Aktuelles von der Städel-Baustelle

27.01.2010

Die Erstellung der Bohrpfähle ist abgeschlossen. Anfang Februar beginnen nun die Vorbereitungen für das Gießen der Bodenplatte.

Blick auf die Baustelle mit dem Gartenflügel im Hintergrund

Blick auf die Baustelle mit dem Gartenflügel im Hintergrund

Die Erstellung der Bohrpfähle rund um das Baufeld, mit der im September 2009 begonnen wurde, ist abgeschlossen. Rund 300 Bohrpfähle bilden nun eine stützende, abdichtende Wand für die Baugrube, sperren seitliches Grundwasser ab und dienen zur Absicherung der bestehenden Gebäude. Aktuell werden die Bohrpfähle rückverankert sowie Brunnen für die Wasserhaltung in der Baugrube gebohrt. Anfang Februar werden ca. 100 Pfähle auf der gesamten Baufläche gebohrt, die zur Verankerung der Bodenplatte dienen werden. Im März und April folgen die Geothermie-Bohrungen zur zukünftigen Nutzung der Erdwärme für die Heizungsanlage des Erweiterungsbaus. Parallel zu diesen Arbeiten wird der Erdaushub fortgesetzt. Bis April 2010 wird die Baugrube für den unterirdischen Neubau, der eine Raumhöhe von 6 bis 8 Metern haben wird, auf dem gesamten Baufeld ihre endgültige Tiefe erreichen. Der Aushub muss schichtweise geschehen und geht mit der Absenkung des Grundwassers einher.

Im Vordergrund die Bohrpfähle

Im Vordergrund die Bohrpfähle

Nach Abschluss des Erdaushubs wird im nächsten Schritt die Bodenplatte gegossen. Abschnitt für Abschnitt findet daran anschließend die Erstellung der Wände und des Daches statt. Die Arbeiten an der Bodenplatte werden im Juli beendet sein, der Rohbau des Erweiterungsbaus wird voraussichtlich im September/Oktober 2010 abgeschlossen sein. Die Fertigstellung des Erweiterungsbaus ist für Mitte 2011 vorgesehen.

Blick vom Baucontainer an der Dürerstraße auf die Baustelle

Blick vom Baucontainer an der Dürerstraße auf die Baustelle

Die Sanierungsarbeiten im Main- und Gartenflügel des Altbaus beginnen im März. Über diesen wird der Erweiterungsbau erschlossen und angebunden werden. Im Zuge der Bauarbeiten wird der gesamte Altbau barrierefrei erschlossen und mit zusätzlichen Fluchttreppen und -wegen versehen. Weiter werden umfangreiche Brandschutzmaßnahmen im Altbau durchgeführt. Die Bauarbeiten am Altbau werden rund ein Jahr in Anspruch nehmen.

Dorothea Apovnik und Julia Boberski, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

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