Nacht der Museen im Städel

04.05.2011

Nachts im Museum – das weckt nicht nur bei Filminteressierten aufregende Assoziationen. Alle Kunstfreunde haben am kommenden Samstag, den 7. Mai, bei der längsten Kunstnacht des Jahres die Gelegenheit das Städel Museum außerhalb der normalen Öffnungszeiten zu besuchen und die Städel-Werke – wer mag mit Unterstützung unserer Kunstexperten – zum Leben zu erwecken.

Die Wettervorhersage kündigt auch in diesem Jahr einen lauen Frühlingsabend an.

Zur Erfrischung serviert die Oberlicht-Bar exklusive Städel-Drinks, mit dem Genuss eines Cocktails unterstützen Sie das neue Städel. Ein DJ sorgt für Musik im Skulpturengarten und die Besucher erwarten jede Menge Informationen rund um den unterirdischen Erweiterungsbau des Städel Museums sowie weitere kulinarische Köstlichkeiten.

„Adam und Eva“ (1920–26) von Franz von Stuck, neu zu erleben in der temporären Sammlungspräsentation im Städel.

Bei der Frankfurter Nacht der Museen 2011 sind im Ausstellungshaus des Städel von 19 bis 2 Uhr die vertrauten Meisterwerke europäischer Kunstgeschichte in der ungewöhnlichen, temporären Sammlungspräsentation „Die Chronologie der Bilder. Städel-Werke vom 14. bis 21. Jahrhundert“ zu sehen. Die üblicherweise bestehende Trennung nach Kunstregionen wird in der Ausstellung aufgegeben und durch eine streng chronologische und länderübergreifende Hängung ersetzt. Auf diese Weise entsteht ein dichter kunsthistorischer Zeitstrahl, der einen neuen, ungewohnten und oftmals überraschenden Blick auf bekannte sowie noch zu entdeckende Meisterwerke des Städel ermöglicht und Teile der Städel-Sammlung auch während der Sanierungsarbeiten erlebbar macht.

Unsere Kunstexperten stehen Ihnen in der Ausstellung „Die Chronologie der Bilder“ Rede und Antwort. Kinder können bis 21 Uhr im Offenen Atelier kreativ werden. Familien empfehlen wir, auch bei unseren Nachbarn im Liebieghaus vorbeizuschauen, wo ebenfalls ein vielfältiges Programm für Kinder und Erwachsene geboten wird.

Kirsten Herrmann, Bildung- und Vermittlung

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Nebenbaustelle am Städel: Der Städel-Tower von schneider+schumacher

26.04.2011

Vor einigen Tagen wurden am Mainufer – nur einen Steinwurf vom Städel Museum entfernt – neue Bauzäune errichtet. Ein Dutzend der spezial angefertigten Schalungselemente, die den 195 kreisrunden Oberlichtern des Städel-Erweiterungsbaus eine charakteristische Form geben, wurden kurz darauf von einem Hebekran angeliefert. Auch momentan wird intensiv auf der Nebenbaustelle gearbeitet. Soll hier etwa ein direkter Übergang vom Museum zur Mainpromenade entstehen oder gar ein weiterer – diesmal oberirdischer – Erweiterungsbau?

Wir haben uns das Geschehen mal genauer angeschaut:

Vom Oberlicht-Modell im Städel-Skulpturengarten ließ sich die Anlieferung gut beobachten.

Die charmante Recylcing-Idee für die Gussformen der Oberlicht-Elemente hatte das Architekturbüro von schneider+schumacher. Zum Architektursommer der derzeit in Frankfurt, Wiesbaden, Darmstadt und Offenbach stattfindet, werden die ihrer Funktion entledigten Schalungselemente von der Städel-Baustelle auf einem Betonsockel übereinander gestapelt und nachts von innen beleuchtet. Es entsteht eine temporäre 18 m hohe Stehle, bei der die aus ihrem ursprünglichen Kontext genommenen Bauelemente einen neuen ästhetischen Eigenwert erhalten.

Ein massiver, fünfseitiger Betonsockel bildet die Basis des Städel-Towers.

Der Städel-Tower könnte den Türmen jenseits des Mains Konkurrenz machen.

Die ersten Schaulungelemente wurden heute montiert.

Auch nachts wird der Städel-Tower zum gut sichtbaren und markanten Zeichen am Museumsufer (hier in einer Animation).

Am 12. Mai, um 17.00 Uhr wird die Architekturinstallation feierlich mit einer Open-Air Party eröffnet werden.

Der Städel-Tower ist ein Projekt vom Architekturbüro schneider+schumacher.

Gudrun Herz, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

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Die Gewinner der Foto-Aktion für das neue Städel

19.03.2011

Mit rund 1.000 Teilnehmern war die Foto-Aktion in der Galeria Kaufhof ein voller Erfolg. An den vergangenen drei Samstagen konnte sich jeder Besucher mittels Bluescreen-Technologie virtuell ins neue Städel versetzten lassen. Dabei entstanden viele kreative Bilder: Vor drei unterschiedlichen Städel-Bildhintergründen wurden akrobatische, bühnenerprobte und topmodelreife Positionen eingenommen. Für die rege Teilnahme und dem damit verbundenen Engagement für das neue Städel möchten wir uns bei allen, die mitgemacht haben, ganz herzlich bedanken.
 

Städel-Fotoshooting in der Galeria Kaufhof auf der Zeil.

Die besten Fotos wurden mit einem Navigationsgerät, iPods und Galeria Gourmet Geschenkkörben prämiert. Wir gratulieren den Preisträgern an dieser Stelle und wünschen viel Spaß damit!

Die glücklichen Gewinner

Heute können die Gewinner in der Frankfurter Rundschau bewundert werden: Einige Sieger-Fotos sind als ganzseitige Anzeige in der Zeitung abgebildet. Das Städel-Team freut sich mit den Preisträgern, die unsere Bürgerkampagne mit ihren Ideen so wunderbar bereichert haben.

Die Postkarte mit dem eigenen Städel-Motiv konnte jeder mit nach Hause nehmen.

Die Aktion kam gut an, zeitweise bildete sich eine lange Schlange.


Unser besonderer Dank gilt der Galeria Kauhof, Use Technology Creatively! GmbH und der Frankfurter Rundschau sowie allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern.

Das Städel-Team

Zahlreiche Fotos von den vielfältigen Posen der Besucher im und vor dem neuen Städel finden Sie auf unserer Foto-Galerie.

Anne Srikiow, Marketing Städel Museum

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Galeria Kaufhof freut sich auf das neue Städel – mit einer großen Foto-Aktion!

18.02.2011

Vor 195 strahlenden Oberlichtern, inmitten der lichtdurchfluteten Ausstellungshalle oder auf dem charakteristischen Dach des Städel-Erweiterungsbaus: vor diesen drei Bildhintergründen kann sich jeder Besucher beim Galeria Kaufhof-Fotoshooting virtuell in Szene setzen lassen, Teil der Städel-Bürgerkampagne werden und gleichzeitig tolle Preise gewinnen.

Mitmachen und gewinnen!

Bisher haben sich über 700 Begeisterte fotografieren lassen. Wie sehr sich nicht nur Frankfurter Bürger auf das neue Städel freuen, sehen Sie in der Foto-Galerie.

Bereits zum zweiten Mal konnte das etablierte Kaufhaus Galeria Kaufhof für die Unterstützung des neuen Städel gewonnen werden. Nach der erfolgreichen Gummistiefel-Aktion mit der Bodypainting- und Airbrush-Weltmeisterin Kris Bülow im November 2010 starten wir nun eine weitere Kooperation mit der Frankfurter Filiale an der Hauptwache: Vom 21. Februar bis 12. März 2011 ist das neue Städel in den Schaufenstern der Zeilfassade vertreten, Video-Screens und Kampagnen-Plakate informieren über die Städel-Erweiterung, die schönsten Aktionen der Bürgerkampagne und seine bisherigen Unterstützer.

Ganz besonderes Highlight der dreiwöchigen Kooperation sind die Samstage: Am 26. Februar, 5. und 12. März starten wir die Foto-Aktion im Erdgeschoß. Dabei können sich Besucher von 11 bis 20 Uhr mittels Bluescreen-Technologie schon einmal virtuell vor und im Erweiterungsbau des Städel fotografieren lassen. Die Fotos, die als Postkarte ausgedruckt werden, können anschließend gratis mit nach Hause genommen werden. Natürlich werden zu diesem Anlass auch die begehrten gelben Gummistiefel, das Markenzeichen der Städel-Erweiterungskampagne, angeboten. Der Verkaufserlös kommt zu 100% der Städel-Erweiterung zugute. Es gibt viele tolle Preise zu gewinnen, darunter iPods, ein Navigationsgerät und Gourmet-Geschenkkörbe. Das beste Foto wird zusätzlich prämiert: Der Gewinner wird als Teil der Städel-Bürgerkampagne in einer Anzeige in der Frankfurter Rundschau abgebildet.

2005 gestaltete Yayoi Kusama die Kaufhof-Fassade mit bunten Punkten.

 Mit dieser Aktion setzt die Galeria Kaufhof ihr Engagement für die Kunst in Frankfurt fort. Bereits zwei Mal wurde in der Vergangenheit die Fassade des Warenhauses für spektakuläre Kunst-Aktionen zur Verfügung gestellt: Im Rahmen der Schirn-Ausstellung „Shopping. 100 Jahre Kunst und Konsum“ gestaltete die amerikanische Konzeptkünstlerin Barbara Kruger im Jahr 2002 die gesamte Außenfläche. Drei Jahre später entwickelte die Japanerin Yayoi Kusama die Installation „Dots Obsession/Love Forever“ speziell für Frankfurt. In der großangelegten Arbeit, die im Vorfeld der Ausstellung „Summer of Love. Psychedelische Kunst der 60er-Jahre“ gezeigt wurde, übersäten bunte Punkte die komplette Fassade des Hauses.

Die Vorfreude steigt, auch in der Kampagne.

Bei der jetzigen Aktion stehen Sie, die Bürgerinnen und Bürger Frankfurts, im Mittelpunkt. Sie können sich für die Erweiterung des Städel Museums und damit für die kulturellen Bedeutung des Standorts Frankfurt engagieren und Teil des neuen Städel werden. Wir freuen uns auf viele Teilnehmer. Machen Sie mit bei unserer großen Fotoaktion und unterstützen Sie das neue Städel!

Kerstin Schultheis, Marketing Städel Museum

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Schampus & Currywurst: Frankfurt rockt das neue Städel

11.02.2011

Feiern und spenden in außergewöhnlicher Kombination: Mit „Schampus & Currywurst. Frankfurt rockt das neue Städel” lädt der Städelclub zu einer Benefiz-Party für den Städel-Erweiterungsbau. Am Samstag, den 26. Februar 2011, ab 22 Uhr werden die Panorama Bar und das Foyer des Schauspiel Frankfurt in eine angesagte Club-Location verwandelt. Zu beliebten Klassikern und Raritäten aus Soul, Funk, House und Indie kann bis in die Nacht gefeiert werden. Der Erlös kommt vollständig der Städel-Erweiterung zugute. Die Benefiz-Party ist eine Kooperation der jungen Kunstfreunde mit dem Schauspiel Frankfurt.

Mitfeiern bei Schampus und Currywurst.

Für alle, die den Abend mit einem Theaterbesuch beginnen möchten, steht im Schauspiel um 19.30 Uhr „Liebelei“ von Arthur Schnitzler unter der Regie von Stephan Kimmig auf dem Programm.

Das Städelclub-DJ Team bringt jeden auf die Tanzfläche.

Die Städelclub-Night „Schampus & Currywurst. Frankfurt rockt das neue Städel” ist die erste Benefiz-Party des Städelclubs für die Erweiterung des Museums. Allen, die Spaß daran haben, sich aktiv mit Kunst auseinanderzusetzen, neue Kontakte zu knüpfen und die Kunstszene in und um Frankfurt zu entdecken, bietet der Städelclub den direkten Draht zur Kunst. Seit 2003 organisiert er ein vielfältiges Programm mit vielen exklusiven Veranstaltungen, die dazu einladen, nach der Arbeit ganz entspannt neuen Themen und interessanten Menschen zu begegnen. Das Angebot richtet sich an alle jungen Kunstfreunde bis 40 Jahre.

Wer sich jetzt schon Karten für die Städel-Benefiz-Party sichern möchte, zahlt im Vorverkauf an der Städel-Kasse (Ausstellungshaus, Holbeinstraße 1) 18 Euro, an der Abendkasse des Schauspiel Frankfurt (Willy-Brandt-Platz) kostet der Eintritt 20 Euro.

Melanie Damm, Städelscher Museums-Verein e.V.

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Auf zum Endspurt

02.02.2011

Mit dem Festkonzert der Opernsängerin Diana Damrau ist es gelungen, den Spendenstiefel über die Hälfte zu füllen. Über die Bürgerkampagne „Frankfurt baut das neue Städel“ sollen 5 Millionen Euro eingenommen werden, 59,4 % davon haben wir bereits erreicht. Wer füllte den Stiefel bisher und was wird noch kommen? Ein Rück- und Ausblick.

Ambitioniert wurde das Spendenziel der Städel-Erweiterung im Vorfeld genannt. Wunderbar finden wir es. Denn mit nahezu 3 Millionen Euro aus der Bürgerkampagne hat das Jahr 2010 gezeigt, wie viel wir alle zusammen erreichen können.

Die Schillerschüler engagieren sich mit einer Kunst-Auktion.

Zuständig für die Fundraising-Abteilung, koordiniere ich alle Spenden, die großen und die kleinen, die im Rahmen der Spendenkampagne in die Städel-Erweiterung fließen. Für mich war das vergangene Jahr ein ganz besonderes und es gab einige Momente, die ich niemals vergessen werde: Die Auktion der Schillerschule im Februar 2010 zum Beispiel, als nach einer äußerst spannenden Versteigerung der selbstgemalten Bilder der Schillerschüler durch den charmanten Sotheby’s Auktionator Dr. Philipp Herzog von Württemberg und einer „Aufstockung“ von 10.000 Euro durch die DZ-Bank die unglaubliche Summe von 28.695 Euro verkündet wurde.

Kinder freuen sich mit Max Hollein über die geschenkten Stiefel der Berner Stiftung.

Als die Berner Stiftung über 1.000 Gummistiefel an benachteiligte Kinder verschenkt hat und glückliches Kinderlachen durchs Museum hallte. Als Erivan Haub im Rahmen des Fundraising-Dinners im Hessischen Hof plötzlich aufstand und – euphorisiert von MoMA-Direktor Glenn Lowrys Rede – dem neuen Städel eine halbe Millionen Euro spendete. Ebenso unvergessen bleibt der Moment, als wir so viele Unterstützer beim Stiefeltag wiedergesehen haben, die kamen, um sich nach dem Stand der Bauarbeiten zu erkundigen. Als beim Richtfest die Krone durch ein Oberlicht gezogen wurde und alle Anwesenden vor Begeisterung spontan applaudierten.

Spontaner Applaus beim Richtfest.

Aber nicht nur die großen Veranstaltungen lassen unsere Herzen höher schlagen. Auch die unterschiedlichen Beweggründe für die vielen Spenden erinnern uns immer wieder daran, dass die Städel-Erweiterung wichtig und richtig ist. Die schönsten Spendenzitate des letzten Jahres haben wir für Sie gesammelt:

Ich spende für das neue Städel, weil…

„Kultur in Frankfurt mir eine Herzensangelegenheit ist.“
(Helmut Trott, Langenselbold)

„Sie ein prägender Teil Frankfurts sind und das Städel mich ideell unterstützt.“
(Dr. Michael Kummer, Frankfurt)

„es mein Lieblingsmuseum ist.“
(Dietmar Staab, Frankfurt)

„es ein tolles Ausstellungsprogramm bietet und ich mich über noch mehr zeitgenössische Kunst freue.“ (Christina Braun, Melsungen)

„es meine Liebe zur Kunst geweckt hat.“
(Frank Feder, Trier)

„wir etwas zurückgeben möchten.“
(Hans Ulrich und Nicola Elsner, Frankfurt)

Die großen Erfolge, die wir im vergangenen Jahr gefeiert haben, konnten nur gelingen, weil Sie an unserer Seite stehen. Durch Ihr Interesse, Ihre Befürwortung und Ihre Unterstützung haben wir inzwischen rund 60% des Bürgerkampagnen-Ziels erreicht. Dafür danken wir Ihnen von Herzen.

Vielen Dank an Ute Bartsch für die künstlerische Auseinandersetzung mit unserem Plakat.

In diesem Jahr liegt noch ein gutes Stück des Weges vor uns. Es hat fantastisch begonnen und so möge es weitergehen. Zum Beispiel auf der vom Städelclub veranstalteten Benefizparty „Schampus und Currywurst. Frankfurt rockt das neue Städel“, die am 26. Februar ab 22 Uhr die Panorama Bar und das Foyer des Schauspiel Frankfurt in eine angesagte Club-Location verwandeln wird. Bleiben Sie dabei, begleiten Sie Ihr Städel bis zur Wiedereröffnung und helfen Sie uns, auch die zweite Hälfte des Stiefels zu füllen.

Herzlichen Dank!

Sophia Athié, Fundraising Städel Museum








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