Mainova übernimmt Patenschaft für ein Oberlicht

29.04.2010

Die Mainova fördert die Städel-Erweiterung mit 35.000 Euro und übernimmt damit die Patenschaft für ein Oberlicht des neuen Museumsanbaus. Am Dienstag überreichte Dr. Constantin H. Alsheimer, Vorstandsvorsitzender der Mainova AG, einen Scheck an Städel-Direktor Max Hollein vor dem Oberlichtmodell im Städel-Garten.

Scheckübergabe vor dem Oberlichtmodell

Scheckübergabe vor dem Oberlichtmodell.

Der Energieversorger Mainova unterstützt die Erweiterung des Städel Museums. Dr. Constantin H. Alsheimer, Vorstandsvorsitzender der Mainova AG, überbrachte Städel-Direktor Max Hollein am Dienstag, 27. April 2010, einen Scheck über 35.000 Euro. Mit diesem Betrag übernimmt das Versorgungsunternehmen die Patenschaft für eines der spektakulären Oberlichter im Städel-Erweiterungsbau. Die Spende für das neue Städel ist die Fortsetzung des gesellschaftlichen Engagements der Mainova, die traditionell kulturelle Einrichtungen in Frankfurt und der Rhein-Main-Region unterstützt.

Dr. Constantin H. Alsheimer schaute sich das 1:1-Modell aus nächster Nähe an.

Dr. Constantin H. Alsheimer schaute sich das 1:1-Modell aus nächster Nähe an.

Für die Mainova war die Übernahme einer Oberlicht-Patenschaft naheliegend: „Da die neu konstruierten und eigens für das Städel entwickelten Oberlichter auf eine optimale Effizienz im Umgang mit Energie ausgerichtet sind, entsprechen diese genau den Zielen der Mainova“, so Dr. Constantin H. Alsheimer bei der Scheckübergabe vor dem Oberlichtmodell im Städel-Garten.

Wir freuen uns sehr, die Mainova als Pate eines Oberlichtes gewonnen zu haben und danken herzlich für die großzügige Unterstützung!

Sophia Athié, Leitung Fundraising

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195 strahlende Oberlichter

30.09.2009

Das Erscheinungsbild des Erweiterungsbaus werden 195 Oberlichter prägen. Ein imposantes 1:1-Modell eines einzelnen Oberlichtes steht im Garten vor dem Städel Museum. Es dient zu Besucherinformation und zum Testen der komplexen Funktionen unter unterschiedlichen Wetterbedingungen.

Tagansicht des Erweiterungsbaus (Animation)

Tagansicht des Erweiterungsbaus (Animation)

Die „Augen“ des Erweiterungsbaus

Natürliches, gefiltertes Licht ist das Wichtigste für ein Museum. Das gilt für die alten Meister, als auch für die Zeitgenössische Kunst. Obwohl der Erweiterungsbau unter dem Städel-Garten platziert wird, werden die neuen Museumshallen von Licht durchflutet sein. 195 kreisrunde Oberlichter mit einem Durchmesser von 1,5 bis 2,5 Metern, die in die elegant geschwungene und leicht wirkende Decke eingelassen werden, werden für blendfreies natürliches Licht sorgen. Wie schon in den bestehenden Räumen in Garten- und Mainflügel wird somit auch die Atmosphäre im Erweiterungsbau von Tageslicht geprägt sein. Vergleichbar mit dem menschlichen Auge, sind die Oberlichter ein „Spiegel der Seele“, sie vermitteln zwischen Innen und Außen, zwischen Inhalt und Bedeutung.

Innenansicht des Erweiterungsbaus (Animation)

Innenansicht des Erweiterungsbaus (Animation)

Technisch erfüllen die Oberlichter vielfältige Funktionen: Die Möglichkeiten reichen von einer geringen Verschattung bis zur völligen Verdunkelung. In den Öffnungen befindet sich ein Verschattungssystem, das direkte Sonneneinstrahlung verhindert. Eine nur leicht matte Verglasung und die diffuse Reflexion erhalten im Raum die Lichtfarbe und Charakteristik des Himmels. Verdunklungseinrichtungen bieten die Möglichkeit, das Tageslicht vollständig auszublenden. Integrierte LED-Strahler sorgen an dunklen Tagen und nachts für tageslichtähnliche Verhältnisse im Inneren. Auch die Ausleuchtung von Bildern und Objekten ist flexibel und vielfältig möglich.

Nachtansicht des Erweiterungsbaus (Animation)

Nachtansicht des Erweiterungsbaus (Animation)

In der Nacht werden sich die Oberlichter wie ein Lichtteppich in einem einprägsamen Muster über die Gartenfläche ausbreiten.

Prof. Michael Schumacher, Architekt und Geschäftsführer von schneider+schumacher


Das 1:1-Modell im Städel-Garten

Ein imposantes 1:1-Modell von einem einzelnen Oberlicht wurde pünktlich zum Spatenstichfest am 6. September 2009 im Garten des Städel Museums östlich vom Haupteingang an der Mainseite aufgestellt. Eine logistische Meisterleistung, denn mit der Aufstellung konnte erst nach dem Museumsuferfest Ende August begonnen werden. Das Modell dient den Bauherren, Architekten, Fachplanern und ausführenden Firmen als Anschauungsobjekt für die komplexe Detailplanung der Decke des Erweiterungsbaus sowie der Überprüfung der geplanten Beleuchtungskomponenten.

Aufbau des 1:1-Modells


Aufbau



310 kg wiegt allein die untere Styroporverkleidung. Das Deckenmodul hat die Maße von 3,70 x 3,70 Metern, die Oberlichtöffnung einen Durchmesser von 1,50 Metern.



Aufbau



Die Ausstellungshallen des Erweiterungsbaus werden eine Raumhöhe von sechs bis acht Metern haben. Auf dieser Höhe wurde auch das Modell-Oberlicht installiert.



Oberlicht-Modell von oben

Oberlichtmodell von oben

Das komplett funktionsfähige Modell enthält alle Elemente der späteren Oberlichter – vom Spezialglas bis zum komplexen integrierten Verschattungs- und Lichtsystem. So können die Funktionen des Oberlichtes unter den natürlichen Bedingungen und unter unterschiedlichen Wetterverhältnissen getestet werden.


Das 1:1-Modell

Das 1:1-Modell

Für Besucher des Städel bietet das Modell eine gute Möglichkeit, einen ersten Eindruck von dem innovativen Lichtsystem und der Wirkung der Decke im zukünftigen Erweiterungsbau zu bekommen.

Thomas Pietrzak, Leiter Technischer Dienst

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