Kunst hilft der Kunst. Das Video zum großen Festkonzert im Kaiserdom

24.01.2011

„Wenn die Kunst der Kunst hilft, dann ist es etwas sehr besonderes,“ sagt Diana Damrau mit einem strahlenden Lächeln. Sie freue sich sehr auf das neue Städel. Anfang Januar trat die weltweit gefragte Sopranistin gemeinsam mit dem Dirigenten Andrea Marcon und einem Ensemble des Frankfurter Opern- und Museumsorchesters beim Festkonzert für das neue Städel im Frankfurter Kaiserdom auf. Eine halbe Millionen Euro kamen bei der Benefiz-Veranstaltung zusammen. Viel mehr als erwartet.

In unserem aktuellen Video lassen wir einige Protagonisten des Abends zu Wort kommen. Ohne sie und viele weitere Mitwirkende hätte das einzigartige Kooperationsprojekt nicht realisiert werden können.

Zum Video

Das Städel-Jahr 2011 konnte nicht besser anfangen: Nicht nur musikalisch war das Konzert ein fantastischer Auftakt, der die Frankfurter Bürgerinnen und Bürger mitriss, auch die Tatsache, dass so viele Menschen zum Gelingen der Veranstaltung beigetragen haben, war einzigartig. Die beachtliche Summe von 502.270 Euro, die an diesem Tag zusammengekommen ist und vollständig in den Bau des neuen Städel fließt, verdanken wir einem breiten bürgerschaftlichen Engagement, das in Frankfurt historisch verwurzelt ist und mit der Unterstützung für das neue Städel eine zeitgenössische Form gefunden hat: Rund 620 Konzerttickets zwischen 25 und 95 Euro wurden verkauft. Die Musiker verzichteten auf ihre Gage, Frankfurt Ticket RheinMain spendete die Kartenvorverkaufsgebühr, der Kaiserdom, der zum Konzertsaal wurde, sah von einer Miete ab. Auch beim anschließenden Benefiz-Dinner in den Römerhallen kam eine beträchtliche Summe für das neue Städel zusammen. Über 20 Tische zu 1.000 Euro pro Einzelplatz waren belegt, zusätzlich wurde die Städel-Erweiterung von Käfer’s Catering, PartyRent Frankfurt GmbH und Marcus Arndt Blumendekorationen unterstützt. Während des Empfangs im Kaisersaal überraschte Hilmar Kopper, ehemaliger Vorstand der Deutschen Bank, alle mit einer Leuchtturm-Aktion: Mit seinem überaus großzügigen Geschenk von 250.000 Euro verdoppelte er die Einnahmen des Abends.

Die zündende Idee zu diesem großartigen Ereignis  hatte Katherine Fürstenberg-Raettig, die seit Jahren eng mit Diana Damrau befreundet ist. Der Operstar machte ihr mit einem Liederabend ein sehr persönliches Geburtstagsgeschenk. Dieses Geschenk reichte das Mitglied des Städel-Kuratoriums weiter und machte daraus ein großes Benefiz-Konzert für das neue Städel. Die vielen Förderer, die sie ins Boot holen konnte, steckte sie mit ihrer enormen Begeisterung an.

 Gudrun Herz, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

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Überwältigender Erfolg beim Festkonzert mit Diana Damrau

10.01.2011

Große Begeisterung und ein überwältigender Spendenerfolg krönten gestern Abend das Benefizkonzert im ausverkauften Kaiserdom. Die Sopranistin Diana Damrau interpretierte gemeinsam mit Mitgliedern des Frankfurter Opern- und Museumsorchesters unter der Leitung von Andrea Marcon eine Auswahl der schönsten Barock-Stücke. Für eine besondere Überraschung sorgte Hilmar Kopper im Anschluss an das Konzert: Der ehemalige Bankmanager spendete weitere 250.000 Euro für die Städel-Erweiterung und verdoppelte damit den Erlös des Abends. Die von Katherine Fürstenberg-Raettig initiierte Benefiz-Veranstaltung erbrachte insgesamt 502.270 Euro, die der Städel-Erweiterung zugute kommen.

Diana Damrau im Kaiserdom.

Das Konzert im Frankfurter Kaiserdom, der seine Pforten ausnahmsweise für dieses einzigartige Neujahrskonzert öffnete, begann mit Antonio Vivaldis Concerto C-Dur und Arcangelo Corellis Concerto Grosse g-Moll. Im Anschluss ertönte der erste Höhepunkt des Abends: das weltbekannten „Ave Maria“ von Charles Gounod, grandios gesungen von Diana Damrau, die in Frankfurt ihre Opernkarriere startete und mittlerweile an der New Yorker MET und der Mailänder Scala auftritt.

Begrüßung des Städel-Direktors Max Hollein.

Ihre Meisterschaft bewies die Sängerin auch bei einer Arie von Georg Friedrich Händel und der Komposition für Sopran und Orchester von Wolfgang Amadeus Mozart. Der Barockspezialist Andrea Marcon leitete die Musiker des Frankfurter Opern- und Museumsorchesters, die die Barock-Konzerte von Vivaldi und Corelli auf historischen Instrumenten mit viel Ausdruck und äußerster Präzision spielten. Anhaltender Applaus erfüllte den außergewöhnlichen Konzertsaal. Ein unvergessliches Erlebnis für alle, die dabei waren.

Diana Damrau und das Ensemble unter der Leitung von Andrea Marcon.

Im Anschluss lud die Oberbürgermeisterin Petra Roth diejenigen zu einem feierlichen Empfang mit Dinner in die Römerhallen ein, die sich über den Kauf einer Konzertkarte hinaus finanziell engagiert haben.

Oberbürgermeisterin Petra Roth mit Diana Damrau, ihrem Ehemann Nicolas Testé und Kind Alexander.

Allen Konzertgästen und Teilnehmern, Förderern, Mitwirkenden und Künstlern gebührt an dieser Stelle unser ganz besonderer Dank. Nur durch das breite Engagement aller Beteiligten konnte das Benefiz-Konzert zu einer derart gelungenen Veranstaltung und zu einem unvergesslichen Beispiel für bürgerschaftliches Engagement werden, bei dem alle gemeinsam an einem Strang ziehen und damit aus einer kühnen Idee Wirklichkeit werden lassen.

Diana Damrau mit Katherine Fürstenberg-Raettig und Andrea Marcon.

Katherine Fürstenberg-Raettig für die großartige Initiative und ihren unermüdlichen Einsatz, Diana Damrau, Andrea Marcon, den Mitgliedern des Frankfurter Opern- und Museumsorchesters für die musikalische Höchstleistung – Ingo de Haas, Gesine Kalbhenn-Rzepka, Vladislav Brunner, Basma Abdel-Rahim, Guntrun Hausmann, Doris Drehwald, Frank Plieninger, Nobuko Yamaguchi, Ludwig Hampe, Martin Lauer, Miyuki Saito, Kaamel Salah-Eldin, Roland Horn, Ichiro Noda, Hernando Escobar, Márta Malomvölgyi, Karl Ventulett, Thomas Bernstein, Fabian Borchers-, der Oper Frankfurt unter der Leitung von Bernd Loebe, insbesondere Andreas Finke für die Koordination (Orchesterdirektor), Olaf Winter (Technischer Direktor) und Udo Deggert (Technischer Leiter) mit ihrem Team für die Umsetzung, Zsolt Horpácsy (Dramaturgie) für die Unterstützung mit dem Programmheft, dem Katholischen Dompfarramt St. Bartholomäus, Stadtdekan Dr. Johannes zu Eltz und Rektor Dr. Stefan Scholz,  für die mietfreie Nutzung des Doms und die tatkräftige Hilfe bei der Organisation, Dr. h. c. Petra Roth, Oberbürgermeisterin der Stadt Frankfurt am Main und der Protokollabteilung unter Karlheinz Voss, Frankfurt Ticket RheinMain GmbH – Werner Tschersich, Hartwig Fleissner und ihrem Team für die gute Zusammenarbeit und die Spende, Konstantina Dagianta und dem Team von Käfer’s Catering, PartyRent Frankfurt GmbH,  Marcus Arndt Blumendekorationen, Deutsche Lufthansa AG, Škoda Auto Deutschland GmbH und allen weiteren Förderern und Unterstützern, die sich mit Herzblut eingebracht haben und uns mit „Kulturpreisen“ entgegen gekommen sind.

Max Hollein bedankt sich bei Hilmar Kopper für seine großzügige Spende von 250.000 Euro.

In Kürze werden wir das Projekt und die Musiker hier auf unserem Blog mit einem Video ausführlicher vorstellen.

Sophia Athié und Kristin Westermann, Fundraising Städel Museum

Fotos: Franziska Aschenbrenner/ Martin Joppen Photographie

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Benefiz-Konzert mit Diana Damrau und Andrea Marcon im Frankfurter Kaiserdom

17.09.2010

Am 9. Januar 2011 um 15 Uhr haben Sie die einzigartige Gelegenheit Diana Damrau, Andrea Marcon und die Musikerinnen und Musiker des Frankfurter Opern- und Museumsorchesters erstmals gemeinsam im Frankfurter Kaiserdom zu erleben. Ab heute sind die Karten im Vorverkauf zu erhalten. Der Erlös des Benefiz-Konzerts kommt vollständig der Städel-Erweiterung zugute.


Diana Damrau singt für das neue Städel

Sopranistin Diana Damrau, Foto: John Palmer

Sopranistin Diana Damrau, Foto: Tanja Niemann

Die Sopranistin Diana Damrau wird Sie mit einer Arie aus Händels „Messiah”, Mozarts „Exsultate, jubilate” und Gounods zeitlosem „Ave Maria” verzaubern. Angeregt von der Spendenkampagne „Frankfurt baut das neue Städel“ und dem Engagement zahlreicher Unterstützer des Städel-Erweiterungsprojektes, singt die international renommierte Sopranistin in diesem Benefiz-Konzert zugunsten des neuen Städel.


Andrea Marcon dirigiert für das neue Städel

Barockspezialist Andrea Marcon, Foto: Harald Hoffmann/DG

Barockspezialist Andrea Marcon, Foto: Harald Hoffmann/DG

Andrea Marcon, Barockspezialist und Begründer des legendären Venice Baroque Orchestra, besucht das Städel Museum seit Jahren regelmäßig und mit großer Begeisterung. Besondere Popularität erreichte Marcon im Rhein-Main-Gebiet nicht zuletzt durch die Leitung von Vivaldis „Orlando furioso“ an der Oper Frankfurt im Jahr 2009. Gemeinsam mit Musikerinnen und Musikern des Frankfurter Opern- und Museumsorchesters, das mit seiner über zweihundertjährigen Geschichte zu den traditionsreichsten deutschen Klangkörpern gehört, präsentiert Marcon eine anspruchsvolle Zusammenstellung der schönsten Konzerte Vivaldis und Corellis.


Programm

Antonio Vivaldi
Concerto G-Dur für Streicher und Basso continuo RV 144

Arcangelo Corelli
Concerto grosso g-Moll op. 6 Nr. 8 „Fatto per la notte di Natale“

Charles Gounod
„Ave Maria“ für Sopran und Orchester

Antonio Vivaldi
Concerto a-Moll für zwei Violinen, Streicher und Basso continuo RV 522

Georg Friedrich Händel
„Rejoice greatly, O daughter of Zion“ Arie aus „Messiah”

Antonio Vivaldi
Concerto g-Moll für Streicher RV 157

Wolfgang Am adeus Mozart
„Exsultate, jubilate“ Motette für Sopran und Orchester KV 165


Die Karten erhalten Sie im Vorverkauf bei Frankfurt Ticket RheinMain im Internet oder telefonisch unter 069-1340-400. Der Kartenpreis liegt in der ersten Kategorie bei 95 Euro, in der zweiten bei 55 Euro und in der dritten Kategorie bei 25 Euro. Die Kartenpreise verstehen sich zzgl. Vorverkaufsgebühr.

Das Benefiz-Konzert wird zweifellos ein feierlicher Auftakt in das neue Jahr und eine einzigartige Gelegenheit diese herausragenden Künstler gemeinsam im Frankfurter Kaiserdom zu erleben. Seien auch Sie dabei und engagieren Sie sich für das neue Städel!

Sophia Athié, Leitung Fundraising

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Prominente Stiefelträger: Dirigent Andrea Marcon mit gelben Gummistiefeln im Städel

12.02.2010

Am Sonntag findet in der Oper Frankfurt die Premiere von Vivaldis „Orlando furioso“ unter der musikalischen Leitung von Andrea Marcon statt. Vorab war der Dirigent in gelben Benefiz-Stiefeln zu Gast im Städel.

Artikel_Stiefelträger Marcon

In der Oper Frankfurt steht im Februar und März Vivaldis Oper „Orlando furioso“
(Der rasende Rolando) unter der musikalischen Leitung von Andrea Marcon auf dem Programm. Vor der Premiere am Sonntag, den 14. Februar besuchte der Dirigent die Botticelli-Ausstellung und setzte zugleich ein deutliches Zeichen für das neue Städel: Er zog die gelben Benefiz-Stiefel an. Seit Jahren besucht Andrea Marcon das Städel regelmäßig und hat sich dabei intensiv mit der Sammlung des Museums beschäftigt. Von den Plänen für den neuen Museumsanbau ist der italienische Dirigent begeistert. Das Engagement für die Städel-Erweiterung ist für ihn daher selbstverständlich.

Biographie
Der italienische Organist, Cembalist, Dirigent und Musikwissenschaftler Andrea Marcon ist einer der anerkanntesten Musiker und Spezialisten für frühe italienische Musik. Er war Cembalo- und Orgelschüler von Vanni Ussardi, studierte an der Schola Cantorum Basiliensis bei Jean-Claude Zehnder, Jesper Christensen und Jordi Savall und besuchte Meisterkurse bei Luigi Ferdinando Tagliavini, Hans van Nieuwkoop, Harald Vogel und Ton Koopman. Von 1983 bis 1997 war er in seiner Heimatstadt Treviso Cembalist und Organist bei dem historisch orientierten Ensemble Sonatori de la Gioiosa Marca, rief das Festival Città di Treviso ins Leben und kümmerte sich außerdem um die sorgfältige Restaurierung mehrerer in der Stadt existierender Orgeln. Er war Preisträger des Bach-Händel-Wettbewerbes in Brügge (1985), des Orgelwettbewerbes Paul Hofhaimer in Innsbruck (1986) und des Cembalowettbewerbs in Bologna (1991). Für einige seiner Orgelaufnahmen wurde Marcon ausgezeichnet, u. a. erhielt er 1996 den Preis der Deutschen Schallplattenkritik und den Antonio Vivaldi Record Award. Mit dem 1997 von ihm gegründeten Venice Baroque Orchestra führt Marcon 1998 Francesco Cavallis L’Orione, 2000 Georg Friedrich Händels Siroe und 2001 Domenico Cimarosas L’Olimpiade auf. Seit 2002 dirigiert er das Orchester, das sich der Aufführung barocker Opern widmet, bei zahlreichen internationalen Auftritten. An der Frankfurter Oper dirigierte Marcon 2004 Händels Ariodante. Mit den Pianistinnen Katia und Marielle Labèque führte er 2005 Bachs Cembalokonzerte auf. Seit 1997 unterrichtet Marcon an der Schola Cantorum Basiliensis in Basel Cembalo und ist außerdem als Gastdozent am Sweelink Conservatorium in Amsterdam tätig. Seit Beginn der Saison 2007/2008 ist er im Team mit Michael Sanderling Künstlerischer Leiter der Kammerakademie Potsdam.

Julia Boberski, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

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