Das Video zum Stiefeltag

20.05.2010

Über 2.000 Besucher kamen am Samstag, den 8. Mai 2010, zum großen Stiefeltag ins Städel. Auch diese Veranstaltung haben wir filmisch begleitet. Das Video mit Eindrücken von dem abwechslungsreichen Programm ist nun online.

Das Video zeigt in vier Minuten einen Zusammenschnitt des abwechslungsreichen Programms des Stiefeltages: vom beeindruckenden Baustellenrundgang und den Expertengesprächen über die zahlreichen Workshops für Kinder, bei denen neben Kreativität auch Geschick gefragt war, bis hin zu den vielfältigen Führungen, die u. a. einmalige Einblicke in eines der Städel-Depots gegeben haben.

Für alle Besucher, die beim Stiefeltag dabei waren, bietet das Video eine schöne Möglichkeit, den Tag noch einmal Revue passieren zu lassen. Wer nicht im Städel sein konnte, bekommt einen lebhaften Eindruck von der Veranstaltung. Lassen Sie sich von der Begeisterung – vor allem für die Städel-Baustelle – anstecken!

Julia Boberski, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

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Glenn D. Lowry im Interview zur Städel-Erweiterung

05.05.2010

Unter der Leitung von Glenn D. Lowry wurde das Museum of Modern Art (MoMA) in New York maßgeblich erweitert. Im März war der amerikanische Museumsdirektor anlässlich des Benefiz-Abends zu Gunsten der Städel-Erweiterung in Frankfurt. Vor der Veranstaltung gab er uns ein Interview, in dem er auch über das Erweiterungsprojekt des Städel spricht.

Das Thema Museumserweiterung spielt auch für Glenn D. Lowry, seit 14 Jahren Direktor des Museum of Modern Art, New York, eine wichtige Rolle: Unter seiner Leitung wurde das MoMA sowohl architektonisch als auch inhaltlich in bemerkenswerter Weise ausgebaut. Mit einer großangelegten Fundraising-Kampagne sammelte der charismatische Museumsmann 900 Millionen Dollar für die Renovierung, Vergrößerung und Ausstattung des MoMA. Wir haben Glenn D. Lowry während seines Frankfurt-Besuchs anlässlich des Benefiz-Abends im Hotel Hessischer Hof am 24. März für ein Gespräch im Städel getroffen. In dem dabei entstandenen knapp sechsminütigen Video erläutert der MoMA-Direktor seine Sicht auf die Institution Museum und die Herausforderungen und Chancen für Kunstinstitutionen heute. Er spricht über bürgerschaftliches Engagement, das in seiner Tragweite weit über finanzielle Unterstützung hinaus geht. „Bedeutende kulturelle Institutionen überleben“, sagt Lowry, „weil Menschen an sie glauben“. Museen wie das Städel würden das seit fast zwei Jahrhunderten so machen, und der Beweis sei die Qualität der Sammlungen und die Intelligenz der Architektur, so der amerikanische Museumsexperte. Die zeitgenössische Kunst gehöre dabei zu den bedeutendsten Vermittlern zwischen der Vergangenheit und der Gegenwart und sei zentral für die Art und Weise, in der jedes große Museum sich selbst wahrnehme. Im Gespräch zeigte sich Glenn D. Lowry sehr angetan vom Erweiterungsprojekt des Städel und bezeichnete es als „absolut magisch und brilliant“.

Dorothea Apovnik, Leitung Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

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Video zur Architektur des Städel-Erweiterungsbaus

15.04.2010

Am unterirdischen Erweiterungsbau des Städel Museums wird bereits zügig gebaut. Im Video erläutern die Architekten Till Schneider und Michael Schumacher ihren zukunftsweisenden Entwurf und gewähren einen ersten Einblick in die neuen Museumshallen.

Wir haben die Frankfurter Architekten Till Schneider und Michael Schumacher in ihrem Büro besucht, wo sie anhand von Plänen und Modellen die komplexe Architektur des Erweiterungsbaus anschaulich erklären. Anhand einer Animation wird der Betrachter virtuell durch das neue Museumsgebäude geführt und bekommt so ein Gefühl für die großzügigen Räume.

schneider+schumacher platzieren die großzügige neue Museumshalle unter den Städel-Garten. Das Gebäude wird über eine zentrale Achse vom Haupteingang des 1878 am Schaumainkai fertig gestellten Museumsgebäudes von Oskar Sommer erschlossen. Durch das Öffnen der beiden Bogenfelder rechts und links der Treppe im Hauptfoyer wird der Besucher auf das Niveau des Alten Foyers im Gartenflügel – einem Anbau vom Anfang des 20.Jahrhunderst – gelangen. Von hier aus wird eine Treppe in die unter dem Garten gelegenen 3.000 Quadratmeter großen Hallen des Erweiterungsbaus führen. Kreisrunde Oberlichter mit einem Durchmesser von 1,5 bis 2,5 Metern werden die Gartenhallen mit natürlichem Licht versorgen und sich als einprägsames Muster über die Gartenfläche ausbreiten. Die begehbare Aufwölbung der Deckenschale wird mit Rasen bepflanzt und von außen als fester Bestandteil der Topographie des Gartens wahrgenommen.

Gehen Sie mit den Architekten bereits jetzt auf eine Entdeckungsreise durch das neue Städel.

Marijke Gassen, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

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Günter Fruhtrunks Gemälde „Ohne Titel (FRUH0009)“ in der Videoreihe „Kunst nach 1945“

15.03.2010

Die Sammlungssäle des Städel Museums sind aufgrund der bevor-
stehenden Sanierungsarbeiten bereits ausgeräumt. Somit ist auch das kleine, aber bedeutende Werk „Ohne Titel (FRUH0009)“, entstanden 1963/64, von Günter Fruhtrunk (1923-1982) ins Depot gewandert. Bis die zeitgenössischen Werke aus der Sammlung des Städel Museums 2011 im neu errichteten Erweiterungsbau der Öffentlichkeit präsentiert werden können, werden einige von ihnen in der Videoserie „Kunst nach 1945 im Städel Museum“ vorgestellt. Im aktuellen Video erläutert Sammlungsleiter Dr. Martin Engler die wichtigsten kunsthistorischen Fakten zu Günter Fruhtrunks Werk „Ohne Titel (FRUH0009)“.


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Günter Fruhtrunk gilt als einer der bedeutendsten Künstler der deutschen konkret-konstruktiven Kunst. Das Gemälde vereint die typischen Eigenschaften von Fruhtrunks Werk – verschiedenfarbige, flächig-monochrome Balken, kaum erkennbarer Pinselduktus, stark kontrastierende Farben und starke Strukturierungen des Bildes durch Horizontalen, Vertikalen sowie Diagonalen. Das Werk „Ohne Titel (FRUH0009)“, das vergangenes Jahr mit Hilfe des „Städelkomitee 21. Jahrhundert“ für die Sammlung erworben werden konnte, ist als eine der ganz wenigen ‚shaped canvases’ im Oeuvre des Künstlers eine Besonderheit. Nicht mehr der rechteckige Bildträger definiert von Außen nach Innen das Bild, sondern die malerische Komposition ‚zwingt’ dem Bild – von Innen nach Außen – seine Form auf: Anstatt eines regelmäßigen Bildformats wählt Fruhtrunk eine Außenform, die aus zwei ungleich großen Dreiecken zusammengesetzt zu sein scheint. Vergleichbare Arbeiten waren außerhalb der nordamerikanischen Kunstszene bis dahin nicht bekannt.

Biografie

Günter Fruhtrunk wurde 1923 in München geboren und begann dort ein Architekturstudium, das er nach zwei Semestern abbrach, um ab Herbst 1941 als Kriegsfreiwilliger zu dienen. Schon während des Krieges, in dem er mehrere schwere Verletzungen erlitt, begann Fruhtrunk zu malen und nahm nach 1945 ein Privatstudium der Malerei bei dem Maler und Graphiker William Straube auf. 1949 kam er über den Maler Julius Bissier mit der gegenstandlosen Malerei in Berührung. Ein Stipendium des Landes Baden-Württemberg und des Gouvernement Français ermöglichte ihm 1954 den Umzug nach Paris. Dort arbeitet er unter anderem in den Ateliers von Fernand Léger und Hans Arp. 1955 trat Günter Fruhtrunk mit seiner Malerei erstmals in Paris bei der Ausstellung des „Cercle Volnay“, organisiert von dem Galeristen René Drouin, auf. Auch in den 1960er- Jahren lebte und arbeitete Fruhtrunk hauptsächlich in Paris bzw. Frankreich. 1961 erhielt Fruhtrunk den „Prix Jean Arp“ und 1966 die Silbermedaille des „Prix d’Europe in Ostende“. Eine Retrospektive der Arbeiten Fruhtrunks fand 1963 im Museum am Ostwall in Dortmund statt. Zum Wintersemester 1967/68 begann Fruhtrunk seine Lehrtätigkeit an der Kunstakademie München. Er nahm 1968 an der documenta IV und 1968 an der 34. Biennale in Venedig teil. Am 12. Dezember 1982 beging Günter Fruhtrunk in seinem Atelier in der Münchner Kunstakademie Selbstmord.

Marijke Gassen, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

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Das Video zur Auktion mit Bildern der Schillerschüler

26.02.2010

Die Aktion der Schillerschule „1000 Bilder für das Städel“ war ein voller Erfolg. Das Video zur großen Auktion mit Kunstwerken der Schillerschüler am 17. Februar ist nun online.

Die Auktion mit 90 Kunstwerken der Schillerschüler am 17. Februar war der Schluss- und Höhepunkt der Aktion „1.000 Bilder für das Städel“. 68 Bilder wurden in einer stillen Auktion versteigert, anschließend kamen 22 Werke im Italienersaal unter der Leitung von Sotheby’s-Auktionator Dr. Philipp Herzog von Württemberg unter den Hammer. Die tolle Stimmung und die Begeisterung aller Beteiligten an diesem Abend wurden in einem dreiminütigen Video eingefangen, das nun online ist. Wer nicht dabei sein konnte, bekommt hier einen lebhaften Eindruck von der Versteigerung. Und alle Schüler, Lehrer und Eltern, die bei der Auktion dabei waren, können den Abend noch einmal Revue passieren lassen.

Julia Boberski, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

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Neues Video zum Werk von Gerhard Hoehme

27.10.2009

In der neuen Folge der Videoserie „Kunst nach 1945 im Städel Museum“ spricht Dr. Martin Engler über Gerhard Hoehmes Werk „Zimbal“ aus dem Jahr 1966.


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Dr. Martin Engler, Sammlungsleiter Kunst nach 1945 im Städel Museum, stellt im aktuellen Kunstvideo mit Gerhard Hoehme (1920-1989) einen außergewöhnlichen deutschen Künstler und wichtigen Vertreter des deutschen Informel vor. Die Arbeit „Zimbal“ aus dem Jahr 1966 gehört zu einer Gruppe von dreidimensionalen Bildern, die ab 1964 entstanden. Hoehme gestaltete seine Malerei nicht mehr als plane Fläche, sondern das Bild besteht aus einem weiß grundierten, 12 cm tiefen Holzkasten, in dem farbige, gegeneinander verspannte und an Nägeln befestigte Nylonschnüre angebracht sind. Das Verschmelzen von Malerei und Objekt, von Raum und Bild ist Ausdruck eines neu entwickelten Werkbegriffs und vermittelt zwischen der Malerei des Informel und der Objektkunst der 1960er.
„Zimbal“ ist bis zum 7. März 2010 im Rahmen der Sammlungspräsentation „Konstellationen V“ im Kuppelsaal des Städel Museums zu sehen.


Biografie

Gerhard Hoehme wurde 1920 in Greppin bei Dessau geboren und starb 1989 in Neuss. Er begann sein Studium der Malerei 1948 in Halle. Nach seiner Flucht nach Westdeutschland 1952 studierte er an der Kunstakademie in Düsseldorf. Im selben Jahr begegnete er Jean-Pierre Wilhelm, der ihn wiederum Jean Fautrier und Jean Dubuffet vorstellte. Durch ihn erhielt er Kontakt zu den wichtigsten Vertretern des französischen Informel aus Paris . Durch die Unterstützung von Gerhard Hoehme und Manfred de la Motte entwickelt sich die 1957 von Jean-Pierre Wilhelm gegründete Galerie 22 zum internationalen Treffpunkt für Künstler des Informel in Düsseldorf. 1959 wurde Hoehme zur documenta II in Kassel eingeladen. 1960 war er Stipendiat der Villa Massimo in Rom und Professor an der Staatlichen Kunstakademie in Düsseldorf, wo er bis 1985 lehrte. Zu seinen Schülern gehörten unter anderem Sigmar Polke und Chris Reinecke. Weitere Informationen: www.gerhard-hoehme.de

Marijke Gassen, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

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