Eindrücke vom Spieltag

24.11.2009

50.000 Fans in der Commerzbank-Arena und das Städel war dabei. Heute zeigen wir Ihnen einige Momentaufnahmen vom Spieltag.

Foto: Christian Sauter

Schon von Weitem war zu lesen: Eintracht Frankfurt spielt das neue Städel!


Foto: Christian Sauter


Foto: Christian Sauter

Jeder Eintracht-Fan hat auf dem Weg ins Stadion eine Postkarte mit dem Mannschaftsfoto in gelben Benefiz-Stiefeln erhalten.


Foto: Christian Sauter


Foto: Christian Sauter

Am Städel-Infostand konnten sich Stadionbesucher vor dem Spiel, in der Halbzeitpause und auch nach dem Abpfiff über die Städel-Erweiterung und die Versteigerungsaktion der signierten Gummistiefel informieren.


Foto: Christian Sauter

Fotos vom Spieltag: Christian Sauter

Während des Spiels haben die Städel-Stiefelträger die Mannschaft der Eintracht angefeuert. Beim Tor von Pirmin Schwegler in der 86. Spielminute war die Freude groß.

Leider hat es mit dem Sieg diesmal nicht geklappt, für das bevorstehende Auswärtsspiel gegen Hertha drücken wir der Eintracht die Daumen.

Julia Boberski, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Von das neue staedel, Permalink, 0 Kommentare

Versteigerung der Benefiz-Stiefel mit Spieler-Autogramm startet

22.11.2009

Heute geht es los: Die von den Spielern der Eintracht Frankfurt handsignierten Benefiz-Stiefel werden versteigert. Suchen Sie sich das Paar Ihres Lieblingsspielers aus und bieten Sie mit!


Musik: Copyright “Fortunes Told” Liedname: “Armchair”


Im Stadion beim Spiel der Eintracht gegen Borussia Mönchengladbach haben wir gestern mitgefiebert. Schweren Herzens mussten wir ein 2:1 für den Gegner hinnehmen.

Dennoch war das Spiel für uns ein außergewöhnliches Ereignis. Denn am Samstag konnten sich die Fans in der Commerzbank Arena über die Städel-Erweiterung informieren und ab heute gibt es nun eine außergewöhnliche Möglichkeit, das Projekt aktiv zu unterstützen: Die Versteigerung der Benefiz-Stiefel mit Spieler-Autogramm beginnt. Bis zum 29. November können Sie die begehrten Stiefel ersteigern. Der Erlös der Versteigerungen kommt zu hundert Prozent dem Städel-Erweiterungsprojekt als Spende zugute. Bieten Sie mit für das Paar Ihres Lieblingsspielers und unterstützen Sie so die Städel-Erweiterung!


Hier geht es zu den Online-Auktionen:

Marcos Alvarez (35)
Ioannis Amanatidis (18)
Zlatan Bajramovic (8)
Habib Bellaid (19)
Edwin Boekamp (Assistenz-Trainer)
Stefan Braunsdorf (Physiotherapeut)
Caio (30)
Michael Fabacher (Reha-Trainer)
Ralf Fährmann (22)
Rainer Falkenhain (Leiter Lizenzspielerabteilung)
Martin Fenin (17)
Maik Franz (4)
Marcel Heller (25)
Sebastian Jung (24)
Benjamin Köhler (7)
Ümit Korkmaz (11)
Thomas Kühn (Physiotherapeut)
Nikos Liberopoulos (10)
Franco Lionti (Materialwart)
Mehdi Mahdavikia (15)
Andreas Menger (Torwart-Trainer)
Oka Nikolov (1)
Patrick Ochs (2)
Nikola Petkovic (3)
Markus Pröll (21)
Marcel Titsch-Rivero (36)
Marco Russ (23)
Pirmin Schwegler (27)
Michael Skibbe (Chef-Trainer)
Christoph Spycher (16)
Markus Steinhöfer (13)
Selim Teber (6)
Cenk Tosun (34)
Hama Juvhel Tsoumou (26)
Aleksandar Vasoski (5)


Viel Erfolg beim Bieten!

Julia Boberski, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Von das neue staedel, Permalink, 1 Kommentar

Prominenter Stiefelträger in der Sammlung des Städel Museums: Carl Justinian von Holzhausen

20.11.2009

Bürgerschaftliches Engagement hat am Städel Tradition. Der Stifter Adolph von Holzhausen (1866-1923) vermachte dem Städel Museum 1923 die Ahnengalerie der Frankfurter Familie Holzhausen. Darunter befindet sich auch ein Porträt von Carl Justinian von Holzhausen. Ob er bereits an den Erweiterungsbau gedacht hatte, als er sich in gelben Stiefeln porträtieren ließ?

Johann Anton Tischbein (?), Karl Justinian von Holzhausen

Johann Anton Tischbein (?), Bildnis Carl Justinian von Holzhausen

Fast 700 Jahre lang, von 1245 bis 1923, gehörte das Adelsgeschlecht Holzhausen zu den angesehensten Patrizierfamilien in Frankfurt. Etwa 70 Mal stellten über 30 Angehörige der Familie den Bürgermeister von Frankfurt. Bis zum Ende des 15. Jahrhunderts beteiligte sich die Familie am Fernhandel, danach beschränkte sie sich auf die Verwaltung ihrer zahlreichen Liegenschaften. In der Umbruchszeit des beginnenden Humanismus und der Reformation prägten vor allem Hamann von Holzhausen (1467-1536) und sein Sohn Justinian (1502-1553) mit ihren Kontakten zu Erasmus von Rotterdam und Martin Luther den reformatorischen Geist der Freien Reichsstadt. Mit Adolph von Holzhausen (1866-1923) starb der ältere Zweig der Familie im Mannesstamm aus. Er vermachte dem Kunstgewerbemuseum zahlreiche Kunstgegenstände, der Stadtbibliothek seine Bücher, dem Stadtarchiv das Familienarchiv und der Stadt das Holzhausenschlösschen. Dem Städel überließ Adolph von Holzhausen 1923 die Ahnengalerie seiner Familie, die bis in die Zeit der Renaissance zurückgeht. Bereits 1911 waren die etwa 70 Bilder als Leihgaben an das Städel gekommen.

Uns ist aus der Porträtsammlung nun ein Werk besonders ins Auge gestochen: das Bildnis von Carl Justinian von Holzhausen (1750-1793). Denn dieser trägt auffällige gelbe Stiefel, die stark an die gelben Benefiz-Stiefel erinnern – dem Erkennungszeichen der Spendenkampagne für das neue Städel. Somit reiht sich der Vorfahr von Stifter Adolph von Holzhausen perfekt in die Reihe der prominenten Stiefelträger ein.

Zeigen auch Sie Ihr Engagement fürs Städel und werden Sie zum Stiefelträger.

Julia Boberski, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Von das neue staedel, Permalink, 0 Kommentare

Handsignierte Benefiz-Stiefel der Eintracht-Spieler werden ab Sonntag online versteigert

18.11.2009

Fans der Eintracht Frankfurt haben ab Sonntag eine außergewöhnliche Möglichkeit, den Erweiterungsbau zu unterstützen. Von den Spielern der Eintracht handsignierte Benefiz-Stiefel werden ab dem 22. November, 18 Uhr online versteigert. Der Erlös kommt vollständig der Städel-Erweiterung zugute.

Von Abwehrspieler Maik Franz handsignierte Benefiz-Stiefel

Von Abwehrspieler Maik Franz handsignierte Benefiz-Stiefel

Beim Heimspiel der Eintracht Frankfurt gegen Borussia Mönchengladbach am kommenden Samstag ist das Städel Museum zu Gast in der Commerzbank-Arena. Die Eintracht Frankfurt Fußball AG unterstützt die Spendenkampagne zur Erweiterung des Städel Museums mit vollem Einsatz. Für ein Mannschaftsfoto zog das gesamte Team die gelben Benefiz-Stiefel an – das Markenzeichen der Spendenaktion.


„Signierstunde“ im Anschluss an das Mannschaftsfoto

„Signierstunde“ im Anschluss an das Mannschaftsfoto

Nach den Fotoaufnahmen haben die Spieler ihre gelben Gummistiefel signiert und für eine Versteigerungsaktion zur Verfügung gestellt. Die Online-Auktionen starten am 22. November um 18 Uhr. Eintracht-Fans bietet sich so eine außergewöhnliche Möglichkeit, das neue Städel zu unterstützen: Der Erlös der Versteigerungen kommt zu hundert Prozent dem Städel-Erweiterungsprojekt als Spende zugute.

Ab Sonntag finden Sie hier auf dem Städel-Blog die Links zu allen Online-Auktionen. Suchen Sie sich das Paar Ihres Lieblingsspielers aus und bieten Sie mit!

Julia Boberski, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Von das neue staedel, Permalink, 9 Kommentare

Start der Serie zur Baugeschichte des Städel Museums

06.11.2009

Das Städel Museum hat eine bewegte architektonische Geschichte. Wie sich das Gebäude über die Jahrhunderte verändert hat und welche Standorte es vor dem Museumsufer gab, stellen wir Ihnen in einer Serie vor. Über die Anfänge des Museums in der Frankfurter Innenstadt erfahren Sie heute mehr.

Das Städel am Roßmarkt

Die Westeite des Roßmarktes in Frankfurt aus einem Panorama von Karl Peter Burnitz, um 1860 (heute im Historischen Museum Frankfurt). Das mittlere der drei Häuser (Nr. 18) hatte Städel für sich und seine Sammlungen 1782 gebaut; es diente dem Institut noch bis zum Umzug in die Neue Mainzer Straße 1833

Die Westeite des Roßmarktes in Frankfurt aus einem Panorama von Karl Peter Burnitz, um 1860 (heute im Historischen Museum Frankfurt). Das mittlere der drei Häuser (Nr. 18) hatte Städel für sich und seine Sammlungen 1782 gebaut; es diente dem Institut noch bis zum Umzug in die Neue Mainzer Straße 1833

Der Frankfurter Bürger und Handelsmann Johann Friedrich Städel wohnte mit seiner Kunstsammlung im Haus „Zum Goldenen Bären“ am Roßmarkt. Dieses hatte er sich 1782 an der Westseite erbauen lassen. Nach Städels Tod 1816 blieb seine Sammlung, über die er 1815 in seinem Stiftungsbrief verfügt hat, sie möge gemeinsam mit einer zu gründenden Kunstschule der Öffentlichkeit dienen, zunächst dort ausgestellt. Doch Städel selbst hatte die Administratoren des Kunstinstituts noch angewiesen, ein größeres Gebäude für Museum und Schule zu finden. Zunächst war das „Rothe Haus“ auf der Zeil im Gespräch – ein großes Barockgebäude mit vielen Nebenbauten. Da jedoch Umbauten an dem Gebäude nicht erlaubt waren, zerschlug sich diese Standortüberlegung.


Umzug in die Neue Mainzer Straße

Das alte Städelsche Kunstinstitut von der Gartenseite Neue Mainzer Straße 47-49 aus der Zeit um 1885 (Historisches Museum Frankfurt, Foto: Horst Ziegenfusz)

Das alte Städelsche Kunstinstitut von der Gartenseite Neue Mainzer Straße 47-49 aus der Zeit um 1885 (Historisches Museum Frankfurt, Foto: Horst Ziegenfusz)

Nachdem ein elf Jahre andauernder Prozess, in dem entfernte Verwandte Städels dessen Testament anfochten, abgeschlossen werden konnte, erwarb die Städel-Administration 1829 das Haus Vrints-Treuenfeld in der Neuen Mainzer Straße – damals noch in Stadtrandlage. Die klassizistische Villa mit Orangerie und Park war 1809 von Stadtbaumeister Friedrich Heß erbaut worden. Um den Bedürfnissen von Museum und Kunstschule gerecht zu werden, wurde das Gebäude von Friedrich Maximilian Hessemer, der von 1829 bis 1860 auch die Architekturklasse der Städelschule leitete, umgebaut und erweitert.


Das alte Städelsche Kunstinstitut in der Neuen Mainzer Straße, Straßenseite

Das alte Städelsche Kunstinstitut in der Neuen Mainzer Straße, Straßenseite

Auf die niedrigeren Seitenteile des Gebäudes an der Neuen Mainzer Straße wurden Oberlichtsäle aufgesetzt. Durch die Erweiterung eines Flügels an der Südseite in den Garten hinein wurden weitere Flächen gewonnen. Bei der Gestaltung der Fassade zur Straßenseite setzte Hessemer im Obergeschoss blinde Rundbögen als dekorative Blendgliederung ein, nur der Mittelteil verfügte über Fensteröffnungen. Die Fensteröffnungen im Erdgeschoss wurden durch vertikale Stützen gegliedert. Im Inneren schmückten Wand- und Deckenbilder von Philipp Veit, zu dieser Zeit „Vorsteher der Malschule und Direktor der Galerie“, und Dekorationen des Architekten Hessemer das umgebaute Gebäude. Einen Saal zierte Veits Freskenzyklus „Die Einführung der Künste in Deutschland durch das Christentum“.

Nach Fertigstellung der Umbaumaßnahmen zogen Museum und Schule 1833 schließlich in das Haus an der Neuen Mainzer Straße. Lange sollte der Platz jedoch nicht ausreichen – mehr dazu im nächsten Teil der Serie zur Städel-Baugeschichte.

Julia Boberski, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Von das neue staedel, Permalink, 0 Kommentare

Aushubarbeiten der Baugrube für den Städel-Erweiterungsbau starten

02.11.2009

Die Bauarbeiten für den Erweiterungsbau des Städel Museums schreiten voran. Die Erd- und Verbauarbeiten am Westflügel sind bereits abgeschlossen. Aktuell finden vorbereitende Maßnahmen für den Erdaushub auf dem gesamten Baufeld statt.

Artikel Baugeschichte_7562

Erd- und Verbaumaßnahmen am Westflügel

Als erste erforderliche Maßnahme zur Realisierung der Städel-Erweiterung haben unmittelbar nach dem Spatenstichfest am 6. September 2009 erste Erd- und Verbauarbeiten am Westflügel stattgefunden. Im Gartenabschnitt entlang des Ausstellungshauses wurden Bohrpfähle in den Boden eingebracht (Artikel zu den Arbeiten am Westflügel). Die Bohrpfähle werden eine stützende, abdichtende Wand für die Baugrube bilden, seitliches Grundwasser absperren und zur Absicherung der bestehenden Gebäude dienen. Insgesamt werden bis Anfang nächsten Jahres ca. 300 Bohrpfähle rund um das Baufeld erstellt.

Baucontainer auf dem Städel-Gelände zur Dürerstraße

Baucontainer auf dem Städel-Gelände zur Dürerstraße

 

An dieser Stelle wird die halbseitige Sperrung der Dürerstraße eingerichtet.

An dieser Stelle wird die halbseitige Sperrung der Dürerstraße eingerichtet

In dieser Woche beginnen nun die vorbereitenden Maßnahmen für den Aushub der Baugrube im hinteren Städel-Garten. Zunächst wird die Baustelleneinrichtung samt Aufstellung der Container aufgebaut und der Bauzaun entlang der Dürerstraße aufgestellt. Mit der Fertigstellung der Baustellenzufahrt wird ab dem 2. November die Dürerstraße auf dem Abschnitt des Museums halbseitig gesperrt sein. Die Zu- und Abfahrt der Baustellenandienung wird in die Baustelleneinrichtung integriert, damit der Verkehrsfluss nicht zusätzlich gestört wird. Um mit dem Erdaushub beginnen zu können, finden bis zum 6. November Baumfällarbeiten im Bereich des Baufeldes statt. Insgesamt werden auf der Baufläche 65 Bäume gefällt, eine offizielle Baumfällgenehmigung des Umweltamtes der Stadt Frankfurt hierfür liegt vor. Eine vorübergehende Umsetzung der Bäume, das heißt, eine Auspflanzung, Verfrachtung und spätere Wiedereinpflanzung, wurde in Betracht gezogen. Sie musste jedoch verworfen werden, da sie sowohl mit sehr hohen Kosten verbunden ist als auch nicht kalkulierbar ist, wie viele Bäume dieses Prozedere überleben könnten. Nach Fertigstellung des Erweiterungsbaus wird die gleiche Anzahl an Bäumen auf dem Grundstück neu gepflanzt. Alle weiteren Bäume auf dem übrigen Gelände des Städel Museums bleiben erhalten.

Im Anschluss an die vorbreitenden Maßnahmen wird der Boden für die Baugrube schichtweise abgetragen. Nach der Abtragung des Oberbodens wird die Grube zunächst bis zu einer Tiefe von ca. zwei Metern ausgehoben. Auf dieser Tiefe findet dann die Rückverankerung der zuvor im Bereich Dürerstraße und Gartenflügel erstellten Bohrpfähle statt. Die Erd- und Verbaumaßnahmen werden voraussichtlich Anfang nächsten Jahres abgeschlossen sein.

Dorothea Apovnik und Julia Boberski, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Von das neue staedel, Permalink, 0 Kommentare