Frohe Weihnachten!

22.12.2010

Weihnachten steht vor der Tür und das Jahr neigt sich dem Ende zu. Zeit zurückzuschauen und Danke zu sagen!

Richtkranz

Die Richtkrone wird durch eines der Oberlichter in den Frankfurter Himmel gezogen. Foto: Martin Joppen

Liebe Städel-Freunde,

den schönsten Adventskranz, den wir uns für das Städel Museum wünschen konnten, haben wir bekommen: Leuchtend gelb kündigte die Richtkrone von der Fertigstellung des Rohbaus der Museumserweiterung. Nun gehen die Adventszeit und ein wirklich ereignisreiches Jahr zu Ende. Das neue Jahr – das Städel-Jahr 2011 – steht nun bis zur geplanten Eröffnung im Herbst, ganz im Zeichen von Neugierde und Vorfreude. Begleiten Sie uns dabei.

Wir bedanken uns bei allen Freunden des Städel Museums und bei den vielen Unterstützern, die sich seit Beginn der Spendenkampagne engagiert haben. Sie zeigen, dass es beim Erweiterungsprojekt um mehr geht als lediglich einen Museumsanbau. Es gilt in einer großen, gemeinsamen Anstrengung, eine einmalige Chance wahrzunehmen und das Museum – vor knapp 200 Jahren von Johann Friedrich Städel als Bürgerstiftung gegründet und seitdem zu einem herausragenden, international renommierten Kunstinstitut gewachsen – weiter in die Zukunft fortzuentwickeln. Ich freue mich sehr, Sie zu diesem Kreis von Befürwortern zählen zu dürfen!

Ich wünschen Ihnen fröhliche Weihnachten und ein glückliches neues Jahr!

Max Hollein, Direktor Städel Museum

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obs-awards 2010 – Stimmen Sie für uns, jede Stimme zählt

29.09.2010

Max Holleins Portrait in gelben Gummistiefeln hat es auf die Shortlist zum diesjährigen PR-Bild des Jahres (“obs-awards”) geschafft, das jährlich von der dpa-Tochter news aktuell gekürt wird. Ab sofort kann bis zum 5. November online unter http://www.obs-awards.de/kategorien in der Kategorie Portrait für unser Bild gestimmt werden.

Machen Sie unsere Gelben Gummistiefel zum PR-Bild des Jahres und stimmen Sie für das neue Städel. Jede Stimme zählt! Wer mitmacht, kann ein iPad gewinnen.

Auf der Shortlist zum diesjährigen PR-Bild des Jahres: Max Hollein in Gummistiefeln

Auf der Shortlist zum diesjährigen PR-Bild des Jahres: Max Hollein in Gummistiefeln, Foto: Gaby Gerster

In diesem Jahr wird der etablierte Branchenpreis „obs-Awards“ bereits zum fünften Mal vergeben. Bewerben konnten sich Unternehmen, Organisationen und PR-Agenturen aus dem gesamten deutschsprachigen Raum, deren Bilder in den vergangenen zwölf Monaten erfolgreich für Pressearbeit und Kommunikation eingesetzt worden sind. Die prominent besetzte Fachjury der obs-Awards 2010 besteht aus Journalisten und PR-Experten, darunter unter anderem Alexander Becher (Chef vom Dienst, dpa-Fotoredaktion), Klemens Ganner (Geschäftsführer, APA-PictureDesk), Harald Schneider (Leiter Bildredaktion, Austria Presse Agentur APA) oder Frank Syré (Stellvertretender Chefredakteur, bild.de).

Die Gewinnerfotos werden Mitte November bekannt gegeben. Ob wir die begehrte Trophäe nach Frankfurt holen, erfahren Sie wie immer zuerst auf diesem Blog.

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Der Anfang ist gemacht

06.09.2009

Mit einem feierlichen Festakt und Spatenstich trat heute das Erweiterungsprojekt des Städel Museums für die Präsentation der Kunst nach 1945 in seine Realisierungsphase. Neben Städel-Direktor Max Hollein, Oberbürgermeisterin Dr. h. c. Petra Roth und Prof. Dr. h. c. Nikolaus Schweickart, dem Vorsitzenden der Administration des Städel Museums, beteiligten sich zahlreiche Unterstützer des Erweiterungsprojekts an der feierlichen Handlung. Musikalisch wurde der Festakt vom Blechbläserquintett der Jungen Deutschen Philharmonie begleitet.

Städel Direktor Max Hollein sprach von einem „Meilenstein für die Entwicklung des Städel Museums. Mit dem Bau geht eine sowohl räumliche als auch inhaltliche Erweiterung für die Sammlung der Gegenwartskunst im Städel Museum einher.“ Mit seinen 3.000 qm zusätzlicher Sammlungs- und Ausstellungsfläche wird der Erweiterungsbau „hervorragende Präsentationsmöglichkeiten für unsere Sammlung zur Kunst nach 1945 bieten. Es freut uns besonders, dass es uns gelungen ist, zahlreiche Partner um uns zu versammeln und damit unser großes Vorhaben des Erweiterungsbaus in die Realität umzusetzen“, so Hollein.


Tatkräftige Beteiligung gefragt

Prof. Dr. h. c. Nikolaus Schweickart, Vorsitzender der Administration des Städel Museums, dankte in seiner Festrede, in der er ausführlich auf die Geschichte des Städel einging, allen Partnern und Förderern und sagte, es „sei erfreulich zu erleben, wie viel Bereitschaft und Unterstützung das Vorhaben der Erweiterung bereits erfahren durfte.“ Er rief alle Bürger auf, „sich auch weiterhin tatkräftig an der Verwirklichung der Pläne zu beteiligen und damit beizutragen, 700 Jahre Kunstgeschichte vom Mittelalter bis zur Gegenart in herausragender Weise an einem Ort erfahrbar zu machen.“

Oberbürgermeisterin Dr. h. c. Petra Roth hat besonders den Bürgersinn herausgestellt, „der das Städel als einmaliges Kunstinstitut für Bürgerinnen und Bürger ermöglicht hat“ und darüber hinaus die „Notwendigkeit des Engagements privater und öffentlicher Hände auch für die Zukunft“ betont.


Die Spatenstecher

Feierliches Spatenstechen um 13.30 Uhr im Städel-Garten

Feierliches Spatenstechen um 13.30 Uhr im Städel-Garten

An dem offiziellen Spatenstich im Garten des Städel nahmen teil: Dr. Michael Endres, Vorsitzender des Vorstands, Gemeinnützige Hertie-Stiftung; Prof. Dr. Carl-Heinz Heuer, Vorsitzender, Kuratorium des Städel Museums; Max Hollein, Direktor des Städel Museums; Friedhelm Hütte, Global Head Deutsche Bank Art; Dr. Roland Kaehlbrandt, Vorsitzender des Vorstandes, Stiftung Polytechnische Gesellschaft; Wolfgang Kirsch, Vorsitzender des Vorstands, DZ BANK AG; Friedrich von Metzler, Mitglied des Partnerkreises, B. Metzler seel. Sohn & Co. KGaA; Sylvia von Metzler, Vorsitzende des Vorstands des Städelschen Museums-Vereins; Emmerich Müller, Mitglied des Partnerkreises, B. Metzler seel. Sohn & Co. KGaA; Dr. h. c. Petra Roth, Oberbürgermeisterin der Stadt Frankfurt am Main; Peter Ruhland, Geschäftsführer, Fazit-Stiftung Gemeinnützige Verlagsgesellschaft mbH; Prof. Dr. h. c. Nikolaus Schweickart, Vorsitzender der Administration des Städel Museums; Prof. Dr. Felix Semmelroth, Kulturdezernent der Stadt Frankfurt am Main; Till Schneider, Geschäftsführer, schneider+schumacher Architekturgesellschaft mbH; Martin Scholich, Partner und Mitglied des Vorstands, PriceWaterhouseCoopers AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft; Prof. Michael Schumacher, Geschäftsführer, schneider+schumacher Architekturgesellschaft mbH; Wilhelm Speckhardt, Bürgermeister der Stadt Eschborn (in alphabetischer Reihenfolge).


Ein ereignisreicher Tag

Begleitet wird der Spatenstich von einem großen Fest für die Bürger der Region. Auf dem Programm stehen Konzerte des Blechbläserquintetts der Jungen Deutschen Philharmonie, Blitzinterviews von Steffen Seibert (ZDF), zahlreiche Führungen und Workshops für alle Altersklassen sowie eine Spoken Word Performance. Den Städel-Garten bespielte osa – office for subversive architecture mit einer raumgreifenden Installation, die einen Vorgeschmack auf den spektakulären Erweiterungsbau gibt.

Das Spatenstichfest dauert heute noch bis 20 Uhr. Besuchen Sie uns, informieren Sie sich und genießen Sie den sonnigen Tag im Städel-Garten.

Dorothea Apovnik und Axel Braun, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

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Start des großen Erweiterungsprojektes

24.08.2009

Pressekonferenz, 24. August 2009, Städel Museum, v.l.n.r: Prof. Dr. h. c. Nikolaus Schweickart, Prof. Michael Schumacher, Max Hollein, Prof. Dr. Felix Semmelroth, Lothar Leonhard, Heribert Bruchhagen

Pressekonferenz, 24. August 2009, Städel Museum, v.l.n.r: Prof. Dr. h. c. Nikolaus Schweickart, Prof. Michael Schumacher, Max Hollein, Prof. Dr. Felix Semmelroth, Lothar Leonhard, Heribert Bruchhagen

Ein wegweisender Tag für die Städel-Erweiterung: Wie wir heute auf der Pressekonferenz – ich gebe es zu mit etwas Stolz – verkünden konnten, sind die Planungen für den Erweiterungsbau weitestgehend abgeschlossen. Die Finanzierung ist bereits zu rund 80 Prozent gesichert. Wichtige Teile der Städel-Sammlung werden auch während der Umbauphase und trotz Baustelle zugänglich bleiben. Andere werden in Form von Ausstellungstourneen einem großen internationalen Publikum präsentiert. Insgesamt also hervorragende Vorzeichen für den feierlichen Spatenstich am 6. September 2009, wenn es heißt: „Frankfurt baut das neue Städel. Bauen Sie mit!“


Große Gartenhallen für die Kunst nach 1945

Mit der Idee einer unterirdischen Museumshalle haben die Frankfurter Architekten schneider+schumacher im Februar 2008 den vom Städel ausgeschriebenen internationalen Architekturwettbewerb mehr als zu Recht gewonnen. Dieses neue, großartige und dabei auch hochsensible Gebäude unterhalb des Gartens wird über eine zentrale Achse vom Haupteingang auf der Mainseite erschlossen. Kreisrunde Oberlichter mit einem Durchmesser von 1,5 bis 2,5 Metern werden die Gartenhallen mit natürlichem Licht versorgen und sich als einprägsames Muster über die Gartenfläche ausbreiten. Durch seine großzügige Architektur wird es optimale Bedingungen für die Präsentation der Kunst nach 1945 bieten und damit endlich einen adäquaten Raum für diesen Sammlungsteil des Städel bereitstellen.


Die Sammlung während des Umbaus

Trotz umfangreicher Umbau- und Sanierungsmaßnahmen kann der an der Holbeinstraße gelegene Westflügel des Städel während der gesamten Bauphase als Ausstellungshaus erhalten bleiben. Hier wird nach der großen Botticelli-Ausstellung im Herbst ab April nächsten Jahres eine umfassende Retrospektive des Werks des großen Expressionisten Ernst Ludwig Kirchner gezeigt. Danach folgt eine Präsentation mit Meisterwerken aus unserer Sammlung. Darüber hinaus haben wir die Chance ergriffen, während der Bauarbeiten Werke unserer Sammlung in Form von Ausstellungstourneen einem neuen internationalen Publikum vorzustellen. „Meisterwerke des 19. und 20. Jahrhunderts aus der Sammlung des Städel Museums“ können in Lausanne, Melbourne und einer weitern Station gezeigt werden. Eine Ausstellung mit Arbeiten holländischer und flämischer Malerei des „Goldenen Zeitalters“ wird nach Bilbao, Tokyo und eine weitere Station in Japan reisen.


Finanzierung bereits zu 80 Prozent gesichert

Die Kosten für den Erweiterungsbau werden rund 30 Millionen Euro betragen. Für die Sanierung des Altbaus – hier geht es vor allem um Barrierefreiheit, Fluchtwege und Brandschutzmaßnehmen – sind weitere zehn Millionen Euro veranschlagt. Gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten wie diesen ist die Errichtung eines Erweiterungsbaus in solch einem Umfang ein ambitioniertes Projekt. Umso mehr freut es mich, dass durch großzügige Spenden und Förderungen von Privatpersonen, Stiftungen, Unternehmen sowie öffentliche Stellen bislang bereits 80 Prozent der Gesamtkosten gesichert werden konnten. Es ist beeindruckend, wie viele Partner sich für dieses Projekt persönlich engagieren. Jetzt geht es richtig los – engagieren auch Sie sich. Bauen Sie mit uns das neue Städel.


Max Hollein, Direktor des Städel Museums

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