue Städel. So konnten die Kursteilnehmer zugleich einen Beitrag für die Städel-Erweiterung leisten als auch etwas Gutes für ihre Gesundheit tun.

Das Engagement von Uta Gotschlich ist ein schönes Beispiel dafür, wie sich jeder Einzelne an der Spendenkampagne beteiligen und mit einer kreativen Idee das neue Städel unterstützen kann. Frankfurt baut, backt, kickt, singt, tanzt, zockt, trinkt, fährt, läuft, malt und trainiert das neue Städel. Mit Ihrer Hilfe. Herzlichen Dank!

Sophia Athié, Leitung Fundraising

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Berner Stiftung kauft 1.000 Paar Benefiz-Stiefel für Kinder und Jugendliche der Frankfurter Förderschulen

05.03.2010

Die Berner Stiftung fördert das neue Städel mit dem Kauf von 1.000 Paar Benefiz-Stiefeln und verschenkt diese an Kinder und Jugendliche der Frankfurter Förderschulen. Gestern waren 60 Schüler im Städel, um ihr Paar entgegen zunehmen.

Die Schüler mit  Walter Rau (Stiftungsvorstand Berner Stiftung), Max Hollein (Direktor Städel Museum), Elisabeth Haindl (Stadträtin, CDU) und Pastor Lutz Heil (Stiftungsvorstand Berner Stiftung) (v.l.n.r)

Die Schüler mit Walter Rau (Stiftungsvorstand Berner Stiftung), Max Hollein (Direktor Städel Museum), Elisabeth Haindl (Stadträtin, CDU) und Pastor Lutz Heil (Stiftungsvorstand Berner Stiftung) (v.l.n.r)

Die Berner Stiftung hat 1.000 Paar der gelben Benefiz-Stiefel gekauft, dem Markenzeichen der Kampagne zur Erweiterung des Städel Museums. Die Stiftung leistet damit nicht nur einen wichtigen Beitrag für das Städel-Erweiterungsprojekt, sondern unterstützt zugleich Kinder und Jugendliche: Die Berner Stiftung verschenkt die gelben Gummistiefel an Schülerinnen und Schüler der Frankfurter Förderschulen. Sechzig Kinder und Jugendliche waren gestern mit ihren Lehrern ins Städel kommen, um die Gummistiefel entgegen zu nehmen.

Sofort schlüpften die Schüler in ihre gelben Benefiz-Stiefel.

Sofort schlüpften die Schüler in ihre gelben Benefiz-Stiefel.

Bei der Begrüßung in den Veranstaltungsräumen des Städel Museums übergaben Pastor Lutz Heil und Walter Rau, die Stiftungsvorstände der Berner Stiftung, Städel-Direktor Max Hollein einen Scheck über 20.000 Euro für den Erwerb der Benefiz-Stiefel. Die Heinrich Deichmann-Schuhe GmbH & Co. KG hat für diese Aktion ihr umfangreiches Engagement noch einmal ausgeweitet und produziert neben den Gummistiefeln für Erwachsene auch die Benefiz-Stiefel für Kinder. Somit kommt der Betrag in Gänze dem Städel-Erweiterungsprojekt zugute.

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Anschließenden konnten sich die Kinder und Jugendlichen im Museum über das Erweiterungsprojekt informieren und bei einem Workshop kreativ werden – natürlich in gelben Gummistiefeln. Alle Beteiligten wurden von der Begeisterung der Schüler und deren Freude über den Museumsbesuch angesteckt. Stolz hatten die Kinder und Jugendlichen ihre Kunstwerke präsentiert und die frisch gemalten Bilder zusammen mit den Benefiz-Stiefeln nach Hause mitgenommen.

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Die Frankfurter Berner Stiftung zur Förderung und Unterstützung, Bildung und Ausbildung von kranken und behinderten Kindern und Jugendlichen möchte mit dieser Aktion ihrem Stiftungsmotto Teil-geben und Teil-nehmen entsprechend darauf aufmerksam machen, dass sowohl Förderschüler als auch kranke und behinderte Kinder interessierte Museumsbesucher sind und ein Zeichen für das neue Städel setzen können.

Die Berner Stiftung

Die Berner Stiftung wurde 2003 aus dem Privatvermögen von Dr. Wolfgang Berner und seiner Frau Sigrid Berner errichtet. Die gemeinnützige Stiftung fördert und unterstützt kranke und behinderte Kinder und Jugendliche in Frankfurt am Main und Umgebung. Den Stiftungszweck legte das Ehepaar nach dem frühen Tod ihrer Tochter fest. Zu den geförderten Institutionen zählen die Frankfurter Förderschulen Viktor-Frankl-Schule, Mosaikschule, Kasinoschule, Karl-Oppermann-Schule, Johann-Heinrich-Wichern-Schule und die Charles-Hallgarten-Schule. Der zweite Schwerpunkt liegt auf der Unterstützung des Diakonischen Werks Frankfurt am Main der Evangelischen Kirche von Hessen-Nassau. Dazu gehört seit 2005 die regelmäßige Unterstützung der mobilen Kinderkrankenpflege Frankfurt. Das FeM-Mädchenhaus, eine Einrichtung, die Mädchen und jungen Frauen Zuflucht gewährt sowie Beratung und einen Mädchentreff anbietet, förderte die Stiftung 2009 durch die Beteiligung an der Finanzierung des Projektes „Fit for Fun“. Die pädagogische Frühförderung von blinden und sehbehinderten Kindern des Diakonischen Werks Frankfurt wird ebenfalls mit Stiftungsleistungen unterstützt.

Wir danken der Berner Stiftung herzlich für die großzügige Unterstützung, mit der sie gleich zweifach Gutes tut!

Julia Boberski, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, und Kristin Westermann, Fundraising

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Aktuelles von der Städel-Baustelle

03.03.2010

Die Vorbereitungen für das Gießen der Bodenplatte gehen zügig voran. Aktuelle Fotos von der Baustelle geben einen Eindruck davon, was zurzeit auf der Städel-Baustelle passiert.

Blick auf die Baustelle mit dem Gartenflügel im Hintergrund.

Blick auf die Baustelle mit dem Gartenflügel im Hintergrund.

Die 300 Bohrpfähle, die bisher rund um die Baugrube in das Erdreich eingebracht wurden, wurden in den vergangenen Wochen rückverankert. Die Anker sorgen dafür, dass die Bohrpfähle beim weiteren Aushub des Bodens nicht durch den Erddruck in die Baugrube gedrückt werden. Die Rückverankerungsarbeiten sind nun fast vollständig abgeschlossen.

Rechts die Bohrpfähle mit eingebrachter Rückverankerung (gelb).

Rechts die Bohrpfähle mit eingebrachter Rückverankerung (gelb).


Brunnen für die Wasserhaltung.

Brunnen für die Wasserhaltung.

Auch die insgesamt 16 Brunnen für die Wasserhaltung in der Baugrube sind bereits fertig gestellt.

Das Großdrehbohrgerät im Einsatz.

Das Großdrehbohrgerät im Einsatz.

Seit Mitte Februar werden ca. 100 weitere Pfähle auf der gesamten Baufläche gebohrt, die zur Verankerung der Bodenplatte dienen werden. Bereits die Hälfte der Pfähle ist fertig gestellt.

Die Geothermie-Bohrungen zur zukünftigen Nutzung der Erdwärme für Heizung und Kühlung des Erweiterungsbaus beginnen am 15. März. Der parallel stattfindende Erdaushub geht zügig voran und wird bis April abgeschlossen sein. Dann kann bereits mit dem Gießen der Bodenplatte begonnen werden.

Julia Boberski, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

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Das Video zur Auktion mit Bildern der Schillerschüler

26.02.2010

Die Aktion der Schillerschule „1000 Bilder für das Städel“ war ein voller Erfolg. Das Video zur großen Auktion mit Kunstwerken der Schillerschüler am 17. Februar ist nun online.

Die Auktion mit 90 Kunstwerken der Schillerschüler am 17. Februar war der Schluss- und Höhepunkt der Aktion „1.000 Bilder für das Städel“. 68 Bilder wurden in einer stillen Auktion versteigert, anschließend kamen 22 Werke im Italienersaal unter der Leitung von Sotheby’s-Auktionator Dr. Philipp Herzog von Württemberg unter den Hammer. Die tolle Stimmung und die Begeisterung aller Beteiligten an diesem Abend wurden in einem dreiminütigen Video eingefangen, das nun online ist. Wer nicht dabei sein konnte, bekommt hier einen lebhaften Eindruck von der Versteigerung. Und alle Schüler, Lehrer und Eltern, die bei der Auktion dabei waren, können den Abend noch einmal Revue passieren lassen.

Julia Boberski, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

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Der International Women’s Club tanzte das neue Städel

24.02.2010

Der Freundschaftsball des International Women’s Club of Frankfurt (IWC) war auch in diesem Jahr einem guten Zweck gewidmet: Am vergangenen Wochenende sammelten die engagierten Damen für den Städel-
Erweiterungsbau. Insgesamt kamen bei dem Ball 20.240 Euro für das neue Städel zusammen.

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"Frankfurter Skyline" wurde für 2.500 Euro versteigert.

Am vergangenen Samstag war es wieder so weit: Beim alljährlichen Freundschaftsball des International Women’s Club of Frankfurt (IWC), diesmal im Casino der Frankfurter Goethe-Universität, wurde getanzt und zugleich für einen guten Zweck gesammelt. In diesem Jahr ging die Spende an das Städel Museum. 12.000 Euro sind an dem Abend durch den Verkauf der Lose für eine Tombola gesammelt worden, weitere 5.740 Euro sind durch Spenden dazu gekommen. Für den diesjährigen Ball hatten sich die engagierten Damen darüber hinaus noch etwas Besonderes einfallen lassen: 15 Mitglieder des Clubs malten in den vergangenen Monaten gemeinsam an einem Ölbild mit dem Titel „Frankfurter Skyline“, das am Ballabend bei einer Auktion für 2.500 versteigert wurde. Insgesamt sind bei dem Freundschaftsball des International Women’s Club somit 20.240 Euro für den Städel-Erweiterungsbau zusammen gekommen.

Der International Women’s Club of Frankfurt

Der IWC wurde 1946 von Elisabeth Norgall gegründet. Mit der Gründung des IWCs sollte ein Beitrag geleistet werden, den Frieden unter den Völkern zu erhalten und zu festigen, gegenseitiges Verständnis zu fördern und kulturellen Austausch anzuregen. Heute zählt der Club mehr als 520 Mitglieder aus über 50 Nationen. Der IWC unterstützt vielfältige soziale Projekte in Frankfurt und der Region. Weitere Informationen finden Sie auf der Website des International Women’s Club.

Wir danken den Damen des International Women’s Club herzlich für die engagierte Unterstützung!

Sophia Athié, Leitung Fundraising

Der Freundschaftsball des International Women’s Club of Frankfurt (IWC) war auch in diesem Jahr einem guten Zweck gewidmet: Am vergangenen Wochenende sammelten die engagierten Damen für den Städel-Erweiterungsbau. Insgesamt kamen bei dem Ball 20.240 Euro für das neue Städel zusammen.

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