Prominente Stiefelträger: Dirigent Andrea Marcon mit gelben Gummistiefeln im Städel

12.02.2010

Am Sonntag findet in der Oper Frankfurt die Premiere von Vivaldis „Orlando furioso“ unter der musikalischen Leitung von Andrea Marcon statt. Vorab war der Dirigent in gelben Benefiz-Stiefeln zu Gast im Städel.

Artikel_Stiefelträger Marcon

In der Oper Frankfurt steht im Februar und März Vivaldis Oper „Orlando furioso“
(Der rasende Rolando) unter der musikalischen Leitung von Andrea Marcon auf dem Programm. Vor der Premiere am Sonntag, den 14. Februar besuchte der Dirigent die Botticelli-Ausstellung und setzte zugleich ein deutliches Zeichen für das neue Städel: Er zog die gelben Benefiz-Stiefel an. Seit Jahren besucht Andrea Marcon das Städel regelmäßig und hat sich dabei intensiv mit der Sammlung des Museums beschäftigt. Von den Plänen für den neuen Museumsanbau ist der italienische Dirigent begeistert. Das Engagement für die Städel-Erweiterung ist für ihn daher selbstverständlich.

Biographie
Der italienische Organist, Cembalist, Dirigent und Musikwissenschaftler Andrea Marcon ist einer der anerkanntesten Musiker und Spezialisten für frühe italienische Musik. Er war Cembalo- und Orgelschüler von Vanni Ussardi, studierte an der Schola Cantorum Basiliensis bei Jean-Claude Zehnder, Jesper Christensen und Jordi Savall und besuchte Meisterkurse bei Luigi Ferdinando Tagliavini, Hans van Nieuwkoop, Harald Vogel und Ton Koopman. Von 1983 bis 1997 war er in seiner Heimatstadt Treviso Cembalist und Organist bei dem historisch orientierten Ensemble Sonatori de la Gioiosa Marca, rief das Festival Città di Treviso ins Leben und kümmerte sich außerdem um die sorgfältige Restaurierung mehrerer in der Stadt existierender Orgeln. Er war Preisträger des Bach-Händel-Wettbewerbes in Brügge (1985), des Orgelwettbewerbes Paul Hofhaimer in Innsbruck (1986) und des Cembalowettbewerbs in Bologna (1991). Für einige seiner Orgelaufnahmen wurde Marcon ausgezeichnet, u. a. erhielt er 1996 den Preis der Deutschen Schallplattenkritik und den Antonio Vivaldi Record Award. Mit dem 1997 von ihm gegründeten Venice Baroque Orchestra führt Marcon 1998 Francesco Cavallis L’Orione, 2000 Georg Friedrich Händels Siroe und 2001 Domenico Cimarosas L’Olimpiade auf. Seit 2002 dirigiert er das Orchester, das sich der Aufführung barocker Opern widmet, bei zahlreichen internationalen Auftritten. An der Frankfurter Oper dirigierte Marcon 2004 Händels Ariodante. Mit den Pianistinnen Katia und Marielle Labèque führte er 2005 Bachs Cembalokonzerte auf. Seit 1997 unterrichtet Marcon an der Schola Cantorum Basiliensis in Basel Cembalo und ist außerdem als Gastdozent am Sweelink Conservatorium in Amsterdam tätig. Seit Beginn der Saison 2007/2008 ist er im Team mit Michael Sanderling Künstlerischer Leiter der Kammerakademie Potsdam.

Julia Boberski, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

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Prominente Stiefelträger: Pianist Martin Stadtfeld mit gelben Gummistiefeln im Städel

17.12.2009

Der junge Pianist Martin Stadtfeld ist auf den Konzertbühnen der Welt zu Hause. Nun legte er einen kurzen Zwischenstopp im Städel Museum ein – und zog sich dafür die gelben Benefiz-Stiefel an.

Martin Stadtfeldt mit auffälligem Benefiz-Schuhwerk

Zum 20-jährigen Jubiläum der Frankfurter Bürgerstiftung gab Martin Stadtfeld am Sonntagabend ein Konzert im Holzhausenschlösschen. Seinen Frankfurt-Aufenthalt nutzte der junge Pianist für einen Besuch im Städel. Schon während seiner Zeit als Student der Musikhochschule Frankfurt war er ein begeisterter Museumsbesucher. Da liegt es natürlich Nahe, dass er sich nun für die Städel-Erweiterung engagiert und sich als Stiefelträger zeigt.

Biographie

Der 1980 geborene Pianist Martin Stadtfeld gab bereits mit neun Jahren sein Konzertdebüt und studierte ab seinem vierzehnten Lebensjahr an der Frankfurter Musikhochschule bei Lev Natochenny. Als erster bundesdeutscher Pianist gewann er 2002 den Internationalen Bach-Wettbewerb in Leipzig. Seine 2003 erschienene Debüt-CD mit den Goldberg-Variationen von Johann Sebastian Bach eroberte binnen kurzem den ersten Platz der deutschen Klassik-Charts. Konzertauftritte führen ihn heute in alle wichtigen Musikzentren Europas, der USA und Japans. In Schulen spricht er mit Kindern und Jugendlichen über seine Arbeit, um sie für Musik zu begeistern.

Julia Boberski, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

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Prominenter Stiefelträger in der Sammlung des Städel Museums: Carl Justinian von Holzhausen

20.11.2009

Bürgerschaftliches Engagement hat am Städel Tradition. Der Stifter Adolph von Holzhausen (1866-1923) vermachte dem Städel Museum 1923 die Ahnengalerie der Frankfurter Familie Holzhausen. Darunter befindet sich auch ein Porträt von Carl Justinian von Holzhausen. Ob er bereits an den Erweiterungsbau gedacht hatte, als er sich in gelben Stiefeln porträtieren ließ?

Johann Anton Tischbein (?), Karl Justinian von Holzhausen

Johann Anton Tischbein (?), Bildnis Carl Justinian von Holzhausen

Fast 700 Jahre lang, von 1245 bis 1923, gehörte das Adelsgeschlecht Holzhausen zu den angesehensten Patrizierfamilien in Frankfurt. Etwa 70 Mal stellten über 30 Angehörige der Familie den Bürgermeister von Frankfurt. Bis zum Ende des 15. Jahrhunderts beteiligte sich die Familie am Fernhandel, danach beschränkte sie sich auf die Verwaltung ihrer zahlreichen Liegenschaften. In der Umbruchszeit des beginnenden Humanismus und der Reformation prägten vor allem Hamann von Holzhausen (1467-1536) und sein Sohn Justinian (1502-1553) mit ihren Kontakten zu Erasmus von Rotterdam und Martin Luther den reformatorischen Geist der Freien Reichsstadt. Mit Adolph von Holzhausen (1866-1923) starb der ältere Zweig der Familie im Mannesstamm aus. Er vermachte dem Kunstgewerbemuseum zahlreiche Kunstgegenstände, der Stadtbibliothek seine Bücher, dem Stadtarchiv das Familienarchiv und der Stadt das Holzhausenschlösschen. Dem Städel überließ Adolph von Holzhausen 1923 die Ahnengalerie seiner Familie, die bis in die Zeit der Renaissance zurückgeht. Bereits 1911 waren die etwa 70 Bilder als Leihgaben an das Städel gekommen.

Uns ist aus der Porträtsammlung nun ein Werk besonders ins Auge gestochen: das Bildnis von Carl Justinian von Holzhausen (1750-1793). Denn dieser trägt auffällige gelbe Stiefel, die stark an die gelben Benefiz-Stiefel erinnern – dem Erkennungszeichen der Spendenkampagne für das neue Städel. Somit reiht sich der Vorfahr von Stifter Adolph von Holzhausen perfekt in die Reihe der prominenten Stiefelträger ein.

Zeigen auch Sie Ihr Engagement fürs Städel und werden Sie zum Stiefelträger.

Julia Boberski, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

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Prominente Stiefelträger: Jörg Thadeusz tritt bei Marken-Gala in gelben Benefiz-Stiefeln auf

29.10.2009

Das neue Städel sorgte auf der Marken-Gala am vergangenen Samstag in der Alten Oper für Aufsehen – Dank des Auftritts von Moderator Jörg Thadeusz in gelben Gummistiefeln.

Moderator Jörg Thadeusz: mit Fliege und Gummistiefel in einen feierlichen Abend

Moderator Jörg Thadeusz: mit Fliege und Gummistiefeln in einen feierlichen Abend


Jörg Thadeusz stellt die Spendenkampagen zur Städel-Erweiterung vor

Jörg Thadeusz stellt die Spendenkampagne zur Städel-Erweiterung vor

Zum fünften Mal lud am 26. Oktober 2009 der Marketing Club Frankfurt zur großen Marken-Gala in die Alte Oper. Für Überraschung bei den Gästen sorgte der Auftritt von Moderator Jörg Thadeusz: Zur Begrüßung trug er auf der Bühne die gelben Benefiz-Stiefel. Mit einer kurzen Vorstellung der Spendenkampagne zur Städel-Erweiterung löste Jörg Thadeusz den Hintergrund seines ungewöhnlichen Auftritts schnell auf.

Besucher informieren sich am Infostand

Besucher informieren sich am Infostand

Am mobilen Infostand des Städel konnten sich interessierte Gala-Gäste vor Ort über die Erweiterung des Städel Museums informieren und das Projekt direkt unterstützen – z. B. durch den Kauf der Benefiz-Ansteckstiefel.

Stiefelträger aus Überzeugung: Jörg Thadeusz mit Katharina Janku und Kristin Westermann vom Erweiterungsteam des Städel Museums

Stiefelträger aus Überzeugung: Jörg Thadeusz mit Katharina Janku und Kristin Westermann vom Erweiterungsteam des Städel Museums

Das Städel-Team ist natürlich stets bestens ausgestattet: neben der Benefiz-
Anstecknadel gehören die gelben Stiefel fest zum Dresscode. Jörg Thadeusz trug das auffällige Schuhwerk nicht nur auf der Bühne, auch am Rande der festlichen Veranstaltung ging er mit gutem Beispiel voran.

Wie Sie zum Stiefelträger werden können, erfahren Sie hier.

Julia Boberski, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

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Hotel Hessischer Hof baut das neue Städel

22.10.2009

Das Hotel Hessischer Hof in Frankfurt unterstützt die Spendenkampagne für die Städel-Erweiterung. Die Gäste können vor Ort spenden und für alle verkauften Hotelzimmer geht ab dem 1. November vier Monate lang ein Teil der Einnahmen zu Gunsten der Erweiterung des Städel Museums. Bei einem festlichen Fundraising-Dinner wird der gespendete Betrag im Frühjahr 2010 an das Städel übergeben.

Vom 1. November 2009 bis zum 28. Februar 2010 sammelt das Hotel Hessischer Hof Spenden für das neue Städel. Am Concierge Desk und in Jimmy’s Bar stehen Spendenboxen bereit und in allen Zimmern liegen für die Gäste Informationen zur Städel-Erweiterung bereit. Das Hotel geht dabei mit gutem Beispiel voran. Im Aktionszeitraum fließt für alle verkauften Hotelzimmer ein Teil der Einnahmen an das Städel Museum.

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Sie alle engagieren sich für das neue Städel: Generaldirektor und Mitarbeiter des Hessischen Hofes vor dem Hoteleingang (v.l.n.r.: Ur Rehmann, Doorman; Marco Wenninger, Küchenchef; Eduard M. Singer, Generaldirektor; Adrienne Breitmann, Auszubildende; Sigmar Aulbach, Oberkellner, und Stefan Weinberger, Auszubildender)

Auch nach Außen setzt das Hotel Hessischer Hof ein deutliches Statement für die Unterstützung der Städel-Erweiterung. Ein großer gelber Benefiz-Stiefel – das Erkennungszeichen der Spendenkampagne – wird während der Aktion auf dem Hotelvorplatz stehen. Die Mitarbeiter des Hotels zeigen schon jetzt ihr Engagement für das neue Städel und haben sich in gelben Gummistiefeln in Pose gestellt.

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Prinz Donatus von Hessen (links), Geschäftsführer der Hessischen Hausstiftung, und Eduard M. Singer, Generaldirektor Hotel Hessischer Hof, stilsicher in gelben Gummistiefeln in der Hotellobby

Abschluss und Höhepunkt der Spendenaktion ist ein festliches Fundraising-Dinner im Frühjahr 2010, zu dem rund 100 Gäste erwartet werden. Heinrich Donatus Prinz von Hessen, Geschäftsführer der Hessischen Hausstiftung, und Eduard M. Singer, Generaldirektor Hotel Hessischer Hof, werden an diesem Abend Städel-Direktor Max Hollein den gesammelten Spendenbetrag überreichen.

Julia Boberski, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

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Eintracht Frankfurt spielt das neue Städel

20.10.2009

Beim Heimspiel der Eintracht Frankfurt gegen Borussia Mönchengladbach am 21. November 2009 ist das Städel zu Gast in der Commerzbank-Arena. Das großzügige Engagement der Eintracht Frankfurt Fußball AG ermöglicht dem Städel Museum die kostenfreie Präsenz im Stadion. Jetzt können Blogleser Eintrittskarten für das Bundesligaspiel gewinnen.

Das Team der Eintracht Frankfurt

Das Team der Eintracht Frankfurt

Die Eintracht Frankfurt unterstützt die Spendenkampagne zur Erweiterung des neuen Städel mit vollem Einsatz. Zuletzt zogen die Spieler des Fußball-Bundesliga-Vereins die gelben Benefiz-Stiefel – das Markenzeichen der Spendenaktion – für ein Mannschaftsfoto an. Nun steht die nächste Aktion an: Die Zuschauer können sich am Tag des Spiels gegen Borussia Mönchengladbach am 21. November 2009 über die Städel-Erweiterung informieren. Ein Städel-Team wird Postkarten mit dem begehrten Mannschaftsfoto in gelben Gummistiefeln verteilen und den Benefiz-Ansteckstiefel verkaufen.

Leser des Städel-Blogs haben exklusiv die Möglichkeit bei dem Bundesligaspiel gegen Borussia Mönchengladbach live im Stadion dabei zu sein. Die Eintracht Frankfurt Fußball AG hat 4 x 2 Eintrittskarten zur Verfügung gestellt. Abonnieren Sie die Blog-Artikel über “Benachrichtigung per E-Mail” bis zum 12. November 2009 und Sie nehmen automatisch an der Verlosung der Karten teil. Die Teilnahmebedingungen finden Sie hier.
Viel Glück!

Julia Boberski, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

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