„Herein!“ – Fotografie-Ausstellung im ART FOYER der DZ BANK

12.04.2011

Ein Vorgeschmack auf zeitgenössische Fotografie im Städel gefällig? In seiner kommenden Ausstellung zeigt das ART FOYER der DZ BANK Werke von 20 internationalen Gegenwartskünstlern, die die Besucherinnen und Besucher in jeder Hinsicht gefangen nehmen werden: Zu sehen sind fotografierte Interieurs – in den meisten Fällen Flucht- oder Zufluchtsorte – die es entweder gar nicht gibt oder die kaum einen Ausweg offen lassen. Mit Candida Höfer und Louise Lawler sind zwei herausragende Fotografinnen in der Ausstellung vertreten, deren Arbeiten im Zuge der Übergabe der über 200 Werke aus der DZ BANK Kunstsammlung ins Städel Museum kommen und dort ab Februar 2012 in der Sammlung der Gegenwartskunst zu sehen sein werden.

Julian Faulhaber, Cocoon, 2004

Eindrucksvoll zeigt die Präsentation, wie zeitgenössische Fotografie traditionelle Prinzipien der Interieursmalerei mit anderen Mitteln fortführt. Der Betrachter wird irritiert und herausgefordert, die Bilder zu hinterfragen. Die gezeigten Fotografien heischen nach Aufmerksamkeit und entschädigen den aufmerksamen Betrachter mit verblüffenden Entdeckungen.

Candida Höfer, Milchhof Nürnberg I, 1999

Vielfach sind die Interieurs auch Leerräume, wie zum Beispiel bei der Becher-Schülerin Candida Höfer. Die großformatigen Fotografien der 1944 in Eberswalde geborenen Künstlerin dokumentieren menschenleere Ausstellungsräume. Neben der Frage nach deren Funktion thematisieren die Bilder gleichzeitig eine hinter dem Bild liegende, inhaltliche Ebene, wie zum Beispiel in der Fotografie „Milchhof Nürnberg I“ (1999). Der Protest, der im Jahr 2008 gegen den Abriss des in den 1930er Jahren erbauten denkmalgeschützten Milchhofs entbrannte, und von dem heute nur noch ein Gebäude erhalten ist, das den Kunstverein beherbergt, wird hier wieder in Erinnerung gerufen.

Louise Lawler, not yet titled, 2003

Eine ähnlich kritische Position nimmt auch die 1947 in New York geborene Fotografin Louise Lawler ein: Sie eignet sich zum Beispiel immer wieder die Werke anderer Künstlerstars an, hinterfragt deren Provenienzen und historische Hintergründe und macht letztlich auf unsichtbare Nebenschauplätze im Kunstsystem aufmerksam. Ihre Arbeit „not yet titled“ (2003) enthält gleich zwei kühne Zitate. Als Bild im Bild ist Gerhard Richters berühmtes Gemälde „Ema – Akt auf einer Treppe“ von 1966 zu sehen. Es liegt auf der Seite an die weiße Wand gelehnt, als würde es darauf warten aufgehängt zu werden. Die Fotografie wurde wiederum in einen leeren Ausstellungsraum fotografiert. Hier zitiert Lawler sich selbst mit ihrer Arbeit „Nude“.

Lucinda Devlin, Lethal Injection Chamber, Nevada State Prison, Carson City, Nevada, 1991

Die Ausstellung „Herein!“ eröffnet morgen, Mittwoch, den 13. April, um 19 Uhr im ART FOYER der DZ BANK und ist bis zum 11. Juni 2011 zu sehen.

Vivien Trommer

Studentin des Masterstudiengangs „Curatorial Studies – Theorie – Geschichte – Kritik“ und Praktikantin der Abteilung Gegenwartskunst im Städel Museum

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Auf zum Endspurt

02.02.2011

Mit dem Festkonzert der Opernsängerin Diana Damrau ist es gelungen, den Spendenstiefel über die Hälfte zu füllen. Über die Bürgerkampagne „Frankfurt baut das neue Städel“ sollen 5 Millionen Euro eingenommen werden, 59,4 % davon haben wir bereits erreicht. Wer füllte den Stiefel bisher und was wird noch kommen? Ein Rück- und Ausblick.

Ambitioniert wurde das Spendenziel der Städel-Erweiterung im Vorfeld genannt. Wunderbar finden wir es. Denn mit nahezu 3 Millionen Euro aus der Bürgerkampagne hat das Jahr 2010 gezeigt, wie viel wir alle zusammen erreichen können.

Die Schillerschüler engagieren sich mit einer Kunst-Auktion.

Zuständig für die Fundraising-Abteilung, koordiniere ich alle Spenden, die großen und die kleinen, die im Rahmen der Spendenkampagne in die Städel-Erweiterung fließen. Für mich war das vergangene Jahr ein ganz besonderes und es gab einige Momente, die ich niemals vergessen werde: Die Auktion der Schillerschule im Februar 2010 zum Beispiel, als nach einer äußerst spannenden Versteigerung der selbstgemalten Bilder der Schillerschüler durch den charmanten Sotheby’s Auktionator Dr. Philipp Herzog von Württemberg und einer „Aufstockung“ von 10.000 Euro durch die DZ-Bank die unglaubliche Summe von 28.695 Euro verkündet wurde.

Kinder freuen sich mit Max Hollein über die geschenkten Stiefel der Berner Stiftung.

Als die Berner Stiftung über 1.000 Gummistiefel an benachteiligte Kinder verschenkt hat und glückliches Kinderlachen durchs Museum hallte. Als Erivan Haub im Rahmen des Fundraising-Dinners im Hessischen Hof plötzlich aufstand und – euphorisiert von MoMA-Direktor Glenn Lowrys Rede – dem neuen Städel eine halbe Millionen Euro spendete. Ebenso unvergessen bleibt der Moment, als wir so viele Unterstützer beim Stiefeltag wiedergesehen haben, die kamen, um sich nach dem Stand der Bauarbeiten zu erkundigen. Als beim Richtfest die Krone durch ein Oberlicht gezogen wurde und alle Anwesenden vor Begeisterung spontan applaudierten.

Spontaner Applaus beim Richtfest.

Aber nicht nur die großen Veranstaltungen lassen unsere Herzen höher schlagen. Auch die unterschiedlichen Beweggründe für die vielen Spenden erinnern uns immer wieder daran, dass die Städel-Erweiterung wichtig und richtig ist. Die schönsten Spendenzitate des letzten Jahres haben wir für Sie gesammelt:

Ich spende für das neue Städel, weil…

„Kultur in Frankfurt mir eine Herzensangelegenheit ist.“
(Helmut Trott, Langenselbold)

„Sie ein prägender Teil Frankfurts sind und das Städel mich ideell unterstützt.“
(Dr. Michael Kummer, Frankfurt)

„es mein Lieblingsmuseum ist.“
(Dietmar Staab, Frankfurt)

„es ein tolles Ausstellungsprogramm bietet und ich mich über noch mehr zeitgenössische Kunst freue.“ (Christina Braun, Melsungen)

„es meine Liebe zur Kunst geweckt hat.“
(Frank Feder, Trier)

„wir etwas zurückgeben möchten.“
(Hans Ulrich und Nicola Elsner, Frankfurt)

Die großen Erfolge, die wir im vergangenen Jahr gefeiert haben, konnten nur gelingen, weil Sie an unserer Seite stehen. Durch Ihr Interesse, Ihre Befürwortung und Ihre Unterstützung haben wir inzwischen rund 60% des Bürgerkampagnen-Ziels erreicht. Dafür danken wir Ihnen von Herzen.

Vielen Dank an Ute Bartsch für die künstlerische Auseinandersetzung mit unserem Plakat.

In diesem Jahr liegt noch ein gutes Stück des Weges vor uns. Es hat fantastisch begonnen und so möge es weitergehen. Zum Beispiel auf der vom Städelclub veranstalteten Benefizparty „Schampus und Currywurst. Frankfurt rockt das neue Städel“, die am 26. Februar ab 22 Uhr die Panorama Bar und das Foyer des Schauspiel Frankfurt in eine angesagte Club-Location verwandeln wird. Bleiben Sie dabei, begleiten Sie Ihr Städel bis zur Wiedereröffnung und helfen Sie uns, auch die zweite Hälfte des Stiefels zu füllen.

Herzlichen Dank!

Sophia Athié, Fundraising Städel Museum








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Galeria Kaufhof trägt das neue Städel. Jetzt mitmachen und Stiefelträger werden!

11.11.2010

Das große traditionsreiche Unternehmen Galeria Kaufhof unterstützt das neue Städel. Drei Wochen lang wird in der Frankfurter Filiale an der Hauptwache über die Städel-Erweiterung informiert und zur Unterstützung der großen Spendenkampagne aufgerufen. Als Höhepunkt der Aktion findet an jedem der drei Wochenenden eine große Airbrush-Aktion mit der Bodypainting- und Airbrush-Weltmeisterin Kris Bülow statt. Hier kann man sich seine gelben Benefiz- Gummistiefel mit einem Airbrush-Tattoo individuell gestalten lassen.

Die Arbeit einer Weltmeisterin: Kris Bülow im Einsatz

Die Arbeit einer Weltmeisterin: Kris Bülow im Einsatz

Mit der an der Frankfurter Hauptwache gelegenen Galeria Kaufhof konnte ein weiterer wichtiger Kooperationspartner für die Unterstützung der Städel-Erweiterung gewonnen werden. Seit der ersten Novemberwoche präsentiert sich das Schaufenster zur Großen Eschenheimer Straße im bekannten Streifenlook der Spenden-Kampagne und informiert über den Baufortschritt und die zahlreichen Unterstützer, die zum Zeichen ihres Engagements die gelben Benefiz- Stiefel tragen.

Auch innerhalb der Galeria Kaufhof kann man sich über die Städel-Erweiterung informieren. In der ersten Etage findet man vier große Informationssäulen mit Texten und Bildern über das Städel Museum und seine Sammlung, den Erweiterungsbau, den aktuellen Stand der Bauarbeiten und die bisherigen Aktionen und Unterstützer des Projekts. Eine der vielen Möglichkeiten die Erweiterung selbst tatkräftig zu unterstützen, bietet sich bereits direkt vor Ort: erwerben Sie den Benefiz-Stiefel, als Pin oder Gummistiefel, und werden Sie Stiefelträger für das neue Städel!

Eine zufriedene Stiefelträgerin mit dem individualisierten Objekt ihrer Begierde

Eine zufriedene Stiefelträgerin mit dem individualisierten Objekt ihrer Begierde

Als Höhepunkt der Aktion haben Sie bis zum 20. November jeweils freitags (von 15.00 bis 19.00 Uhr) und samstags (von 13.00 bis 19.00 Uhr) die Möglichkeit, sich Ihre Gummistiefel direkt vor Ort, ebenfalls in der ersten Etage, gratis von der Weltmeisterin im Bodypainting/ Airbrush Kris Bülow gestalten zu lassen. Aus der großen Zahl an Vorlagen kann man sich sein Lieblingsmotiv aussuchen, dann noch fix die gewünschten Farben wählen und Kris dabei zusehen, wie sie mit flinker und geschickter Hand Ihrem Benefizstiefel eine ganz persönliche Note verleiht. Der Erlös aus dem Kauf der Benefiz-Stiefel kommt vollständig der Städel-Erweiterung zugute. Die Gummistiefel sind für Kinder in den Größen 27 bis 35 zu 14,90 Euro das Paar erhältlich. Die Erwachsenen-Stiefel in den Größen 36 bis 45 zu 19,90 Euro das Paar. Nur solange der Vorrat reicht.

Katharina Janku, Marketing, Städel Museum

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Bauabteilung auf Zeit: Die Projektsteuerer für das Städel Museum

17.10.2010

Täglich sind bis zu 150 Menschen auf der Städel-Baustelle beschäftigt. Damit die Prozesse reibungslos ablaufen und alle Beteiligten Hand in Hand arbeiten, ist Drees & Sommer im Hintergrund als Projektsteuerer tätig. Doch was ist die Aufgabe der Projektmanager bei einem solchen komplexen Bauvorhaben?

Im Allgemeinen unterstützt das Drees & Sommer-Team die Administration und Direktion des Städel bei der Wahrnehmung ihrer Bauherrenaufgaben – quasi als eine „Bauabteilung auf Zeit“. Die beiden Projektmanager Corinna Stephan und Andreas Seuß sind beispielsweise für die Definition von Schnittstellen und Zuständigkeiten verantwortlich – sowohl im organisatorischen Bereich als auch bautechnisch. „Somit weiß jeder Beteiligte, wo seine Aufgaben liegen und wie diese abgewickelt werden. Das ist die Voraussetzung für optimale Prozesse und letztendlich auch für den Erfolg eines jeden Bauprojekts“, sagt Corinna Stephan. Darüber hinaus sind die Projektsteuerer für die Überwachung der Kosten zuständig und stellen durch laufende Kontrollen bei Vergaben und Abrechnungen sicher, dass das fixe Budget für die Errichtung des Erweiterungsbaus und die Sanierung des Altbaus nicht überschritten wird. Die professionelle Abwicklung der Vergabe- und Ausschreibungsverfahren, das Vertragsmanagement für Planungs- und Bauleistungen gehören zu den weiteren Aufgaben der Projektsteuerer. Damit sind sie überwachende Instanz, Berater und Moderatoren zwischen allen Beteiligten.

Die Projektmanager Corinna Stephan und Andreas Seuß besprechen die nächsten Schritte

Die Projektmanager Corinna Stephan und Andreas Seuß besprechen die nächsten Schritte

Die beiden Projektmanager wissen: Die Erweiterung und Sanierung des Städel Museums ist ein Projekt mit vielen Besonderheiten. Die Anforderungen an den Bau sind komplex und die Rahmenbedingungen, unter denen gebaut wird, eine Herausforderung. „Hier ist Flexibilität gefragt“, sagt die Projektmanagerin. „Während der Bauarbeiten läuft der Museumsbetrieb eingeschränkt weiter, dabei gelten höchste Sicherheitsanforderungen.“ So wurde neben dem zügig voranschreitenden Neubau in den Wintermonaten die große Sonderausstellung „Botticelli“ im Städel Museum präsentiert. Auch die Verwaltung des Städel sowie die Städelschule arbeiten weiterhin vor Ort und das „Holbein’s“ hat wie gewohnt geöffnet.

„Die unmittelbare Nähe der Gebäudeteile zueinander macht das Projekt zu einer anspruchsvollen und gleichzeitig spannenden Aufgabe“, so Corinna Stephan. Und was dabei besonders wichtig ist: Die Projektsteuerer behalten gemeinsam mit den Architekten und Planern die enge Zeitschiene stets im Blick. Denn schließlich soll das Städel Museum den Frankfurter Bürgern im Herbst 2011 samt Erweiterungsbau wieder vollständig zur Verfügung stehen.

Simone Deitmer, Drees & Sommer

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Städel-Meisterwerke begeistern Publikum auf der ganzen Welt

13.10.2010

Während der Umbauphase des Main- und Gartenflügels im Zuge der Museumserweiterung ergreift das Städel die Chance, Werke seiner Sammlung in Form von zwei Ausstellungstourneen einem breiten internationalen Publikum vorzustellen. Unter dem Titel „Meisterwerke des 19. und 20. Jahrhunderts aus der Sammlung des Städel Museums“ und „Das Goldene Zeitalter. Holländische und flämische Meisterwerke aus dem Städel Museum“ begeistern derzeit zahlreiche Meisterwerke der Städel-Sammlung ein Publikum auf der ganzen Welt.

Städel zu Gast im Guggenheim Museum Bilbao

Das von Frank O. Gehry entworfene Guggenheim Museum Bilbao

Das von Frank O. Gehry entworfene Guggenheim Museum Bilbao, © Guggenheim, Bilbao

Unter großer öffentlicher Aufmerksamkeit wurde soeben im von Frank O. Gehry entworfenen Guggenheim Museum Bilbao die Ausstellung „La Edad de Oro de la pintura holandesa y flamenca del Städel Museum“ eröffnet. Die von Prof. Dr. Jochen Sander kuratierte Schau präsentiert bis zum 23. Januar 2011 rund 130 hochrangige Werke der holländischen und flämischen Malerei des 17. Jahrhunderts – des so genannten „Goldenen Zeitalters“ – aus der Sammlung des Städel Museums. Dank der Qualität und Breite der Sammlung holländischer und flämischer Malerei des 17. Jahrhunderts zeigt die Ausstellung ein unverwechselbares Panorama der Kunst dieser Zeit, das den Ausstellungsbesuchern in Bilbao nicht nur das Städel bekannt macht, sondern zugleich eine der glanzvollsten Epochen der europäischen Kunst präsentiert. Unter http://www.guggenheim-bilbao.es/microsites/stadel_museum/index.php?idioma=es wurde eigens eine Microsite eingerichtet, die ausführliche Informationen, Videos und Abbildungen zur Ausstellung bietet. Nach Beendigung der Laufzeit in Bilbao reist die Ausstellung weiter nach Japan. Dort werden die Städel-Werke im Bunkamura Museum of Art in Tokyo (3. März bis 22. Mai 2011) sowie im Toyota Municipal Museum of Art in Aichi (Juni bis August 2011) zu sehen sein.

Über 200.000 Besucher sehen Städel-Meisterwerke in Melbourne

Goethe auf Reisen: Tischbeins Gemälde begeistert nicht nur in Frankfurt

Goethe auf Reisen: Tischbeins Gemälde begeistert nicht nur in Frankfurt

Die soeben in Australien zu Ende gegangenen Ausstellung „European Masters: Städel Museum, 19th – 20th Century” in der National Gallery of Victoria in Melbourne wurde von insgesamt 200.130 Besuchern enthusiastisch aufgenommen und war damit nicht nur „talk of the town“, sondern „talk of the continent“. Neben den Städel-Meisterwerken von Degas, Monet oder Renoir bewunderten die Bewohner der Millionenmetropole insbesondere auch die deutsche Kunst des späten 19. und frühen 20. Jahrhunderts mit Werken von Lessing, Klinger, Stuck, Corinth, Liebermann oder Beckmann. Sogar das Goethe Institut in Melbourne hat vorab Deutschkurse für die Kunstvermittler durchgeführt, damit sie die Namen der deutschen Künstler korrekt auszusprechen lernen. Ein eintägiges Symposium zu der Geschichte des Städel, der Sammlung und den Meisterwerken des 19. und 20 Jahrhunderts stieß auf großes Interesse – die Australier wissen nun vielleicht sogar mehr über Goethe, Städel und Swarzenski als der eine oder andere Frankfurter.

Die National Gallery of Victoria ganz im Zeichen des Städel Museums

Die National Gallery of Victoria ganz im Zeichen des Städel Museums

Vom 6. November bis 27. Februar 2011 ist die Ausstellungstournee „European Masters: Städel Museum, 19th – 20th Century” zu Gast im Museum of New Zealand Te Papa Tongarewa in Wellington.

Axel Braun, Pressesprecher Städel Museum

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Kochen für die Kunst: ein genussreicher Abend

03.09.2010

Gestern Abend hat Sternekoch Mario Lohninger gemeinsam mit Nina und Max Hollein den Kochlöffel für die Städel-Erweiterung geschwungen. Insgesamt sind mit dem Benefiz-Kochen in der Genussakademie Frankfurt 6.200 Euro zusammen gekommen.

Mario Lohninger mit Max und Nina Hollein

Max und Nina Hollein mit Sternekoch Mario Lohninger.

Sternekoch Mario Lohninger – mit seinen drei Restaurants Micro, Silk und Lohninger ein kulinarisches Aushängeschild für Frankfurt – kochte gestern Abend zusammen mit Städel-Direktor Max Hollein und Nina Hollein für den guten Zweck. In gemeinsamer Aktion bereiteten sie ein hochwertiges, typisch österreichisches Drei-Gänge-Menü zu. Den 59 Gästen ging es dabei nicht allein um den kulinarischen Genuss: Jedes Ticket beinhaltete eine Spende von 100 Euro für das neue Städel. Über die Entwicklung des Städel-Erweiterungsbaus und den aktuellen Stand der Baumaßnahmen berichtete Max Hollein noch bevor es an den Herd ging. Dort übernahm dann Mario Lohninger das Zepter, ließ sich beim Zubereiten auf die Hände und in die Töpfe schauen und verriet das ein oder andere Kochgeheimnis. Da wurde das Eierschwammerlgulasch gerührt, das Filet mit Heu umwickelt und in eine Salzkruste eingepackt, die Briocheknödel emsig in perfekte Form gebracht. Es ging geschäftig zu in der Küche und es roch nach köstlich frisch gebackenem Brot… Zum Finale zeigte Nina Hollein beim traditionellen Ausziehen des Strudelteigs ihr Können.

Mario Lohninger und Nina Hollein beim traditionellen Strudelteig-Ausziehen

Mario Lohninger und Nina Hollein beim traditionellen Strudelteig-Ausziehen.

Zu Guter Letzt erwartete jeden Gast eine gelbe Überraschung: Als Städel-Unterstützer erhielten alle ein Paar der Benefiz-Stiefel.

Der Abend war nicht nur ein kulinarischer Erfolg: Insgesamt sind durch das Benefiz-Kochen 6.200 Euro für die Städel-Erweiterung zusammen gekommen – die Genussakademie hat den Betrag noch einmal aufgerundet.

Für alle, die den Abend verpasst haben und natürlich auch für diejenigen, denen es besonders gut geschmeckt hat, gibt es hier alle Rezepte zum Nachkochen.

Wir danken der Genussakademie Frankfurt, Mario Lohninger und allen Gästen für die Unterstützung und den rundum gelungenen, köstlichen und geselligen Abend!

Sophia Athié, Leitung Fundraising

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