Das Video zur Auktion mit Bildern der Schillerschüler

26.02.2010

Die Aktion der Schillerschule „1000 Bilder für das Städel“ war ein voller Erfolg. Das Video zur großen Auktion mit Kunstwerken der Schillerschüler am 17. Februar ist nun online.

Die Auktion mit 90 Kunstwerken der Schillerschüler am 17. Februar war der Schluss- und Höhepunkt der Aktion „1.000 Bilder für das Städel“. 68 Bilder wurden in einer stillen Auktion versteigert, anschließend kamen 22 Werke im Italienersaal unter der Leitung von Sotheby’s-Auktionator Dr. Philipp Herzog von Württemberg unter den Hammer. Die tolle Stimmung und die Begeisterung aller Beteiligten an diesem Abend wurden in einem dreiminütigen Video eingefangen, das nun online ist. Wer nicht dabei sein konnte, bekommt hier einen lebhaften Eindruck von der Versteigerung. Und alle Schüler, Lehrer und Eltern, die bei der Auktion dabei waren, können den Abend noch einmal Revue passieren lassen.

Julia Boberski, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

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Der International Women’s Club tanzte das neue Städel

24.02.2010

Der Freundschaftsball des International Women’s Club of Frankfurt (IWC) war auch in diesem Jahr einem guten Zweck gewidmet: Am vergangenen Wochenende sammelten die engagierten Damen für den Städel-
Erweiterungsbau. Insgesamt kamen bei dem Ball 20.240 Euro für das neue Städel zusammen.

Artikel_IWC

"Frankfurter Skyline" wurde für 2.500 Euro versteigert.

Am vergangenen Samstag war es wieder so weit: Beim alljährlichen Freundschaftsball des International Women’s Club of Frankfurt (IWC), diesmal im Casino der Frankfurter Goethe-Universität, wurde getanzt und zugleich für einen guten Zweck gesammelt. In diesem Jahr ging die Spende an das Städel Museum. 12.000 Euro sind an dem Abend durch den Verkauf der Lose für eine Tombola gesammelt worden, weitere 5.740 Euro sind durch Spenden dazu gekommen. Für den diesjährigen Ball hatten sich die engagierten Damen darüber hinaus noch etwas Besonderes einfallen lassen: 15 Mitglieder des Clubs malten in den vergangenen Monaten gemeinsam an einem Ölbild mit dem Titel „Frankfurter Skyline“, das am Ballabend bei einer Auktion für 2.500 versteigert wurde. Insgesamt sind bei dem Freundschaftsball des International Women’s Club somit 20.240 Euro für den Städel-Erweiterungsbau zusammen gekommen.

Der International Women’s Club of Frankfurt

Der IWC wurde 1946 von Elisabeth Norgall gegründet. Mit der Gründung des IWCs sollte ein Beitrag geleistet werden, den Frieden unter den Völkern zu erhalten und zu festigen, gegenseitiges Verständnis zu fördern und kulturellen Austausch anzuregen. Heute zählt der Club mehr als 520 Mitglieder aus über 50 Nationen. Der IWC unterstützt vielfältige soziale Projekte in Frankfurt und der Region. Weitere Informationen finden Sie auf der Website des International Women’s Club.

Wir danken den Damen des International Women’s Club herzlich für die engagierte Unterstützung!

Sophia Athié, Leitung Fundraising

Der Freundschaftsball des International Women’s Club of Frankfurt (IWC) war auch in diesem Jahr einem guten Zweck gewidmet: Am vergangenen Wochenende sammelten die engagierten Damen für den Städel-Erweiterungsbau. Insgesamt kamen bei dem Ball 20.240 Euro für das neue Städel zusammen.

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Benefiz-Auktion mit Kunstwerken der Schillerschüler war ein großer Erfolg

18.02.2010

Es wurde spannend im Italienersaal des Städel Museums, in dem gestern Abend die Bilder der Schillerschüler unter den Hammer kamen. Zahlreiche Bieter steigerten bei der Benefiz-Auktion zugunsten des neuen Städel mit. Insgesamt kam durch die Aktion „1.000 Bilder für das Städel“ der beeindruckende Betrag von 28.695 Euro zusammen.

In der ersten Reihe: Max Hollein, Dirketor des Städel Museums, Karin Hechler, Direktorin der Schillerschule, Xenia von Schröder, Schulelternbeirat, und Brigitte von Ribbentrop-Trotha, Kunstberaterin  (v. l. n. r)

In der ersten Reihe: Max Hollein, Direktor des Städel Museums, Karin Hechler, Direktorin der Schillerschule und Xenia von Schröder, Schulelternbeirat (v. l. n. r)

Rund 200 Gäste steigerten am gestrigen Abend bei der Auktion der Kunstwerke von Schülerinnen und Schülern der Frankfurter Schillerschule mit. Die Arbeiten waren im Rahmen der Aktion „1.000 Bilder für das Städel“ entstanden und wurden zugunsten der Städel-Erweiterung versteigert. Nach der Begrüßung durch Städel-Direktor Max Hollein und Karin Hechler, der Direktorin der Schillschule, konnten die Bieter die Kunstwerke der Schillerschüler in den Veranstaltungsräumen des Städel besichtigen und auf die 68 von einer Fachjury ausgewählten Kunstwerke in einer stillen Auktion bieten.

Auktionator Dr. Philipp Herzog von Württemberg treibt die Gebote in die Höhe.

Auktionator Dr. Philipp Herzog von Württemberg trieb die Gebote in die Höhe.

Danach fand im Italienersaal die Live-Auktion von weiteren 22 Bildern statt. Die Versteigerung leitete Dr. Philipp Herzog von Württemberg, Vice Chairman von Sotheby’s Europe und Managing Director von Sotheby’s Germany – und er tat dies mit viel Charme und Drive. Das Publikum ließ sich davon anstecken und steigerte mit Begeisterung und großem Einsatz mit. Das Ergebnis der Versteigerung kann sich dementsprechend sehen lassen: Die bei der Live-Auktion versteigerten Werke erzielten insgesamt 7.295 Euro, darunter Spitzenpreise von bis zu 2.500 Euro. Bei der stillen Auktion kamen weitere 2.900 Euro zusammen. Darüber hinaus hatte sich jeder Schüler – unabhängig von der gestrigen Versteigerung – einen Käufer für das eigene Bild gesucht. Auf diese Weise haben die 1.200 Schillerschüler noch einmal 8.500 Euro gesammelt. Einen großzügigen Beitrag leistete auch die DZ BANK: sie stockte den Betrag um 10.000 Euro auf. Insgesamt kam damit die beeindruckende Summe von 28.695 Euro zusammen, die zur Gänze der Realisierung des Städel-Erweiterungsbaus zugute kommt. Als Dank erhält die Schillerschule eine Patenschaft für ein Oberlicht des neuen Museumsanbaus.

Für das Bild von Sophia Zügel bot Cornelia Einsiedel 2.500 Euro.

Für das Bild "Frankfurt nights" von Sophia Zügel bot Cornelia Einsiedel 2.500 Euro und erhielt den Zuschlag.

Die Versteigerung war der Höhepunkt und zugleich Abschluss der Aktion „1.000 Bilder für das Städel“. Wir danken der Schillerschule für dieses außergewöhnliche und großartige Engagement. Jeder einzelne Schüler hat damit einen ganz persönlichen Beitrag für das Städel geleistet und ein großes Vorhaben, das der gesamten Gesellschaft zu Gute kommen wird, unterstützt. Außerdem bedanken wir uns bei der Leitung, der Lehrer- und Elternschaft der Schillerschule sowie bei allen Käufern, die diese Aktion so tatkräftig unterstützt haben. Dank gebührt auch der DZ Bank, die mit der Spende ihrer Verbundenheit mit dem Städel ein weiteres Mal Ausdruck verliehen hat, sowie Sotheby’s und Meyer Franfurt für die freundliche Unterstützung der Veranstaltung.

Lehrer Miachael Schmitt in Aktion

Kunstlehrer Michael Schmitt in Aktion.

Die Aktion „1.000 Bilder für das Städel“ hat uns allen sehr viel Spaß gemacht und gezeigt, dass durch das Zusammenspiel von Engagement, Kreativität und Begeisterung Großes bewirkt werden kann.

Sophia Athié, Leitung Fundraising, und Dorothea Apovnik, Leitung Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Es wurde spannend im Italienersaal des Städel Museums, in dem gestern Abend die Bilder der Schillerschüler unter den Hammer kamen. Zahlreiche Bieter steigerten bei der Benefiz-Auktion zugunsten des neuen Städel mit. Insgesamt kam durch die Aktion „1.000 Bilder für das Städel“ der beeindruckende Betrag von 28.695 Euro zusammen.

Fotos Begrüßung

Rund 200 Gäste steigerten am gestrigen Abend bei der Auktion der Kunstwerke von Schülerinnen und Schülern der Frankfurter Schillerschule mit. Die Arbeiten waren im Rahmen der Aktion „1.000 Bilder für das Städel“ entstanden und wurden zugunsten der Städel-Erweiterung versteigert. Nach der Begrüßung durch Städel-Direktor Max Hollein und Karin Hechler, der Direktorin der Schillschule, konnten die Bieter die Kunstwerke der Schillerschüler in den Veranstaltungsräumen des Städel besichtigen und auf die 68 von einer Fachjury ausgewählten Kunstwerke in einer stillen Auktion bieten.

Foto Auktion

Danach fand im Italienersaal die Live-Auktion von weiteren 22 Bildern statt. Die Versteigerung leitete Dr. Philipp Herzog von Württemberg, Vice Chairman von Sotheby’s Europe und Managing Director von Sotheby’s Germany – und er tat dies mit viel Charme und Drive. Das Publikum ließ sich davon anstecken und steigerte mit Begeisterung und großem Einsatz mit. Das Ergebnis der Versteigerung kann sich dementsprechend sehen lassen: die bei der Live-Auktion versteigerten Werke erzielten insgesamt 7.295 Euro, darunter Spitzenpreise von bis zu 2.500 Euro. Bei der stillen Auktion kamen weitere 2.900 Euro zusammen. Darüber hinaus hatte sich jeder Schüler – unabhängig von der gestrigen Versteigerung – einen Käufer für das eigene Bild gesucht. Auf diese Weise haben die 1.200 Schillerschüler noch einmal 8.500 Euro gesammelt. Einen großzügigen Beitrag leistete auch die DZ BANK: sie stockte den Betrag um 10.000 Euro auf. Insgesamt kam damit die beeindruckende Summe von 28.695 Euro zusammen, die zur Gänze der Realisierung des Städel-Erweiterungsbaus zugute kommt. Als Dank erhält die Schillerschule eine Patenschaft für ein Oberlicht des neuen Museumsanbaus.

Foto Schüler

Die Versteigerung war der Höhepunkt und zugleich Abschluss der Aktion „1.000 Bilder für das Städel“. Wir danken der Schillerschule für dieses außergewöhnliche und großartige Engagement. Jeder einzelne Schüler hat damit einen ganz persönlichen Beitrag für das Städel geleistet und ein großes Vorhaben, das der gesamten Gesellschaft zu Gute kommen wird, unterstützt. Außerdem bedanken wir uns bei der Leitung, der Lehrer- und Elternschaft der Schillerschule sowie bei allen Käufern, die diese Aktion so tatkräftig unterstützt haben. Dank gebührt auch der DZ Bank, die mit der Spende ihrer Verbundenheit mit dem Städel ein weiteres Mal Ausdruck verliehen hat, sowie Sotheby’s und Meyer Franfurt für die freundliche Unterstützung der Veranstaltung.

Die Aktion „1.000 Bilder für das Städel“ hat uns allen sehr viel Spaß gemacht und gezeigt, dass durch das Zusammenspiel von Engagement, Kreativität und Begeisterung Großes bewirkt werden kann.

Sophia Athié, Leitung Fundraising und Dorothea Apovnik, Leitung Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

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Hinter den Kulissen: Dr. Martin Engler berichtet von der Sotheby’s-Auktion für zeitgenössische Kunst in London am 10. Februar 2010

17.02.2010

Vergangene Woche besuchte Dr. Martin Engler, Sammlungsleiter für Kunst nach 1945 im Städel Museum, die Sotheby’s-Auktion für zeitgenössische Kunst in London. Grund dafür war die Versteigerung von knapp 50 Werken der „Zero“-Bewegung aus der renommierten Sammlung Lenz Schönberg, die bei dieser Auktion unter den Hammer kamen. Bereits Anfang der 1970er-Jahre wurden vom damaligen Städel-Direktor Klaus Gallwitz wichtige Werke wie das Nagelbild Günther Ueckers, das Achrome Piero Manzonis, Rafael Jesús Soto „Vibration“ oder Lucio Fontanas „Concetto Spaziale“ aus dieser Sammlung für das Städel erworben. Martin Engler ist zwar angesichts der Rekordpreise, die die Werke erzielten, ohne Kunst, dafür aber mit einem interessanten Resumeé zurückgekehrt.

Günther Uecker, Organische Struktur, 1962, © VG Bild-Kunst, Bonn 2010

In der Sammlung des Städel Museums: Günther Uecker, Organische Struktur, 1962, © VG Bild-Kunst, Bonn 2010

Die gute Nachricht zuerst: Die „Zero“-Sammlung des Städel Museums ist über Nacht – besser gesagt zwischen 18 und 20 Uhr des vergangenen Mittwochs – nicht unwesentlich im Wert gestiegen. Die weniger gute Nachricht: leider konnten wir keine neuen Werke für unsere Sammlung ersteigern. Schon zu behaupten, dass wir zu den „Unterbietern“ gehört hätten, wäre vermessen. Bei dieser Auktion nämlich wurden vollkommen neue Maßstäbe zur Bewertung wichtiger Zero-Künstler gesetzt. Insgesamt erzielten die knapp 50 Arbeiten aus der Sammlung des Ehepaares Anna und Gerhard Lenz, die früher im Kronberger Ortsteil Schönberg im Taunus gelebt haben, umgerechnet 26,2 Millionen Euro – und somit doppelt so viel wie erwartet. Vor allem der Endpreis von fast 940.000 Euro für ein Spitzenwerk von Günther Uecker versetzte das Parkett in Aufregung. Aber auch Otto Piene, Heinz Mack, Enrico Castellani, Jan Schoonhoven, Jesús Rafael Soto, selbst unbekanntere Zero-Künstler wie Christian Megert oder Herman De Vries erzielten Traum- und gelegentlich sogar Mondpreise.

Victor Vasarely (1906-1997), Fugue, 1958/60, © VG Bild-Kunst, Bonn 2010

Victor Vasarely, Fugue, 1958/60, © VG Bild-Kunst, Bonn 2010

Aber immerhin wurde einer der jüngsten Ankäufe des Städel Museums, der mit Hilfe des Städelkomitee 21. Jahrhundert getätigt wurde, durch diese außergewöhnliche Auktion als richtig und vorausschauend bestätigt. Ein Werk von Victor Vasarely – etwas größer als unser 2009 erworbenes Gemälde „Fugue“, aber zeitlich und stilistisch absolut vergleichbar – erzielte bei der Auktion den unglaublichen Preis von knapp 650.000 Euro. Dieser Preis liegt um ein Vielfaches über dem, den wir im Vorjahr auf der TEFAF in Maastricht, der wichtigsten klassischen Messe für Kunst und Antiquitäten, für unser Werk bezahlt haben.

Ob wir jetzt schon wieder auf eine neue Spekulationsblase zusteuern, wird sich zeigen. Offensichtlich ist aber, dass nicht mehr der Käufer, sondern der Verkäufer den Preis bestimmt. Der Traum von einem sich etwas abkühlenden Kunstmarkt, scheint ausgeträumt, zumindest was hochwertige, museumsreife Kunst angeht.

Dr. Martin Engler, Sammlungsleiter Kunst nach 1945

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Prominente Stiefelträger: Dirigent Andrea Marcon mit gelben Gummistiefeln im Städel

12.02.2010

Am Sonntag findet in der Oper Frankfurt die Premiere von Vivaldis „Orlando furioso“ unter der musikalischen Leitung von Andrea Marcon statt. Vorab war der Dirigent in gelben Benefiz-Stiefeln zu Gast im Städel.

Artikel_Stiefelträger Marcon

In der Oper Frankfurt steht im Februar und März Vivaldis Oper „Orlando furioso“
(Der rasende Rolando) unter der musikalischen Leitung von Andrea Marcon auf dem Programm. Vor der Premiere am Sonntag, den 14. Februar besuchte der Dirigent die Botticelli-Ausstellung und setzte zugleich ein deutliches Zeichen für das neue Städel: Er zog die gelben Benefiz-Stiefel an. Seit Jahren besucht Andrea Marcon das Städel regelmäßig und hat sich dabei intensiv mit der Sammlung des Museums beschäftigt. Von den Plänen für den neuen Museumsanbau ist der italienische Dirigent begeistert. Das Engagement für die Städel-Erweiterung ist für ihn daher selbstverständlich.

Biographie
Der italienische Organist, Cembalist, Dirigent und Musikwissenschaftler Andrea Marcon ist einer der anerkanntesten Musiker und Spezialisten für frühe italienische Musik. Er war Cembalo- und Orgelschüler von Vanni Ussardi, studierte an der Schola Cantorum Basiliensis bei Jean-Claude Zehnder, Jesper Christensen und Jordi Savall und besuchte Meisterkurse bei Luigi Ferdinando Tagliavini, Hans van Nieuwkoop, Harald Vogel und Ton Koopman. Von 1983 bis 1997 war er in seiner Heimatstadt Treviso Cembalist und Organist bei dem historisch orientierten Ensemble Sonatori de la Gioiosa Marca, rief das Festival Città di Treviso ins Leben und kümmerte sich außerdem um die sorgfältige Restaurierung mehrerer in der Stadt existierender Orgeln. Er war Preisträger des Bach-Händel-Wettbewerbes in Brügge (1985), des Orgelwettbewerbes Paul Hofhaimer in Innsbruck (1986) und des Cembalowettbewerbs in Bologna (1991). Für einige seiner Orgelaufnahmen wurde Marcon ausgezeichnet, u. a. erhielt er 1996 den Preis der Deutschen Schallplattenkritik und den Antonio Vivaldi Record Award. Mit dem 1997 von ihm gegründeten Venice Baroque Orchestra führt Marcon 1998 Francesco Cavallis L’Orione, 2000 Georg Friedrich Händels Siroe und 2001 Domenico Cimarosas L’Olimpiade auf. Seit 2002 dirigiert er das Orchester, das sich der Aufführung barocker Opern widmet, bei zahlreichen internationalen Auftritten. An der Frankfurter Oper dirigierte Marcon 2004 Händels Ariodante. Mit den Pianistinnen Katia und Marielle Labèque führte er 2005 Bachs Cembalokonzerte auf. Seit 1997 unterrichtet Marcon an der Schola Cantorum Basiliensis in Basel Cembalo und ist außerdem als Gastdozent am Sweelink Conservatorium in Amsterdam tätig. Seit Beginn der Saison 2007/2008 ist er im Team mit Michael Sanderling Künstlerischer Leiter der Kammerakademie Potsdam.

Julia Boberski, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

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Die Bilder der Schillerschüler

08.02.2010

Über 1000 Kunstwerke sind im Rahmen der von der Schillerschule initiierten Aktion „1000 Bilder für das Städel“ entstanden. 90 Bilder werden am 17. Februar zu Gunsten der Städel-Erweiterung versteigert. Vorab können Sie diese in einer flickr-Galerie online bewundern.

Schillerschüler im Städel Museum

Schillerschüler im Städel Museum

Im September 2009 hat die Schillerschule unter dem Motto „1000 Bilder für das Städel“ eine besondere Initiative zu Gunsten der Erweiterung des Städel Museums gestartet: Alle Schülerinnen und Schüler haben in den vergangenen Monaten eigene Kunstwerke geschaffen, um mit deren Erlös einen Beitrag zum Erweiterungsbau des Städel zu leisten. Nach Fertigstellung des Bildes hat sich jeder Schüler in seinem Verwandten-, Bekannten- oder Freundeskreis einen Sponsor bzw. Käufer für sein Kunstwerk gesucht. Jeder Schüler erhielt im Rahmen der Aktion eine Urkunde, die ihn als Stifter ausweist.

Darüber hinaus hat eine Jury mit Vertretern von der Schillerschule und dem Städel Museum aus den über 1000 Bildern neunzig ausgewählt, die in einer Auktion am 17. Februar versteigert werden. Der Erlös aus dieser Auktion sowie alle weiteren Erträge aus dem Bilderverkauf kommen dem Städel-Erweiterungsprojekt als Spende zugute. Die gesamte Schülerschaft der Schillerschule setzt damit ein kreatives Zeichen und zeigt, wie jeder einzelne – auch ohne große finanzielle Ressourcen – einen wichtigen Beitrag zu einem großen Projekt leisten kann.

Damit auch Sie sich einen Eindruck von den Kunstwerken der Schillerschüler verschaffen können, haben wir eine Galerie bei flickr eingerichtet. Hier können Sie sich alle 90 von der Jury ausgewählten Bilder anschauen.

Viel Spaß beim virtuellen Rundgang durch die Bilderwelt der Schillerschüler!

Julia Boberski, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

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