Museumsuferfest im Städel

24.08.2011

Im Zuge der Bauarbeiten anlässlich der Städel-Erweiterung ist das Museum zwar momentan geschlossen, doch zum traditionellen Museumsuferfest am kommenden Wochenende gibt es auch in diesem Jahr ein spannendes Programm, das bei den zu erwartenden hochsommerlichen Temperaturen im Vorgarten stattfindet.

Das Museumsuferfest lockt am Wochenende wieder tausende Besucher an den Main.

Neben verschiedenen Workshops, die sich kreativ mit der Städel-Erweiterung auseinandersetzen, gibt es für Kinder einen großen Malwettbewerb unter dem Motto „Mal dein neues Städel!“, bei dem die schönste, fantastischste und spannendste Vision vom neuen Städel eine Privatführung durch das Haus gewinnt. Die drei Gewinnerbilder werden am Montag nach der Veranstaltung auf dem Blog veröffentlicht.

Im Kinderworkshop wurden letztes Jahr gelbe Gummistiefel gebastelt.

Zum letzten Mal können auch die beliebten gelben Gummistiefel – das Markenzeichen der Städel-Bürgerkampagne – erworben und von der Airbrush-Weltmeisterin Kris Bülow individualisiert werden. Am Infostand geben Städel-Mitarbeiter Auskunft über den Stand der Baumaßnahmen, sowie Fakten, Hintergründe und Termine des Projekts. Hier kann sich jeder, der sich für das neue Städel engagiert hat, auf der Unterstützerliste eintragen lassen, die an verschiedenen Stellen im Rahmen der Eröffnungskampagne veröffentlicht wird.

Schnäppchen winken beim Bücherstand des Museums, zahlreiche Kataloge, Publikationen und Merchandising-Artikel von Städel und Liebieghaus werden zu besonderen Konditionen angeboten.

Ein abwechslungsreiches Führungs- und Workshop-Angebot entführt Kinder, Familien und Erwachsene in der Liebieghaus Skulpturensammlung in fremde Welten und Zeiten. Das gesamte Liebieghaus-Programm finden Sie hier.

Viel Spass wünscht das Städel-Team!

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Aktuelles von der Städel-Baustelle: Die zentrale Treppe

17.08.2011

Die Arbeiten an der unterirdische Ausstellungshalle sind auf der Zielgeraden angelangt: Besonders die Innenausbauten des Erweiterungsgebäudes haben in den letzten Wochen enorm an Gestalt gewonnen. Markantes Zeichen ist eine neue Treppenanlage, mit deren Hilfe man in Zukunft bereits vom Hauptfoyer des Städel-Altbaus wählen kann, in welchem Jahrhundert der Kunstgeschichte man seinen Städel-Besuch beginnen möchte.

Deckensegel und Schräge der zentralen Treppe. (Foto: Norbert Miguletz)

Der Zugang zur neuen Präsentationsfläche für die Gegenwartskunst im Städel erfolgt zunächst über zwei Treppenläufe, die den Besucher vom Haupteingang auf die Ebene des Alten Foyers bringen. Von dort führt eine zentrale Treppe in die Gartenhallen. Der erste Teil der Schalung für die Treppenstufen – die Schräge, die momentan eher an einer Rutsche denn an eine Treppe erinnert – ist nun abgeschlossen.

Handlauf im Alten Foyer. (Foto: Norbert Miguletz)


Durchblick in die Gartenhallen. (Foto: Laura J. Padgett)

Alle Bauteile der Treppe bestehen aus speziellem Weißbeton. Was mittlerweile noch aussieht wie ein Schiffsbug ist der obere Handlauf, der die Treppen im Alten Foyer abschließt. Die von der Verschalung entstanden Löcher werden im nächsten Schritt verspachtelt. Danach wird der Beton mehrfach geschliffen, um eine besonders glatte Oberfläche zu bekommen. In einem letzten Schritt werden die Flächen versiegelt.

Die Treppenschräge wird aus einzelnen Schalungselementen konstruiert. (Foto: Norbert Miguletz)

Arbeiter beim Schleifen der Handläufe. (Foto: Laura J. Padgett)

Eine besondere Herausforderung war die Gestaltung des Treppengeländers: Dafür wurde eine spezielle und aufwendige Holzverschalung konstruiert, die den Handlauf nach unten verlängert. Flüssiger Beton wurde dabei von unten nach oben gepumpt, so entstand der Handlauf aus einem Stück, der sich nach oben verjüngt und leicht in sich dreht.

Die aufwendige Konstruktion des Handlaufs erfordert zahlreiche Arbeiter. (Foto: Städel Museum)


Detailaufnahme des noch ungeschliffenen Handlaufs. (Foto: Laura J. Padgett)

Im nächsten Arbeitsschritt werden die Treppenstufen als Fertigteile auf die Schräge aufgesetzt. Wenn alles fertig ist, wird man über 34 Treppenstufen in die Gartenhallen schreiten können.

Gudrun Herz, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

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Meisterwerke kehren zurück ans Städel

29.07.2011

Diese Woche kehrten rund 100 Gemälde und Skulpturen aus der Sammlung des Städel Museums aus Rom zurück. Dort waren sie im Rahmen der Ausstellung „Meisterwerke des 19. und 20. Jahrhunderts aus der Sammlung des Städel Museums“ im Palazzo delle Esposizioni zu sehen. Mit insgesamt 92.000 Besuchern wurde die Ausstellung, die einen hochkarätigen Überblick über die wichtigsten Kunstströmungen von der Romantik bis zum Expressionismus gab, ein großer Erfolg. Die Meisterwerke werden im Rahmen der Neupräsentation des Sammlungsbereichs „Kunst der Moderne“ ab 17. November wieder im Städel zu bewundern sein.

Die Werke werden nach ihrer Ankunft genau untersucht.

In der Ausstellung waren zahlreiche Highlights der Städel-Sammlung vertreten, darunter der weltbrühmte Goethe von Johann Heinrich Wilhelm Tischbeins, Franz Marcs „Liegender Hund im Schnee“, Pablo Picassos „Fernande Olivier“ sowie ein Konvolut aus zehn Gemälden und einer Skulptur von Arbeiten Max Beckmanns, das in seiner Qualität einmalig ist.

Mitarbeiter entfernen die Schutzfolie von Picassos "Bildnis Fernande Olivier", 1909.

Anlieferung der Bilder in Klimakisten.

Die Präsentation im Palazzo delle Esposizioni in Rom bildete den Abschluss einer Ausstellungstournee. Davor waren die Sammlungsbestände in der Fondation de l’Hermitage in Lausanne, der National Gallery of Victoria, Melbourne und dem Museum of New Zealand Te Papa Tongarewa, Wellington zu sehen.

Für den Transport werden die Werke speziell gesichert.

Neben der Sammlungspräsentation der Werke des 19. und 20. Jahrhunderts hat das Städel eine weitere Ausstellungstournee mit hochrangigen Werken der holländischen und flämischen Malerei des 17. Jahrhunderts zusammengestellt, die bereits in Bilbao und Tokyo zu sehen war und derzeit in Aichi, Japan, gezeigt wird. Diese Gemälde werden Anfang September in Frankfurt eintreffen.

Mit den Ausstellungstourneen hat das Städel die Chance ergriffen, seine Sammlung während der Umbauphase einem breiten internationalen Publikum vorzustellen.

Gudrun Herz, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

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Städel Museum auf dem CSD

29.07.2011

Am Wochenende findet zum 19. Mal der Christopher-Street-Day in Frankfurt statt. Auf der CDS-Parade, die am Samstag, um 11.45 Uhr am Römer startet, demonstrieren Homosexuelle für mehr Rechte und gegen Diskriminierung. Das Städel Museum wird zum ersten Mal auf dem CSD vertreten sein. Halten Sie Ausschau nach unseren 2 für 1 Gutscheinen, die mit Beginn der großen Sonderausstellung „Beckmann & Amerika“ ab 7. Oktober im Städel eingelöst werden können.

An den drei Tagen finden zahlreiche CSD-Veranstaltungen statt, das gesamte Programm finden Sie hier.

Ein buntes und regenfreies Fest wünscht das Städel-Team

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Barbara Klemms Museumsfotografien in der Videoreihe „Kunst nach 1945“

26.07.2011

Für unsere Videoreihe „Kunst nach 1945“, in der wir regelmäßig Werke aus der Sammlung der Gegenwartskunst im Städel vorstellen, haben wir die Fotografin Barbara Klemm im Atelier besucht und sie beim Fotografieren auf der Städel-Baustelle begleitet. Barbara Klemm spricht anhand von sechs einzigartigen Museumsfotografien, die im Rahmen der Übergabe von über 200 Werken aus der DZ BANK Kunstsammlung in die Sammlung des Städel kommen, über ihre Arbeitsweise.

Lineare Formen, eine gute Komposition und die Modulation in der Dunkelkammer, darauf kommt es der Frankfurter Fotografin an, die ausschließlich analoge Schwarzweiß-Aufnahmen macht. Neben diesen allgemeinen Grundideen ihrer Arbeit erzählt Barbara Klemm im Film auch von den ganz spezifischen Momenten, die sie in der Neue Tretjakowgalerie in Moskau, im Jüdischen Museum in Berlin oder im spanischen Pavillon von Santiago Sierra auf der Biennale von Venedig mit ihrer Kamera einfängt und verdichtet.

Biographie
Barbara Klemm wurde 1939 in Münster geboren. Der Vater Fritz Klemm, Maler und Professor an der Karlsruher Kunstakademie, weckte ihr Interesse an Fotografie. 1959 begann sie im Fotolabor der Frankfurter Allgemeinen Zeitung zu arbeiten und prägte die Zeitung von 1970 bis 2005 als Redaktionsfotografin. Klemms Schwarzweiß-Fotografien wurden in unzähligen Zeitschriften und Wochenzeitungen publiziert, ihre Arbeiten sind außerdem in vielen renommierten Kunstsammlungen und internationalen Ausstellungen vertreten. Barbara Klemm wurde mit wichtigen Preisen ausgezeichnet, darunter der Dr.-Erich-Salomon-Preis der Deutschen Gesellschaft für Photographie.

Im Auftrag der Gemeinnützigen Hertie-Stiftung fotografierte Barbara Klemm bereits Anfang des Jahres die Städel-Baustelle, den Blog-Beitrag dazu kann man hier nochmals nachlesen.

Miriam Fuchs, Filmredakteurin

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Sommerakademie 2011: Es gibt noch freie Plätze

19.07.2011

Schulabschluss – und was dann? Die Sommerakademie von Städel Museum, Schirn Kunsthalle und Liebieghaus Skulpturensammlung bietet Orientierung. Vom 1. bis 5. August haben Schüler zwischen 14 und 19 Jahren die Möglichkeit, ihre Interessen und Potentiale in praktischen Übungen zu erkennen und zu entwickeln. Der Sternekoch und Kochbuchautor Mario Lohninger schildert in diesem Jahr seinen vielfältigen und erfolgreichen beruflichen Werdegang und steht Rede und Antwort. Wer in den Sommerferien noch nichts vorhat, kann sich bis 25. Juli anmelden. Es sind noch ein paar Plätze frei!


Wer bin ich? Was kann ich? Mit diesen Fragestellungen startet die Sommerakademie in eine intensive Fortbildungswoche. Täglich von 10 Uhr bis 17.30 Uhr wird experimentelles sowie themenbezogenes künstlerisches Arbeiten angeboten, darunter kreatives Schreiben, Bewerbungstraining und Theater. Im Modul “Projektmanagement” wird die Neupräsentation des Städel-Sammlungsbereichs “Kunst der Moderne” zum Thema gemacht. In kleineren Gruppen werden verschiedene Bereiche der Museumsarbeit wie Betreuung der Sammlung, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Marketing, Veranstaltungsmanagement oder Bildung und Vermittlung durchgespielt.

Unter anderem berichtet die Krimiautorin und Kriminalkommissarin Nikola Hahn von ihren spannendsten Fällen in Realität und Fiktion. Marketing-Experte Alexander Maresch von DWS Investments, internationale Fondsgesellschaft und Tochter der Deutschen Bank, erklärt die unterschiedlichen Werbestrategien in Europa, den USA oder Asien. Auch die Theaterpädagogin Lenka Wolf, der Projektleiter der gemeinnützigen AG „Joblinge“ Kadim Tas und der Graphiker Thomas Klöß erzählen von ihrem spannenden Arbeitsalltag.

Zahlreiche prominente Persönlichkeiten wie der Regierungssprecher Steffen Seibert, die Journalistin und Fernsehmoderatorin Marietta Slomka, die Fußballweltmeisterin und OK-Präsidentin für die FIFA Frauen-WM 2011 Steffi Jones unterstützten bisher das Projekt. Videos zu vergangenen Sommerakademien finden Sie hier.

Anmeldung bis 25. Juli unter: www.staedelmuseum.de, weitere Informationen unter: 069-60 50 98-200 oder info@staedelmuseum.de

Die Teilnahmegebühr beträgt 95 Euro. Eine begrenzte Zahl von Stipendienplätzen wird für finanziell förderungswürdige Jugendliche durch die Fraport AG zur Verfügung gestellt. Die Vergabe der Plätze erfolgt in der Reihenfolge der schriftlichen Anmeldung.

Die Sommerakademie 2011 wird gefördert durch die DWS Investments (Deutsche Bank Group). Mit Unterstützung von Accenture wird das Modul „Bewerbungstraining“ durchgeführt.

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