Städel-Meisterwerke begeistern Publikum auf der ganzen Welt
13.10.2010
Während der Umbauphase des Main- und Gartenflügels im Zuge der Museumserweiterung ergreift das Städel die Chance, Werke seiner Sammlung in Form von zwei Ausstellungstourneen einem breiten internationalen Publikum vorzustellen. Unter dem Titel „Meisterwerke des 19. und 20. Jahrhunderts aus der Sammlung des Städel Museums“ und „Das Goldene Zeitalter. Holländische und flämische Meisterwerke aus dem Städel Museum“ begeistern derzeit zahlreiche Meisterwerke der Städel-Sammlung ein Publikum auf der ganzen Welt.
Städel zu Gast im Guggenheim Museum Bilbao
Unter großer öffentlicher Aufmerksamkeit wurde soeben im von Frank O. Gehry entworfenen Guggenheim Museum Bilbao die Ausstellung „La Edad de Oro de la pintura holandesa y flamenca del Städel Museum“ eröffnet. Die von Prof. Dr. Jochen Sander kuratierte Schau präsentiert bis zum 23. Januar 2011 rund 130 hochrangige Werke der holländischen und flämischen Malerei des 17. Jahrhunderts – des so genannten „Goldenen Zeitalters“ – aus der Sammlung des Städel Museums. Dank der Qualität und Breite der Sammlung holländischer und flämischer Malerei des 17. Jahrhunderts zeigt die Ausstellung ein unverwechselbares Panorama der Kunst dieser Zeit, das den Ausstellungsbesuchern in Bilbao nicht nur das Städel bekannt macht, sondern zugleich eine der glanzvollsten Epochen der europäischen Kunst präsentiert. Unter http://www.guggenheim-bilbao.es/microsites/stadel_museum/index.php?idioma=es wurde eigens eine Microsite eingerichtet, die ausführliche Informationen, Videos und Abbildungen zur Ausstellung bietet. Nach Beendigung der Laufzeit in Bilbao reist die Ausstellung weiter nach Japan. Dort werden die Städel-Werke im Bunkamura Museum of Art in Tokyo (3. März bis 22. Mai 2011) sowie im Toyota Municipal Museum of Art in Aichi (Juni bis August 2011) zu sehen sein.
Über 200.000 Besucher sehen Städel-Meisterwerke in Melbourne
Die soeben in Australien zu Ende gegangenen Ausstellung „European Masters: Städel Museum, 19th – 20th Century” in der National Gallery of Victoria in Melbourne wurde von insgesamt 200.130 Besuchern enthusiastisch aufgenommen und war damit nicht nur „talk of the town“, sondern „talk of the continent“. Neben den Städel-Meisterwerken von Degas, Monet oder Renoir bewunderten die Bewohner der Millionenmetropole insbesondere auch die deutsche Kunst des späten 19. und frühen 20. Jahrhunderts mit Werken von Lessing, Klinger, Stuck, Corinth, Liebermann oder Beckmann. Sogar das Goethe Institut in Melbourne hat vorab Deutschkurse für die Kunstvermittler durchgeführt, damit sie die Namen der deutschen Künstler korrekt auszusprechen lernen. Ein eintägiges Symposium zu der Geschichte des Städel, der Sammlung und den Meisterwerken des 19. und 20 Jahrhunderts stieß auf großes Interesse – die Australier wissen nun vielleicht sogar mehr über Goethe, Städel und Swarzenski als der eine oder andere Frankfurter.
Vom 6. November bis 27. Februar 2011 ist die Ausstellungstournee „European Masters: Städel Museum, 19th – 20th Century” zu Gast im Museum of New Zealand Te Papa Tongarewa in Wellington.
Axel Braun, Pressesprecher Städel Museum














