03.09.2009
Die wochenlangen Dreharbeiten für den Film zur Städel-Erweiterung sind abgeschlossen. Produzenten, Städel-Mitarbeiter und Protagonisten haben gemeinsam Spannendes erlebt. Die „Weltpremiere“ des Films wird bei unserem großen Spatenstichfest am Sonntag gezeigt. Wir laden Sie herzlich ein, mit uns zusammen den Auftakt der Erweiterung zu feiern.
Im Städel fiel gestern die letzte Klappe für den Film zur Städel-Erweiterung. Gemeinsam mit dem Filmteam von G + K Filmproduktion, Frankfurt, die dieses Filmprojekt pro bono für das Städel Museum realisiert haben, wurde in den letzten sechs Wochen akribisch daran gearbeitet, das Städel in seinen zahlreichen Facetten vorzustellen und das Erweiterungsprojekt filmisch in Szene zu setzen.

Das Filmteam von G + K
„Wir kommen mit kleinem Equipment!“
Zunächst mussten verschiedene Konzepte diskutiert, passende Drehorte gesucht, Drehpläne aufgestellt, und Interviewtermine vereinbart werden. Als das Filmteam schließlich zu ersten Filmaufnahmen mit angekündigtem „kleinen Filmequipment“ im Museum erschien und in der Galerie Schienen für den sogenannten Dolly verlegte, zahllose Scheinwerfer aufbaute und neben Regisseur Rainer Gehrisch und Kameramann Ben Gabel noch Beleuchter, Kamera- und Tonassistenten sowie Kabelträger anrückten, wurde klar – das wird ein außergewöhnlicher Film, der hier für das Städel entsteht!

Städelmitarbeiter bei der Arbeit für das Erweiterungsprojekt
Viele Stimmen für das Städel
Ins Bild gesetzt wurde Direktor Max Hollein, der erläutert, warum die Sammlungserweiterung im Bereich der Kunst nach 1945 für das Städel so wichtig ist. Die Architekten Till Schneider und Michael Schumacher ließen sich in ihrem Büro über die Schulter blicken, Restauratoren öffneten Werkstätten und Depots, Mitarbeiter ihre Büros, Frankfurterinnen und Frankfurter erzählten, warum ihnen das Städel wichtig ist.

Filmdreh mit High-Speed-Kamera
Filmdreh mit High-Speed-Kamera
Ein Highlight während der Dreharbeiten war der Einsatz der High-Speed-Kamera, die bis zu 1000 Bilder pro Sekunde drehen kann, während eine Standardkamera nur 25 Bilder pro Sekunde aufnimmt. Mit der Spezialkamera entstanden so Filmsequenzen in extremer Zeitlupe, die eine ganz besondere Bildästhetik aufweisen. Die fünf Kinder mussten die Treppen zum Städel einige Male hinauf und hinunter rennen, bis Rainer Gehrisch das perfekte Bild „im Kasten“ hatte.

Eine besondere Perspektive auf Frankfurt
Eine besondere Perspektive auf Frankfurt
Einen spektakulären Blick auf Frankfurt konnten wir an einem an sich nicht zugänglichen Drehort einfangen: Bei strahlendem Sonnenschein hat sich Nikolaus Schweickart, der Vorsitzende der Administration, auf das Museumsdach gewagt – und die kleine Kletterpartie hat sich gelohnt!
Marijke Gassen, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit