Augen für die Kunst – Oberlichtmodell erstrahlt zur Luminale

09.04.2010

„Augen für die Kunst“ ist der Titel des diesjährigen Beitrags des Städel Museums zur Luminale – Biennale der Lichtkultur. Neben der Beleuchtung des Oberlichtmodells im Städel-Garten werden Kunstvermittler des Städel am 14. und 15. April jeweils um 20.30 Uhr die Architektur des Museums vorstellen – von 1878 bis 2011.

tzz

Im Rahmen der Luminale werfen wir einen Blick auf die Entwicklung der Architektur des Städel. Am 14. und 15. April findet jeweils um 20.30 Uhr die Führung „1878, 1990, 2011. Städel-Architektur im Scheinwerferlicht“ mit Taschenlampen rund um das Museum statt. Ausgangspunkt ist das 1878 nach Plänen von Oskar Sommer im Stil der Gründerzeit erbaute Hauptgebäude. Anschließend richtet sich der Blick auf das 1990 entstandene Ausstellungshaus, entworfen von Gustav Peichl. Nach Plänen der Architekten schneider+schumacher wird derzeit ein neuer Museumsanbau errichtet, der 2011 fertig gestellt sein wird. Einen ersten faszinierenden Ausblick auf das neue Städel gewährt das 1:1-Modell eines Oberlichtes im Städel-Garten. Beim fertigen Erweiterungsbau sollen insgesamt 195 dieser „strahlenden Augen“  die unterirdische Ausstellungshalle mit Licht durchfluten. Das Oberlichtmodell wird anlässlich der Luminale am 14. und 15. April von 20 bis 23 Uhr erstrahlen.

Eine Anmeldung für die Führung ist nicht erforderlich. Die Führung ist kostenfrei, im Anschluss besteht allerdings die Möglichkeit, eine freiwillige Spende zugunsten der Erweiterung zu entrichten. Treffpunkt ist vor dem Städel Museum, Schaumainkai 63.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Julia Boberski, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

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