Die Aktion der Schillerschule „1000 Bilder für das Städel“ war ein voller Erfolg. Das Video zur großen Auktion mit Kunstwerken der Schillerschüler am 17. Februar ist nun online.
Die Auktion mit 90 Kunstwerken der Schillerschüler am 17. Februar war der Schluss- und Höhepunkt der Aktion „1.000 Bilder für das Städel“. 68 Bilder wurden in einer stillen Auktion versteigert, anschließend kamen 22 Werke im Italienersaal unter der Leitung von Sotheby’s-Auktionator Dr. Philipp Herzog von Württemberg unter den Hammer. Die tolle Stimmung und die Begeisterung aller Beteiligten an diesem Abend wurden in einem dreiminütigen Video eingefangen, das nun online ist. Wer nicht dabei sein konnte, bekommt hier einen lebhaften Eindruck von der Versteigerung. Und alle Schüler, Lehrer und Eltern, die bei der Auktion dabei waren, können den Abend noch einmal Revue passieren lassen.
Das zweite Video unserer Reihe über zeitgenössische Kunstwerke aus der Sammlung des Städel Museums stellt das Gemälde „Benutzeroberfläche 1“ von Eberhard Havekost vor.
In dem Video spricht der Künstler Eberhard Havekost über das 1999 entstandene Werk „Benutzeroberfläche 1“, das sich seit 2007 in der Sammlung des Städel Museums befindet. Derzeit noch im Depot aufbewahrt, wird es nach Fertigstellung des Erweiterungsbau dort präsentiert werden. Für Havekost funktioniert Malerei ähnlich wie die Benutzeroberfläche des Computers. Bei dem Gemälde „Benuzeroberfläche 1“ wird das Bildmotiv, ein schräg angeschnittenes und in Untersicht gezeigtes moderneres Appartement-Hochhaus, selbst zu einer Benutzeroberfläche. Das Hochhaus füllt den Blickraum des Betrachters nahezu vollständig aus. Die Fassade wirkt wie eine undurchdringliche Membrane. Einzig die Balkone durchbrechen die stereotype Fassade und bilden eine Nahstelle zwischen Innen und Außen der Architektur. Die Betonung der stromlinienförmigen glatten Oberfläche verdeutlicht die gefilterte Realität.
Biografie
Eberhard Havekost wurde 1967 in Dresden geboren. Er war Meisterschüler bei Prof. Ralf Kerbach an der Hochschule für Bildende Künste in Dresden und erhielt 1999 das Karl Schmidt-Rottluff-Stipendium. Mit seinen Werken ist der Künstler u. a. in den Sammlungen des Museums of Modern Art, des Denver Art Museums, der Tate Collection, der Sammlung Frieder Burda und der Sammlung Marx vertreten. Eberhard Havekost lebt und arbeitet in Berlin und Dresden. www.eberhard-havekost.de
Dr. Nicole Brandmüller, Wissenschaftliche Mitarbeiterin Malerei und Skulptur 19. Jh. und Klassische Moderne, und Julia Boberski, Presse-und Öffentlichkeitsarbeit
1200 Schüler der Schillerschule strömten am Freitag, den 18. September 2009, ins Städel Museum. Das Video von diesem beeindruckenden Ereignis sehen Sie hier.
Anlass für den Besuch war die Auftaktveranstaltung der Benefizaktion „1000 Bilder für das Städel“, mit der die Schillerschüler die Erweiterung des Städel unterstützen.Das zweiminütige Video fängt die tolle Stimmung der Veranstaltung ein. Das Engagement und die Begeisterung der Schillerschüler für das Städel und den Erweiterungsbau waren an diesem Tag überall im Museum zu spüren. Lassen Sie sich davon anstecken!
Bewegte Bilder eines bewegenden Tages: Das Video zum großen Spatenstichfest am 6. September gibt das vielseitige Programm und die schöne Atmosphäre des Festes in lebhaften Bildern wieder. Spannende Veranstaltungen und Aktionen werden auch in Zukunft filmisch begleitet werden und online zu sehen sein.
Das Video zeigt in vier Minuten einen Zusammenschnitt des abwechslungsreichen Programms des Spatenstichfestes: den offiziellen Festakt samt Auftritt des Bläserquintetts der Jungen Deutschen Philharmonie, die Spatenstecher in gelben Gummistiefeln, Kinderworkshops im Garten, den Verkauf der Benefiz-Stiefel, Blitzinterviews von heute-Moderator Steffen Seibert, Besucherströme und Führungen in der Galerie sowie die Spoken Word Performance. Wer nicht dabei sein konnte, bekommt einen lebhaften Eindruck vom Festtag. Und alle, die mitgefeiert haben, können den Tag noch einmal Revue passieren lassen.
Im Rahmen des Festaktes zum heutigen Spatenstich für den Erweiterungsbau des Städel Museums wird der Film erstmals dem Publikum präsentiert. Auf dem Blog ist er ab sofort online zu sehen.
Der Film gibt einen lebhaften Einblick in die Geschichte und Sammlung des Städel sowie in das große Vorhaben der Museumserweiterung. Zu Wort kommen Direktor Max Hollein, die Architekten Till Schneider und Michael Schumacher, Administrationsvorstand Nikolaus Schweickart sowie Frankfurter Bürgerinnen und Bürger. Neben opulenten Kamerafahrten durch die Galerieräumen gibt es Einblicke in Depots, Restaurierwerkstätten, die Büros der Architekten und vieles mehr. In neun Minuten wird ein spannendes und informatives Bild rund um die Aktivitäten des Städel Museums gezeichnet. Der Film wurde von G + K Filmproduktion, Frankfurt pro bono für das Städel Museum produziert.
Musik: “Triumphbogen” aus der Schumann-Fantasie für großes Orchester von Hans Zender, gespielt von der Jungen Deutschen Philharmonie.
Das Video über die Fotoarbeit „Liquid Crystal“ von Marie-Jo Lafontaine ist das erste einer Reihe, in der Künstler oder Kuratoren ein zeitgenössisches Kunstwerk aus der Sammlung des Städel Museums vorstellen. Die Videos werden von artsite.tv produziert und von der Presseabteilung des Städel redaktionell betreut.
In ihrem Video spricht Marie-Jo Lafontaine über drei ihrer 1999 entstandenen überlebensgroßen Schwarz-Weiß-Fotografien aus der Serie „Liquid Crystal“, die allesamt Porträts von Jugendlichen zeigen. Die Posen der in Frontalansicht abgebildeten Mädchen wirken trotzig, cool und zuweilen skeptisch. Die Künstlerin erläutert im Video ihr Interesse an der noch nicht gefestigten Persönlichkeit junger Heranwachsender, die sie mit den Eigenschaften von Flüssigkristallen in Verbindung bringt. Besondere Aufmerksamkeit widmet die Fotografin dem Blick der Dargestellten, in dem sich die Persönlichkeit offenbart.
DZ BANK Sammlung im Städel Museum
„Liquid Crystal“ von Marie-Jo Lafontaine ist Teil des über 200 Werke umfassenden Konvoluts zeitgenössischer Fotografie, das aus der Sammlung der DZ BANK an das Städel Museum übergeben wurde und ab 2011 im Erweiterungsbau zu sehen sein wird.
Derzeit ist „Liquid Crystal“ im Rahmen der Ausstellung „Herrlich Weiblich!“ noch bis zum 31. Oktober im ART FOYER der DZ BANK zu sehen.
Biografie
Die Videokünstlerin und Fotografin Marie-Jo Lafontaine wurde 1950 in Antwerpen geboren. Mit der Videoinstallation „Les Larmes d´Acier“, die sie 1987 auf der documenta 8 in Kassel zeigte, wurde Marie-Jo Lafontaine international bekannt. In den folgenden Jahren entstehen environmentartige Multimediainstallationen und Fotoserien. Im Rahmen der Frankfurter „Skyarena“ zur Fußball-WM 2006 gestaltete Marie-Jo Lafontaine den künstlerischen Teil mit der Videoinstallation „I love the world“, die auf Fassaden der Hochhäuser projiziert wurde. Die Künstlerin lebt und arbeitet in Brüssel. http://www.marie-jo-lafontaine.com/
Dorothea Apovnik und Marijke Gassen, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit