Benefizabend zugunsten der Städel-Erweiterung mit Vortrag des MoMA-Direktors Glenn D. Lowry ein sensationeller Erfolg

25.03.2010

Beim gestrigen Benefizabend im Hotel Hessischer Hof ist die beeindruckende Gesamtsumme von 803.700 Euro zusammen gekommen. Einen Höhepunkt bildete der spannende Festvortrag von MoMA-Direktor Glenn D. Lowry, der Einblicke in eine der international erfolgreichsten Museumsinstitutionen gab.

Max Hollein, Direktor des Städel Museums, Dr. h. c. Petra Roth, Oberbürgermeisterin der Stadt Frankfurt am Main, Glenn D. Lowry, Direktor des Museum of Modern Art New York und Dr. Michael Endres, Vorstandsvorsitzender der Gemeinnützigen Hertie-Stiftung

Max Hollein, Direktor des Städel Museums, Dr. h. c. Petra Roth, Oberbürgermeisterin der Stadt Frankfurt am Main, Glenn D. Lowry, Direktor des Museum of Modern Art New York und Dr. Michael Endres, Vorstandsvorsitzender der Gemeinnützigen Hertie-Stiftung (v.l.n.r.)

Der Benefizabend zugunsten der Städel-Erweiterung mit einem Festvortrag von Glenn D. Lowry, Direktor des Museum of Modern Art (MoMA) in New York, und anschließendem Dinner, der gestern Abend im Hotel Hessischer Hof in Frankfurt stattfand, war ein sensationeller Erfolg. Jeder der über 80 Gäste des Abends hat mit seiner Spende maßgeblich dazu beigetragen. Die Summe der Spenden für die einzelnen Plätze wurde von der Gemeinnützigen Hertie-Stiftung auf großzügige Weise verdoppelt.

Erivan und Helga Haub mit Max Hollein

Erivan und Helga Haub mit Städel-Direktor Max Hollein

Während Dr. Michael Endres, Vorstandsvorsitzender der Gemeinnützigen Hertie-Stiftung, die Verdoppelung der Summe bereits im Vorfeld angekündigt hatte, sorgte Erivan Haub für die wohl größte Überraschung des Abends: Bei seiner Rede verkündete er, dass er seine generöse Spende von 100.000 Euro für das Städel um weitere 400.000 Euro aufstocken wolle. Mit der spontanen Geste hat der traditionsbewusste und erfolgreiche Familienunternehmer für seine Frau Helga und die Söhne Karl-Erivan, Georg und Christian jeweils 100.000 Euro gespendet.  Insgesamt hat der von Frankfurts Oberbürgermeisterin Petra Roth initiierte und von der Gemeinnützigen Hertie-Stiftung unterstützte Abend somit die bemerkenswerte Gesamtsumme von 803.700 Euro eingebracht, die zur Gänze der Städel-Erweiterung zugute kommt. Oberbürgermeisterin Petra Roth und Dr. Michael Endres gaben in ihren Reden ihrer großen Freude Ausdruck, dass sich an dem Abend so viele Freunde des Städel zusammengefunden haben, um zur Realisierung des neuen Museumsgebäudes beizutragen.

Glenn D. Lowry bei seinem mitreisenden Festvortrag

Glenn D. Lowry bei seinem mitreißenden Festvortrag

Große Begeisterung rief bei den Gästen auch der äußerst dynamische Festvortrag von MoMA-Direktor Glenn D. Lowry hervor. Das MoMA zählt weltweit zu den herausragenden Museen und wurde unter der Leitung von Glenn D. Lowry in den letzten 14 Jahren in bemerkenswerter Weise erweitert. Unter dem Titel „Expanding the Museum: Developing and Operating a Cultural Institution in the 21st Century“ sprach Lowry über Herausforderungen und Chancen der Institution Museum. Als einer der profiliertesten und erfolgreichsten Museumsdirektoren gab er spannende Einblicke in seine wichtigsten Initiativen wie die Fundraising-Kampagne für die Renovierung, Vergrößerung und Ausstattung des Museums, die ein Volumen von 900 Millionen Dollar erreichte. Mit zahlreichen Beispielen untermauerte Lowry die Neubelebung und Fortentwicklung des MoMA-Programms für zeitgenössische Kunst und die Synergien mit dem 1999 angegliederten P.S.1 Contemporary Art Center.

Städel-Direktor Max Hollein dankte dem Festredner, dem Gastgeber Hotel Hessischer Hof und allen Förderern und Mitwirkenden für ihre großartige Hilfe. Die Unterstützung jedes Einzelnen habe den Abend zu diesem großen Erfolg werden lassen. „Durch die Förderung der Gemeinnützigen Hertie-Stiftung konnte das an sich schon beeindruckende Ergebnis nochmals signifikant gesteigert werden. Gemeinsam mit der außerordentlich großzügigen Spende von Erivan und Helga Haub wurden unsere Erwartungen mehr als übertroffen“, so Hollein. „Ich freue mich ganz besonders“, sagte Hollein, „dass unser Erweiterungsvorhaben so stark in der Frankfurter Gesellschaft verankert ist und gleichzeitig durch einen international so erfolgreichen Museumsexperten wie Glenn D. Lowry Unterstützung findet.“

Heinrich Donatus Prinz von Hessen, Vorstandsmitglied der Hessischen Hausstiftung, Eigentümerin und Betreiberin des Hotel Hessischer Hof, mit Max Hollein und Glenn D. Lowry

Heinrich Donatus Prinz von Hessen, Vorstandsmitglied der Hessischen Hausstiftung, Eigentümerin und Betreiberin des Hotel Hessischer Hof, mit Max Hollein und Glenn D. Lowry

Das Hotel Hessischer Hof hat das Städel nicht nur anlässlich des Benefizabends äußerst großzügig durch Sachspenden und Serviceleistungen im Wert von 26.000 Euro unterstützt, sondern bereits im Vorfeld tatkräftig für die Erweiterung des Städel gesammelt. Die Gäste des Hessischen Hofes konnten vor Ort spenden, und für alle verkauften Hotelzimmer kam vom 1. November 2009 an vier Monate lang ein Teil der Einnahmen der Städel-Erweiterung zugute. Der gespendete Betrag in der Höhe von 4.500 Euro wurde von Seiner Königlichen Hoheit Heinrich Donatus Prinz von Hessen, Vorstandsmitglied der Hessischen Hausstiftung, Eigentümerin und Betreiberin des Hotel Hessischer Hof, anlässlich des Benefiz-Abends an Städel-Direktor Max Hollein übergeben.

Starkes bürgerliches Engagement hat Tradition am Städel – am gestrigen Abend wurde diese vom Stifter Johann Friedrich Städel begründete Tradition auf äußerst beeindruckende Weise vor Augen geführt.

Sophia Athié, Leitung Fundraising, und Dorothea Apovnik, Leitung Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

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dm malt das neue Städel

17.03.2010

dm-drogerie markt unterstützt das neue Städel und ruft in den Sachsenhäuser Filialen zu einer Malaktion für Kinder auf. Für jedes eingereichte Kunstwerk spendet dm einen Euro für die Städel-Erweiterung. Darüber hinaus nehmen alle kleinen Künstler automatisch an einer großen Verlosungsaktion teil.

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Am 1. März hat dm eine kreative Unterstützungs-Aktion für das neue Städel gestartet. In allen drei Filialen der Drogeriekette in Frankfurt-Sachsenhausen werden Kinder zum Mitmalen aufgerufen, um so das neue Städel zu unterstützen. Die Kinder können ein selbst gestaltetes Bild in einer der Sachsenhäuser Filialen abgeben. Für jedes eingereichte Bild spendet dm-drogerie markt einen Euro für die Erweiterung des Städel Museums.

Alle Kinder, die ein Bild abgeben, nehmen automatisch an einer großen Verlosung teil. Zu gewinnen gibt es drei Führungen durch eine Ausstellung im Städel Museum mit anschließendem Kreativ-Workshop in den Städel-Ateliers für die ganze Kindergartengruppe oder Schulklasse. Auch 15 Paar Benefiz-Stiefel für Kinder und dm-Kinderhüpfbälle werden verlost. Leer ausgehen wird niemand: Für die Abgabe seines Bildes erhält jedes Kind ein kleines Geschenk.

Noch bis zum 31. März können Bilder in den dm-Märkten in der Dreieichstraße 59, in der Hedderichstraße 47-49 (am Südbahnhof) und am Schweizer Platz 62 abgegeben werden.

Der mobile Städel-Infostand steht heute in der dm-Filiale in der Dreieichstraße

Der mobile Städel-Infostand steht heute in der dm-Filiale in der Dreieichstraße.

Am mobilen Städel-Infostand können sich interessierte Kunden an ausgewählten Tagen in den dm-Filialen nicht nur über die Malaktion, sondern auch über das Erweiterungs-
projekt detailliert informieren. Dieses Angebot haben heute schon zahlreiche Kunden in der Filiale des dm-drogerie marktes in der Dreieichstraße genutzt. Der Städel-Infostand steht am 19. März in der Hedderichstraße und am 25. März in der Filiale am Schweizer Platz. Die selbst gemalten Bilder können unabhängig von den Infotagen jederzeit bei den dm-Mitarbeitern abgegeben werden.

Auf das Ergebnis der Malaktion sind wir schon sehr gespannt!

Nura Sleiman, Marketing

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Günter Fruhtrunks Gemälde „Ohne Titel (FRUH0009)“ in der Videoreihe „Kunst nach 1945“

15.03.2010

Die Sammlungssäle des Städel Museums sind aufgrund der bevor-
stehenden Sanierungsarbeiten bereits ausgeräumt. Somit ist auch das kleine, aber bedeutende Werk „Ohne Titel (FRUH0009)“, entstanden 1963/64, von Günter Fruhtrunk (1923-1982) ins Depot gewandert. Bis die zeitgenössischen Werke aus der Sammlung des Städel Museums 2011 im neu errichteten Erweiterungsbau der Öffentlichkeit präsentiert werden können, werden einige von ihnen in der Videoserie „Kunst nach 1945 im Städel Museum“ vorgestellt. Im aktuellen Video erläutert Sammlungsleiter Dr. Martin Engler die wichtigsten kunsthistorischen Fakten zu Günter Fruhtrunks Werk „Ohne Titel (FRUH0009)“.


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Günter Fruhtrunk gilt als einer der bedeutendsten Künstler der deutschen konkret-konstruktiven Kunst. Das Gemälde vereint die typischen Eigenschaften von Fruhtrunks Werk – verschiedenfarbige, flächig-monochrome Balken, kaum erkennbarer Pinselduktus, stark kontrastierende Farben und starke Strukturierungen des Bildes durch Horizontalen, Vertikalen sowie Diagonalen. Das Werk „Ohne Titel (FRUH0009)“, das vergangenes Jahr mit Hilfe des „Städelkomitee 21. Jahrhundert“ für die Sammlung erworben werden konnte, ist als eine der ganz wenigen ‚shaped canvases’ im Oeuvre des Künstlers eine Besonderheit. Nicht mehr der rechteckige Bildträger definiert von Außen nach Innen das Bild, sondern die malerische Komposition ‚zwingt’ dem Bild – von Innen nach Außen – seine Form auf: Anstatt eines regelmäßigen Bildformats wählt Fruhtrunk eine Außenform, die aus zwei ungleich großen Dreiecken zusammengesetzt zu sein scheint. Vergleichbare Arbeiten waren außerhalb der nordamerikanischen Kunstszene bis dahin nicht bekannt.

Biografie

Günter Fruhtrunk wurde 1923 in München geboren und begann dort ein Architekturstudium, das er nach zwei Semestern abbrach, um ab Herbst 1941 als Kriegsfreiwilliger zu dienen. Schon während des Krieges, in dem er mehrere schwere Verletzungen erlitt, begann Fruhtrunk zu malen und nahm nach 1945 ein Privatstudium der Malerei bei dem Maler und Graphiker William Straube auf. 1949 kam er über den Maler Julius Bissier mit der gegenstandlosen Malerei in Berührung. Ein Stipendium des Landes Baden-Württemberg und des Gouvernement Français ermöglichte ihm 1954 den Umzug nach Paris. Dort arbeitet er unter anderem in den Ateliers von Fernand Léger und Hans Arp. 1955 trat Günter Fruhtrunk mit seiner Malerei erstmals in Paris bei der Ausstellung des „Cercle Volnay“, organisiert von dem Galeristen René Drouin, auf. Auch in den 1960er- Jahren lebte und arbeitete Fruhtrunk hauptsächlich in Paris bzw. Frankreich. 1961 erhielt Fruhtrunk den „Prix Jean Arp“ und 1966 die Silbermedaille des „Prix d’Europe in Ostende“. Eine Retrospektive der Arbeiten Fruhtrunks fand 1963 im Museum am Ostwall in Dortmund statt. Zum Wintersemester 1967/68 begann Fruhtrunk seine Lehrtätigkeit an der Kunstakademie München. Er nahm 1968 an der documenta IV und 1968 an der 34. Biennale in Venedig teil. Am 12. Dezember 1982 beging Günter Fruhtrunk in seinem Atelier in der Münchner Kunstakademie Selbstmord.

Marijke Gassen, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

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Frankfurt trinkt das neue Städel

11.03.2010

Die Hotels Roomers, Bristol und The Pure sowie die Gerbermühle unterstützen die Erweiterung des Städel Museums mit einem speziellen Städel-Cocktail. Wir haben uns mit dem Erfinder des Cocktails getroffen und ihm bei der Zubereitung über die Schulter geschaut.

Seit Herbst 2009 unterstützen die Hotels Roomers, Bristol und The Pure sowie die Gerbermühle das neue Städel mit dem Verkauf des Städel-Cocktails. Bei den Gästen kommt der Drink gut an: Dauerhaft ist er unter den Top Ten der meist verkauften Cocktails zu finden – neben Klassikern wie Caipirinha oder Martini. Das freut nicht nur Branimir Hrkac, Bartender im Roomers und Erfinder des Drinks, sondern auch das Städel Museum. Denn ein Euro pro Cocktail geht direkt an das neue Städel.

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Bei der Entwicklung des Städel-Cocktails hat Branimir Hrkac zunächst mit Zutaten wie den Frankfurter Grüne Soße-Kräutern oder Apfelwein experimentiert. Die Überlegungen gingen dann jedoch rasch in eine neue Richtung: Das Städel zeigt einen Überblick über 700 Jahre europäischer Kunstgeschichte. Davon inspiriert wollte der Bartender mit dem Drink verschiedene Epochen der Cocktailkultur verbinden. Das Ergebnis ist ein von den 1910er-, 1920er- und 1980er-Jahren inspirierter Cocktail aus Gin, Wermut und Zitronensaft, abgerundet mit einem Hauch Pampelmuse und einem Rosenzuckerrand. Die Basis des Cocktails geht dabei sogar auf das Jahr 1862 zurück und ist geprägt von Jerry Thomas, einem amerikanischen Barkeeper und Cocktail-Pionier. Wir waren im Bristol und haben Branimir Hrkac beim Mixen des Städel-Cocktails zugesehen.

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Zunächst wird ein gekühltes Martiniglas am Rand mit einer Pampelmuse eingerieben und in Rosenzucker getaucht. So entsteht der in den 1980er-Jahren beliebte Zuckerrand. Anschließend werden zwei Teile Gin, ein Teil Wermut – ein für die 1920er-Jahre typisches Mischverhältnis – sowie etwas frischer Zitronensaft in ein Rührgefäß gegeben.

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Die Zutaten werden mit Eis verrührt und anschließend in das vorbereitete Glas abgeseiht.

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Abgerundet wird der Cocktail mit einem Spritzer aus der Schale einer unbehandelten Pampelmuse und einer in das Glas gegebene Pampelmusen-Zeste, einem hauchdünnen Streifen aus der äußersten Fruchtschale. Die Pampelmuse war als Cocktail-Zutat vor allem in der 1910er- und 1920er-Jahren sehr beliebt.

Zurzeit wird an einem neuen Städel-Cocktail gearbeitet. Bis Mitte 2011 sollen vier bis fünf verschiedene Drinks entstehen. Den Klassiker wird es natürlich weiterhin geben. Frankfurt trinkt das neue Städel – stoßen Sie mit an!

Julia Boberski, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, und Kristin Westermann, Fundraising

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Frankfurt trainiert das neue Städel

09.03.2010

Am Wochenende kamen Städel-Unterstützer ins Schwitzen: Im Studio „Premiumpilates“ in Sachsenhausen wurde für das neue Städel trainiert.

Die Kursteilnehmerinnen testeten die gelben Benefiz-Stiefel im Einsatz.

Die Kursteilnehmerinnen testeten die gelben Benefiz-Stiefel im Einsatz.

Als Mitglied des Städelschen Museums-Vereins und Inhaberin eines Pilates-Studios in der Holbeinstraße hat sich Uta Gotschlich einen sportlichen und zugleich entspannenden Weg einfallen lassen, um das Städel Museum zu unterstützen: Am vergangenen Sonntag bot sie Pilates-Stunden zugunsten des Städel-Erweiterungsprojekts an. Über den Tag verteilt wurden 75-minütige Kurse angeboten – vom Pilates-Schnupper-
Training bis zum Fortgeschrittenenkurs. Die Kosten von 25 Euro pro Teilnehmer gingen komplett als Spende an das neue Städel. So konnten die Kursteilnehmer zugleich einen Beitrag für die Städel-Erweiterung leisten als auch etwas Gutes für ihre Gesundheit tun.

Das Engagement von Uta Gotschlich ist ein schönes Beispiel dafür, wie sich jeder Einzelne an der Spendenkampagne beteiligen und mit einer kreativen Idee das neue Städel unterstützen kann. Frankfurt baut, backt, kickt, singt, tanzt, zockt, trinkt, fährt, läuft, malt und trainiert das neue Städel. Mit Ihrer Hilfe. Herzlichen Dank!

Sophia Athié, Leitung Fundraising

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Berner Stiftung kauft 1.000 Paar Benefiz-Stiefel für Kinder und Jugendliche der Frankfurter Förderschulen

05.03.2010

Die Berner Stiftung fördert das neue Städel mit dem Kauf von 1.000 Paar Benefiz-Stiefeln und verschenkt diese an Kinder und Jugendliche der Frankfurter Förderschulen. Gestern waren 60 Schüler im Städel, um ihr Paar entgegen zunehmen.

Die Schüler mit  Walter Rau (Stiftungsvorstand Berner Stiftung), Max Hollein (Direktor Städel Museum), Elisabeth Haindl (Stadträtin, CDU) und Pastor Lutz Heil (Stiftungsvorstand Berner Stiftung) (v.l.n.r)

Die Schüler mit Walter Rau (Stiftungsvorstand Berner Stiftung), Max Hollein (Direktor Städel Museum), Elisabeth Haindl (Stadträtin, CDU) und Pastor Lutz Heil (Stiftungsvorstand Berner Stiftung) (v.l.n.r)

Die Berner Stiftung hat 1.000 Paar der gelben Benefiz-Stiefel gekauft, dem Markenzeichen der Kampagne zur Erweiterung des Städel Museums. Die Stiftung leistet damit nicht nur einen wichtigen Beitrag für das Städel-Erweiterungsprojekt, sondern unterstützt zugleich Kinder und Jugendliche: Die Berner Stiftung verschenkt die gelben Gummistiefel an Schülerinnen und Schüler der Frankfurter Förderschulen. Sechzig Kinder und Jugendliche waren gestern mit ihren Lehrern ins Städel kommen, um die Gummistiefel entgegen zu nehmen.

Sofort schlüpften die Schüler in ihre gelben Benefiz-Stiefel.

Sofort schlüpften die Schüler in ihre gelben Benefiz-Stiefel.

Bei der Begrüßung in den Veranstaltungsräumen des Städel Museums übergaben Pastor Lutz Heil und Walter Rau, die Stiftungsvorstände der Berner Stiftung, Städel-Direktor Max Hollein einen Scheck über 20.000 Euro für den Erwerb der Benefiz-Stiefel. Die Heinrich Deichmann-Schuhe GmbH & Co. KG hat für diese Aktion ihr umfangreiches Engagement noch einmal ausgeweitet und produziert neben den Gummistiefeln für Erwachsene auch die Benefiz-Stiefel für Kinder. Somit kommt der Betrag in Gänze dem Städel-Erweiterungsprojekt zugute.

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Anschließenden konnten sich die Kinder und Jugendlichen im Museum über das Erweiterungsprojekt informieren und bei einem Workshop kreativ werden – natürlich in gelben Gummistiefeln. Alle Beteiligten wurden von der Begeisterung der Schüler und deren Freude über den Museumsbesuch angesteckt. Stolz hatten die Kinder und Jugendlichen ihre Kunstwerke präsentiert und die frisch gemalten Bilder zusammen mit den Benefiz-Stiefeln nach Hause mitgenommen.

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Die Frankfurter Berner Stiftung zur Förderung und Unterstützung, Bildung und Ausbildung von kranken und behinderten Kindern und Jugendlichen möchte mit dieser Aktion ihrem Stiftungsmotto Teil-geben und Teil-nehmen entsprechend darauf aufmerksam machen, dass sowohl Förderschüler als auch kranke und behinderte Kinder interessierte Museumsbesucher sind und ein Zeichen für das neue Städel setzen können.

Die Berner Stiftung

Die Berner Stiftung wurde 2003 aus dem Privatvermögen von Dr. Wolfgang Berner und seiner Frau Sigrid Berner errichtet. Die gemeinnützige Stiftung fördert und unterstützt kranke und behinderte Kinder und Jugendliche in Frankfurt am Main und Umgebung. Den Stiftungszweck legte das Ehepaar nach dem frühen Tod ihrer Tochter fest. Zu den geförderten Institutionen zählen die Frankfurter Förderschulen Viktor-Frankl-Schule, Mosaikschule, Kasinoschule, Karl-Oppermann-Schule, Johann-Heinrich-Wichern-Schule und die Charles-Hallgarten-Schule. Der zweite Schwerpunkt liegt auf der Unterstützung des Diakonischen Werks Frankfurt am Main der Evangelischen Kirche von Hessen-Nassau. Dazu gehört seit 2005 die regelmäßige Unterstützung der mobilen Kinderkrankenpflege Frankfurt. Das FeM-Mädchenhaus, eine Einrichtung, die Mädchen und jungen Frauen Zuflucht gewährt sowie Beratung und einen Mädchentreff anbietet, förderte die Stiftung 2009 durch die Beteiligung an der Finanzierung des Projektes „Fit for Fun“. Die pädagogische Frühförderung von blinden und sehbehinderten Kindern des Diakonischen Werks Frankfurt wird ebenfalls mit Stiftungsleistungen unterstützt.

Wir danken der Berner Stiftung herzlich für die großzügige Unterstützung, mit der sie gleich zweifach Gutes tut!

Julia Boberski, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, und Kristin Westermann, Fundraising

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