Große Begeisterung und ein überwältigender Spendenerfolg krönten gestern Abend das Benefizkonzert im ausverkauften Kaiserdom. Die Sopranistin Diana Damrau interpretierte gemeinsam mit Mitgliedern des Frankfurter Opern- und Museumsorchesters unter der Leitung von Andrea Marcon eine Auswahl der schönsten Barock-Stücke. Für eine besondere Überraschung sorgte Hilmar Kopper im Anschluss an das Konzert: Der ehemalige Bankmanager spendete weitere 250.000 Euro für die Städel-Erweiterung und verdoppelte damit den Erlös des Abends. Die von Katherine Fürstenberg-Raettig initiierte Benefiz-Veranstaltung erbrachte insgesamt 502.270 Euro, die der Städel-Erweiterung zugute kommen.

Diana Damrau im Kaiserdom.
Das Konzert im Frankfurter Kaiserdom, der seine Pforten ausnahmsweise für dieses einzigartige Neujahrskonzert öffnete, begann mit Antonio Vivaldis Concerto C-Dur und Arcangelo Corellis Concerto Grosse g-Moll. Im Anschluss ertönte der erste Höhepunkt des Abends: das weltbekannten „Ave Maria“ von Charles Gounod, grandios gesungen von Diana Damrau, die in Frankfurt ihre Opernkarriere startete und mittlerweile an der New Yorker MET und der Mailänder Scala auftritt.

Begrüßung des Städel-Direktors Max Hollein.
Ihre Meisterschaft bewies die Sängerin auch bei einer Arie von Georg Friedrich Händel und der Komposition für Sopran und Orchester von Wolfgang Amadeus Mozart. Der Barockspezialist Andrea Marcon leitete die Musiker des Frankfurter Opern- und Museumsorchesters, die die Barock-Konzerte von Vivaldi und Corelli auf historischen Instrumenten mit viel Ausdruck und äußerster Präzision spielten. Anhaltender Applaus erfüllte den außergewöhnlichen Konzertsaal. Ein unvergessliches Erlebnis für alle, die dabei waren.

Diana Damrau und das Ensemble unter der Leitung von Andrea Marcon.
Im Anschluss lud die Oberbürgermeisterin Petra Roth diejenigen zu einem feierlichen Empfang mit Dinner in die Römerhallen ein, die sich über den Kauf einer Konzertkarte hinaus finanziell engagiert haben.

Oberbürgermeisterin Petra Roth mit Diana Damrau, ihrem Ehemann Nicolas Testé und Kind Alexander.
Allen Konzertgästen und Teilnehmern, Förderern, Mitwirkenden und Künstlern gebührt an dieser Stelle unser ganz besonderer Dank. Nur durch das breite Engagement aller Beteiligten konnte das Benefiz-Konzert zu einer derart gelungenen Veranstaltung und zu einem unvergesslichen Beispiel für bürgerschaftliches Engagement werden, bei dem alle gemeinsam an einem Strang ziehen und damit aus einer kühnen Idee Wirklichkeit werden lassen.

Diana Damrau mit Katherine Fürstenberg-Raettig und Andrea Marcon.
Katherine Fürstenberg-Raettig für die großartige Initiative und ihren unermüdlichen Einsatz, Diana Damrau, Andrea Marcon, den Mitgliedern des Frankfurter Opern- und Museumsorchesters für die musikalische Höchstleistung – Ingo de Haas, Gesine Kalbhenn-Rzepka, Vladislav Brunner, Basma Abdel-Rahim, Guntrun Hausmann, Doris Drehwald, Frank Plieninger, Nobuko Yamaguchi, Ludwig Hampe, Martin Lauer, Miyuki Saito, Kaamel Salah-Eldin, Roland Horn, Ichiro Noda, Hernando Escobar, Márta Malomvölgyi, Karl Ventulett, Thomas Bernstein, Fabian Borchers-, der Oper Frankfurt unter der Leitung von Bernd Loebe, insbesondere Andreas Finke für die Koordination (Orchesterdirektor), Olaf Winter (Technischer Direktor) und Udo Deggert (Technischer Leiter) mit ihrem Team für die Umsetzung, Zsolt Horpácsy (Dramaturgie) für die Unterstützung mit dem Programmheft, dem Katholischen Dompfarramt St. Bartholomäus, Stadtdekan Dr. Johannes zu Eltz und Rektor Dr. Stefan Scholz, für die mietfreie Nutzung des Doms und die tatkräftige Hilfe bei der Organisation, Dr. h. c. Petra Roth, Oberbürgermeisterin der Stadt Frankfurt am Main und der Protokollabteilung unter Karlheinz Voss, Frankfurt Ticket RheinMain GmbH – Werner Tschersich, Hartwig Fleissner und ihrem Team für die gute Zusammenarbeit und die Spende, Konstantina Dagianta und dem Team von Käfer’s Catering, PartyRent Frankfurt GmbH, Marcus Arndt Blumendekorationen, Deutsche Lufthansa AG, Škoda Auto Deutschland GmbH und allen weiteren Förderern und Unterstützern, die sich mit Herzblut eingebracht haben und uns mit „Kulturpreisen“ entgegen gekommen sind.

Max Hollein bedankt sich bei Hilmar Kopper für seine großzügige Spende von 250.000 Euro.
In Kürze werden wir das Projekt und die Musiker hier auf unserem Blog mit einem Video ausführlicher vorstellen.
Sophia Athié und Kristin Westermann, Fundraising Städel Museum